Ein Flußbad für Köln
KSG-Politiker: Badeverbot nicht kontrollierbar
- Badeverbot bei 30 Grad ? Köln schwitzt
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Torsten Ilg (KSG): Badeverbot im Rhein nicht kontrollierbar
Köln/Rodenkirchen – Torsten Ilg, Bezirksvertreter der Kölner StadtGesellschaft (KSG) in Rodenkirchen, kritisiert erneut das Kölner Badeverbot im Rhein.
„Ein pauschales Badeverbot wird in der Realität nicht funktionieren“, erklärt Ilg. „Die Menschen werden bei zunehmender Hitze trotzdem in den Rhein gehen. Das kann niemand ernsthaft verhindern.“
Nach Ansicht der KSG fehlt der Stadt Köln bereits heute das notwendige Personal, um das Verbot wirksam zu kontrollieren. „Die Mitarbeiter von Ordnungsamt und Rettungsdiensten arbeiten schon jetzt am Limit. Köln hat weder genug Personal noch die Ressourcen, um kilometerlange Rheinufer dauerhaft zu überwachen“, so Ilg.
Die KSG fordert deshalb pragmatische Lösungen statt weiterer Verbote. Die Wählergruppe setzt sich seit längerem für sichere und überwachte Badebereiche nach Schweizer Vorbild ein. Dort ermöglichen geschützte Badezonen und Sicherheitsmaßnahmen kontrolliertes Schwimmen auch in Fließgewässern. (Antenne NRW)
„Sicherheit entsteht nicht durch Schilder oder Bußgelder allein“, betont Ilg. „Wir brauchen sichere Badestellen, Aufklärung und vernünftige Konzepte statt Symbolpolitik.“
Die KSG fordert die Stadt Köln auf, gemeinsam mit Experten und Rettungsdiensten praktikable Lösungen für sichere Flussbadestellen zu entwickeln, anstatt auf Maßnahmen zu setzen, die weder kontrollierbar noch langfristig wirksam seien. (Quelle: KSG)
Bürgerreporter:in:Ricky Schmidberger aus Köln |
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