Eine Wasserburg an der Fuhsefurt:
Die Groß Lafferder Burg: Steinbrück
- Burg Steinbrück; rechts Rest des Bergfrieds
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Alfred Bölter, Rektor in Groß Lafferde, veröffentlichte im Peiner Kreiskalender von 1935 folgenden Artikel:
Unser Flüsschen, die Fuse, ist heute ein schmales Bächlein, das meist schnurgerade durch fruchtbare Wiesenauen dahinschleicht. In alten Zeiten war es anders. Da war die Fuse ein wasserreicher Fluss, der in unzähligen Windungen dahinströmte. An seinen beiden Ufern dehnten sich breite, ungangbare Sümpfe und Moore aus; in undurchdringlichen Schilf- und Rohrdickichten nisteten Schwärme von Wasservögeln. Und zur Zeit der Frühjahrsschneeschmelze wurde der Fluss zum breiten, reißenden Strome, dessen Wassermassen Sumpf und Land bis weit in die Urwälder hinein überschwemmten.
Nur an wenigen Stellen war der Fluss zu überschreiten. Dort zogen sich hochgelegene Sandwellen durch den Sumpf bis an seine Ufer. Dort führten schon in Urzeiten die Straßen quer durchs Land.
Und an einer dieser Übergangsstellen – Fahrtfurt genannt – lag schon in der Germanenzeit mitten im umklammernden Urwalde – germanisch Lah – eine Siedlung des Fusenstammes, der zu der großen Völkerfamilie der Cherusker gehörte. Das war das „Furtendorf im Walde“, Lafart, aus welchem Wort später der Namen Lafferde wurde. Es lag nicht unmittelbar am Flusse, - die Sumpfufer gestatteten das nicht, - sondern dort, wo aus der Fuhseniederung der Boden anstieg und trockener wurde. Eine Anzahl germanischer Bauernhöfe, um eine heilige Quelle gelagert, (diese Quelle bildet heut den Brunnen hinter dem neuen Backhause) – mit festem Strauch und Baumstammgehege zur Verteidigung umgürtet. Und von diesem Germanendorf Lafart führte eine Straße nach Westen zur etwa 1000 Meter entfernten Furt über die Fuse herüber, der uralte Ost-Westweg unserer Gegend. (Er zog sich etwas weiter südlich als die heutige Straße auf der Höhe entlang.)
Dort zogen zurzeit Christi Geburt schon die römischen Händler mit ihren Packpferden, von den Rheinfestungen her kommend, gen Osten ins Cheruskerland. Und von Osten her hat hier mancher Germanenhaufen – die überschüssige Volkskraft des kinderreichen gesunden, naturverbundenen Volkes – mit Weib und Kind, mit seinen Viehherden, die kärgliche Habe auf den zweirädrigen, von Ochsen und Kühen gezogenen Karren verladen, den Fluss überschritten, um weit, weit entfernt im lockenden Westen und Süden, im sonnigen Römerlande, eine neue Heimat zu suchen.
So gingen die Jahrhunderte. Aus den Germanenstämmen unserer Gegend hatte sich das Volk der Sachsen entwickelt. Christliche Glaubensboten in der schlichten, dunklen Kutte, mit dem Kreuz in den Händen, durchwateten die Furt bei Lafferde. Karl der Große, der „Sachsenschlächter“ unseligen Andenkens, war mit seinen gepanzerten Frankenscharen mehrere Male die alte Straße nach Osten gezogen.
Das Mittelalter kam. Noch immer lag die alte Straße da, die bei Lafferde durch den Sumpf über die Fuse führte. Da zogen jetzt die Warenzüge der Kaufleute mit reisigem Geleit schwerfällig entlang, die ihre Waren von Hildesheim nach Braunschweig brachten. Denn längst waren Städte in Deutschland aufgeblüht. Das Gewerbe hatte sich mächtig entwickelt, der Handel sich weit ausgebreitet. Und die schweren Planwagen, von 4, 6 starken Pferden gezogen, knarrten und quietschten, sanken tief in Schlamm oder Sand ein, krachten in ausgefahrene Löcher, und die Wasser der Fuse spritzten und sprühten, wenn die Furt durchfahren wurde. Und manches Mal, besonders in der regenreichen Zeit, wird wohl ein Reiter vorausgesprengt sein ins Dorf Groß Lafferde, um von den Bauern dort Vorspann zu holen, damit ein stecken gebliebener Wagen herausgezogen werden konnte. Manchmal wird der Schmied und der Stellmacher („Radmacher“ nannte man ihn damals bezeichnenderweise) wohl aus Lafferde geholt worden sein, um eine bei der Überfahrt geknickte Achse, ein zerbrochenes Rad zu flicken.
Um die Überfahrt zu erleichtern haben dann später die Hildesheimer eine ganz einfache Holzbrücke über die Furt gebaut. Die war natürlich leicht zerstört. Das werden die Raubritter, die an dieser Stelle die Kaufmannszüge mit Vorliebe belauerten, häufiger getan haben, um den stockenden Zug dann zu überfallen. Und da hat der Bischof Gerhard von Hildesheim, der Landesherr dieser Gegend, in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts hier eine Steinbrücke über die Fusefurt erbaut. Die konnte aber
die Aufgabe, den immer reger werdenden Handelsverkehr auf der alten Straße zu erleichtern, nur erfüllen, wenn sie vor Überfällen geschützt war.
Zum Glück hatte der Bischof Gerhard gerade Geld. Er hatte in der Schlacht bei Dinklar (in der Nähe von Hildesheim gelegen) 1367 einen glänzenden Sieg über die alten Feinde des Bistums, die Welfenherzöge von Braunschweig-Wolfenbüttel erfochten; vor allem dank der Tapferkeit seines Feldhauptmannes, des streitbaren Abtes von St. Michael in Hildesheim, Bodo von Oberg. Der Herzog Magnus selbst und sein Verbündeter, der Bischof Albert von Halberstadt, waren in die Gefangenschaft des Hildesheimer Bischofs geraten und mussten sich mit „13000 Mark lötigen Silbers“ loskaufen. Nun war Geld in den Kassen des hochwürdigsten Herrn Gerhards, und sogleich ging er daran, dort an der Steinbrücke bei Groß Lafferde zum Schutze der Fusefurt eine feste Burg zu bauen, die zugleich ein starkes Bollwerk, eine Grenzburg gegen die ewigfeindlichen Nachbarn, die Braunschweiger sein sollte.
Der Untergrund war dort leidlich fest, an manchen Stellen wird er durch Aufschüttungen aus der nahen Lafferder Kiesgrube wohl künstlich erhöht worden sein. Die Stiftsbauern aus allen den Dörfern der Umgegend mussten fronen, mussten Hand- und Spanndienste beim Bau leisten. Und diese Burg bekam nach der Steinbrücke bei Groß Lafferde den Namen „Steinbrück“.
Der Bau hat Jahrzehnte gedauert. Der immer wieder eintretende Geldmangel in den Kassen des Bischofs hat ihn mehrere Male unterbrochen. Aber als die Burg dann endlich fertiggestellt war, da war sie eine der festesten im ganzen Bistum. Ungeheure Mauern, mächtige Türme, feste Gewölbe schützten die Besatzung. Aber der beste Schutz waren die undurchdringlichen Sümpfe, die sie umgaben, und die breiten Fusearme, die sie umgürteten.
Ein buntes Bild glänzenden mittelalterlichen Lebens hat sich sicher auf der Steinbrück abgespielt. Die Burg war reich mit Ländereien und Wäldern ausgestattet (aus dem Go Eggelsen, dem Gericht Lichtenberg, dann der Steinwedeler Wald usw.). Sie bekam Stadt- und Marktrecht, - die Stadt unter ihren Mauern ist allerdings nie aufgebaut worden. Oberhalb der Burg lag die zu ihr gehörige „Bruchmühle“ an der Fuse, die später im Dreißigjährigen Kriege 1626 niedergebrannt und dann nicht wieder aufgebaut worden ist. (Dafür ward 1636 nördlich der Burg an der Heerstraße eine neue Wassermühle gebaut, deren Erneuerungsbau vom Jahre 1862 heute noch steht, allerdings seit Ende des 19. Jahrhunderts nicht mehr im Betriebe.
Der Burgherr wurde zum Vogt und Gerichtsherrn über die bischöflichen Dörfer der Umgegend ernannt. Er war ein mächtiger, einflussreicher Herr, und die Ritter des Bistums drängten sich danach, „Vogt von Steinbrück“ zu werden. Und so treffen wir unter den Burgherrn, die der Bischof als Lehnsleute eingesetzt hat oder denen er die Burg mit ihren Einnahmen in Zeiten der Geldknappheit verpfändete, die glänzendsten alten Rittergeschlechter unserer Gegend: die Grafen von Oberg, die Hardenberge, die Herren von Saldern, von Menden, von Veltheim, von Wenden, von Reden u.a.
Manchen vornehmen Besuch haben die alten Mauern gesehen, manch wildes Gelage haben sie erlebt. Wenn der Türmer vom Bergfried (von dem ist in unseren Tagen nichts mehr erhalten [falsch]), der nach Osten wie nach Westen hin die alte Heerstraße weit überschauen konnte, den Gästeruf herabblies, dann erwachte reges Leben in der Burg. Diener und Mägde rannten, im Festsaal, im „Pallas“, dem Herrenhause (seine Ruinen, allerdings von einem Neubau nach einer Zerstörung etwa aus dem Jahre 1594, stehen heute noch wuchtig und massig auf dem alten Burggelände) wurden die Teppiche ausgehängt und im Kamine mit mächtigen Buchenkloben ein Feuer angezündet. Denn in den dicken Mauern – durch die engen Schlitze der Fenster kam kaum ein Sonnenstrahl hinein – war es auch im Sommer dumpfig und kühl. Und am Abend stiegen aus den Fuhsesümpfen feuchte Nebel und Fieberdünste auf. Die „Tafel“ wurde gedeckt, buchstäblich, denn anstelle der Tische wurden lange Holztafeln auf Böcke gelegt und mit schweren Leinentüchern bedeckt. Kannen und Becher wurden zurechtgestellt. Im Küchenhause wurde am Spieße über dem offenen Feuer das Wildbret gedreht; der Kellermeister stieg hinunter in die mächtigen Gewölbe und zapfte aus den riesigen Fässern, die dort lagerten, große Kannen von Bier ab. In der Burg selbst wurde ein guter Tropfen gebraut. (Später, so um 1530 herum, - damals waren schon die Braunschweiger Herzöge Herren der Burg, - wurde der Spring am Lafferder Sandberge, dessen Wasser sich für die Weißbierbrauerei wohl besonders eignete, trotz des Widerstandes der Lafferder Bauern durch eine Wasserleitung in die Keller der Burg abgeleitet.)
An der äußeren Zugbrücke erwartete der Burgherr seine Gäste. Die alte Bohlenbrücke dröhnte, Panzer, Schilde und Speere blitzten, die bunten Wappen leuchteten, Waffengeklirr, Zurufe, Begrüßungen, Gelächter füllten den weiten Burghof der Vorburg. Die Knechte führten die Rosse in die Ställe, die die Vorburg einfassten. Der Burgherr führte sein Gäste durch das gewaltige innere Tor (auch seine Reste stehen heute noch) in den Burghof der Oberburg, den Schlosshof. Und dann die enge Holzstiege (deren Spuren sind noch heute am Gemäuer zu erkennen) empor in den Festsaal. Aus den engen Fenstern des Seitengebäudes, dem Frauenhaus, der „Kemenate“, (es ist heute völlig zerstört und abgetragen) lugten neugierige Frauengesichter nach den Gästen aus, und mancher junge Ritter schaute verstohlen empor, ob er nicht eines der schönen Burgfräuleins erkennen und ihr einen heimlichen Gruß zuwinken konnte. Die älteren Recken dagegen drängten eiligst zum Pallas, der lange Ritt auf den staubigen Straßen hatte ihre Kehlen ausgedörrt, sie lechzten nach dem Kühlen Trunke. Oben stürzten Edelknaben und Kämmerer herzu, nahmen den ritterlichen Gästen die Waffen ab und halfen ihnen, sich aus den Panzern und Kettenhemden zu „entwappnen“. Im ledernen Unterzeug und im leichten gestickten Wappenrock saßen sie alle bald um die lange Tafel, die Humpen kreisten, und im Nu wurden die Platten mit dem Fleisch leergeschmaust. Froher Stimmenlärm schallte vom alten Gemäuer wieder, und war zufällig noch ein „fahrender Sänger“ in der Burg anwesend, der zur Laute seine Lieder vortrug, dann kamen auch wohl die Edeldamen und Burgfräuleins auf ein Stündchen in den Pallas um an der Freude teilzunehmen.
Ein andermal ritt der Burgherr mit Knappen und Knechten und den Edeldamen zur frohen Reiherbeize von der Burg herab, am Rande der Fuhsesümpfe entlang. Auf der mit Büffellederhandschuh geschützten Faust der Burgherrin krallte der Edelfalke, - er stammte aus Island und hatte ein kleines Vermögen gekostet, - ein silbernes Kettlein fesselte einen seiner Ständer an den Arm der Dame, eine Haube blendete ihn. Die Meute der Hunde stürmte kläffend in das Röhricht, und bald entschwebte majestätisch der König des gefiederten Jagdgetiers der deutschen Wälder, der Silberreiher, dem Dickicht und erhob sich hoch in die Lüfte. Aber ihm nach schoss wie ein Pfeil der vom Kettlein gelöste Falke, überflügelte ihn und schoss von oben auf ihn herab, ihm seine mörderischen Fänge in den Hals schlagend. Und bald zierten die glänzenden Schwungfedern des erlegten Reihers die Jagdkappe der Edeldame.
Und im Winter, wenn der erste „Neue“ die Fährte des jagdbaren Edelwildes der germanischen Wälder, die damals noch fast das ganze Gebiet zwischen Hannover-Hildesheim und Braunschweig ausfüllten, verriet, ging‘s hinaus in die tiefverschneite Welt, der Burgherr mit Rittern, Knappen und Knechten, alle bewaffnet mit dem kurzen, festen Speer, der „Saufeder“, um das Wildschwein zu erlegen und den Bären im Lager aufzuspüren.
Aber nicht immer waren friedliche Zeiten. Oft, sehr oft umtobte Kampfgeschrei die Feste Steinbrück. Und eiserne Stückkugeln flogen gegen ihre Mauern und Türme, und Brandpfeile zischten in die Schindeldächer, Steinkugeln, Balken, brennende Pechtöpfe, aus Schleudermaschinen geworfen, prasselten in den Burghof. Wo sich ein Kopf zeigte, da pfiffen die Büchsenkugeln und Pfeile der Belagerer. Aber mannhaft standen der Burgherr mit seinen Rittern und Knechten und den für die Fehde geworbenen Söldnern hinter den Zinnen der Mauern und Türme, hinter den Schießscharten und taten dem Feinde wacker Abbruch. In den Gewölben und Speichern lagerten Vorräte in genügender Menge, die Ställe waren mit Vieh gefüllt, sodass die Burg auch eine längere Belagerung aushalten konnte, ohne befürchten zu müssen, ausgehungert zu werden. Und so musste mancher Feind wieder unverrichteter Dinge abziehen, und das Hohngeschrei der siegreichen Burgbesatzung schallte hinter ihm her. Nur dass leider die armen Bauern der Dörfer der Umgegend immer die Zeche bezahlen mussten, ganz gleich, ob der Feind geschlagen abzog oder die Burg erstürmte. Denn in den Wochen der Belagerung wurden die Dörfer rund im Kreise furchtbar geplündert und verheert.
Ja, der neuen Erfindung, „ Teufelswerk“ nannten es die Ritter, dem Schießpulver, waren auf die Dauer schließlich auch die festesten Burgen nicht gewachsen. Die Donnerbüchsen, die dicken Mörser, legten ihre Mauern um und machten sie sturmreif. Und so ist denn auch unsere Steinbrück mehrere Male erobert und zerstört worden. Zuerst schon 1487 im sogenannten „Hildesheimer Bierkrieg“, wo die Oberburg von Aschwin von Saldern, Kurt von Steinberg und Tedel von Wallmoden in Trümmer geschossen und erstürmt, die Burg dann aber noch rechtzeitig von den Hildesheimern entsetzt wurde.
Schlimmer ging es in der „Hildesheimer Stiftsfehde“, wo der Herzog Heinrich der Jüngere von Braunschweig im Herbst 1521 die Burg in Brand schoss und sie dann im Sturm eroberte. Seitdem gehörte die Steinbrück zu Braunschweig. Doch von dieser Eroberung und den weiteren Schicksalen unserer Steinbrück, besonders auch im 30-jährigen Kriege, soll den Heimatfreunden im Kalender ein andermal berichtet werden.
Anmerkung:
Der Titel „Die Groß Lafferder Burg: Steinbrück“ macht im ersten Moment stutzig. Aber die Feste ist nicht die „Steinbrücker Burg“, denn als sie gegen Ende des 14. Jahrhunderts gebaut wurde, hat es den Ort Steinbrück nicht gegeben. Namensgebend war die steinerne Brücke, an der sie errichtet wurde. Man hätte sie mit einiger Berechtigung auch „Burg Lafferde“ oder so ähnlich titulieren können.
Die geographische Beschreibung führt vor Augen, wie es vor 1200 und mehr Jahren im Bereich der Fuhsefurt ausgesehen haben könnte. Und dass deswegen die Siedlung Lafferde nicht in Furtnähe, sondern ca. 1 Kilometer weiter östlich auf höherem und festerem Grund errichtet wurde, ist plausibel. Zieht man alle, auch an anderer Stelle genannten, Argumente in Betracht, dann kann nur die Fuhsefurt an der Steinbrück namensgebend für (Groß) Lafferde gewesen sein.
Zum großen Teil ist der Artikel ein romantisierendes Sittengemälde. Dass auf der Steinbrück derartiges Leben stattgefunden hat, dürfte eher unwahrscheinlich sein. Denn sie war nie Wohnsitz eines Rittergeschlechtes. Aber immerhin bekommt man eine Vorstellung davon, wie es hätte sein können.
Leider hat Bölter keine Quellenangabe über die Lieferung von Brauwasser an die Steinbrück gemacht. Es lässt sich daran zweifeln, dass aus dem Bischöflichen Kleinen Stift (Groß Lafferde) Brauwasser an das Herzoglich-Braunschweigische Steinbrück geliefert wurde.
Wilhelm Heise
Bürgerreporter:in:Wilhelm Heise aus Ilsede |
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