Opernhaus-Intendant Bodo Busse stellte sich im SPD-Kulturforum vor
- vl. Marlis Drevermann, Prof. Rolf Nobel, Bodo Busse und Dr. Tilman Schlömp in der GAF
- hochgeladen von Jens Schade
Ungewohntes Thema in der Südstädter Galerie für Fotografie (GAF): Am heutigen Abend (27. Oktober) ging es nicht um Lichtbildnerei und sehenswerte Bilder. Die Kunstform Oper stand zur Debatte. Das Kulturforum der Sozialdemokratie hatte zu einer Podiumsdiskussion mit Bodo Busse eingeladen. Busse ist der neue Intendant der Staatsoper Hannover und hat mit Wagners Lohengrin seine erste Spielzeit eröffnet. Mit ihm diskutierten die hannoversche Kulturdezernentin a.D Marlis Drevermann vom Vorstand Kulturforum, der Fotograf Prof. Rolf Nobel, Leiter der Galerie für Fotografie in der Eisfabrik sowie Dr. Tilman Schlömp, Generalsekretär des Landesmusikrates Niedersachsen.
Was er denn als neuer Intendant ganz anders machen wollte, lautete eine der Fragen. Busse entgegnete daraufhin, er werde „alles ganz anders machen, indem er gerade nicht alles ganz anders mache.“ Und auf die Forderung, ob Oper nicht auch politisch sein müsste, wies er auf die aktuelle Inszenierung des Lohegrin hin. Das Thema Krieg und Herrschaft wird hier in die moderne Zeit versetzt.
Bürgerreporter:in:Jens Schade aus Hannover-Döhren-Wülfel-Mittelfeld |
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