Nach Skandal-Serie untergetaucht
Skandalband N2E deaktiviert Social Media Profile
- Nach einer erneuten Disqualifikation und Sperren bei 4 Chartwertungen, gehen auch bei den Social Media Profilen der Skandalband N2E die Lichter aus.
- Foto: Fotograf Atlantios
- hochgeladen von Peter Hellbeck
Während die Diskussion um N2E nach der neuerlichen Disqualifikation wieder komplett hochkocht und die Kritik an der Band auch unter Künstlern immer lauter wird, zieht sich N2E aus den sozialen Netzwerken zurück. Die deutsche Band hat ihre beiden Instagram Profile deaktiviert. Betroffen ist nicht nur der offizielle Account von N2E, sondern auch das private Instagram Profil von "Sängerin" Dany.
Die Deaktivierung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Vorfälle rund um N2E zuletzt erneut zugespitzt haben. Erst gestern war bekannt geworden, dass die Band trotz bestehender Sperre unter dem Namen N2E NottwoEasy mit einem neuen Spotify Profil bei den Hörercharts angetreten war, beziehungsweise sich ins Voting geschummelt hat. Der eingereichte Titel „Unendliche Nacht“ wurde nach Bekanntwerden des Zusammenhangs mit N2E aus der Wertung genommen, "Die Hörercharts" reagierten diesmal ausgesprochen konsequent und streng. Ohne die Disqualifikation wäre der Song auf Platz 2 gelandet.
Anstatt sich öffentlich mit den neuerlichen Vorgängen auseinanderzusetzen, sind die entsprechenden Instagram Profile nun nicht mehr erreichbar. Eine Erklärung, warum beide Accounts deaktiviert wurden, liegt bislang nicht vor. Damit setzt sich ein Muster fort, das die Auseinandersetzung mit N2E von Beginn an begleitet hat. Auf die immer neuen Kontroversen folgten wiederholt Sperren, Disqualifikationen und heftige Kritik aus der Musikszene. Eine öffentliche Aufarbeitung der Vorgänge blieb dagegen aus, die Band versucht die ganzen Skandale und Kontroversen einfach auszusitzen.
Zuletzt hatte sich sogar der bekannte DJ Feuerapfel, bürgerlich Niklas Steiner, mit ungewöhnlich deutlichen Worten an N2E gewandt. Auf seinem offiziellen Instagram Profil schrieb er unter anderem: „Wie oft müsst ihr eigentlich noch disqualifiziert werden, bis ihr endlich uns alle in Ruhe lasst?!“ Auch auf die Reaktionen nach der jüngsten Disqualifikation ging Feuerapfel ein und erklärte, im Chat sei regelrecht Jubel darüber aufgekommen.
Die Deaktivierung der Profile dürfte die Diskussion um N2E deshalb kaum beenden. Im Gegenteil: Nach der neuerlichen Disqualifikation und der öffentlichen Kritik aus der Musikszene stellt sich nun die Frage, warum die Band nicht den offenen Weg wählt und sich zu den Vorgängen äußert. Gerade bei so einer Serie von Vorfällen wäre eine Erklärung gegenüber "Fans", anderen Künstlern und den Chartveranstaltern naheliegend. Wobei mutmasslich die Band selbst ihre größten Fans sind.
Ob N2E die Profile lediglich vorübergehend deaktiviert hat oder dauerhaft von Instagram verschwinden will, ist derzeit nicht bekannt. Eine Stellungnahme der Band liegt ebenfalls nicht vor, sie bevorzugen es in Deckung zu gehen. Die jüngste Entwicklung passt damit zu einem Gesamtbild, das sich rund um N2E in den vergangenen Wochen zunehmend verfestigt hat:
Neue Kontroverse, Disqualifikation, heftige Kritik und nun der Rückzug aus der Öffentlichkeit. Was bleibt, sind offene Fragen und eine Band, die derzeit offenbar lieber nicht erreichbar sein möchte. Uns wird sie nicht abgehen.
Bürgerreporter:in:Peter Hellbeck aus Hamburg |
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