Anzeige

GLÜCKSBRINGER? – Ja und/oder Nein. Marienkäfer-"HARMONIA"?

HARMONIAs GLADENBACHiensis (W.H.)
 
Glücksbringer? Bitte Punkte auf den Flügeln zählen. (OP-Bild.) Farben vergleichen. Asiatische oder deutsche MARIENKÄFER? Raum MR-BID: Wo gab es ähnliche Bilder? Kommentar schreiben! Könnte für die Forschung ,vermeintliche "Marienkäferplage, wichtig sein.
 
Variabilität: Bild-Quelle http://en.wikipedia.org/wiki/Harmonia_axyridis. Ähnliches Aussehen haben die "Gladenbacher Käferchen". Sind sie nicht SCHÖN?
Am 07. Oktober in MARBURG: Die OP meldet im WEB, ob in Wehrda oder in der Nordstadt, im Stadtwald oder auf den Lahnbergen: „Überall in Marburg wundern sich Menschen über die große Anzahl von Marienkäfern, die sich auf Balkonen und Fenstersimsen, in Garagen und Hauseingängen sammeln.“ Sabine Nagel-Horn schreibt: Doch auch wenn es so aussieht, die Paarung ist es nicht, was die Tiere im Sinn haben: Die rotschwarzen Glücksbringer sind auf der Suche nach einem Winterquartier. Während in der freien Natur Baumritzen oder Laubhaufen als Unterschlupf für die kalte Jahreszeit herhalten müssen, sind es in der Stadt die Behausungen der Menschen, in denen sich die Käfer für den Winter sammeln. Und das tun sie nach alter Marienkäfer-Sitte in beeindruckenden Gruppen von 100 und mehr Tieren.“ Marburger KIDS finden's „cool, weil die ja soooo süß sind", twitterte eine „marburgerin" (B.N.)

Am 08.10. kommentierte ich in der OP:

Was die Tiere im Sinn haben

"Die rotschwarzen Glücksbringer sind auf der Suche nach einem Winterquartier. Während in der freien Natur Baumritzen oder Laubhaufen als Unterschlupf für die kalte Jahreszeit herhalten müssen, sind es in der Stadt die Behausungen der Menschen, in denen sich die Käfer für den Winter sammeln. Und das tun sie nach alter Marienkäfer-Sitte in beeindruckenden Gruppen von 100 und mehr Tieren."
Da ich Jahrzehnte die Natur beobachte und in Gladenbach am Haus im Grünen (!) ebenfalls Massen der schönen und nützlichen Käfer (mit unterschiedlichster Punkte-Zahl) am Haus krabbeln sehe, scheint mir das so "NORMAL" nicht zu sein.Liebe OP-Mitarbeiter - fragt doch mal einen Experten in MR zum "Problem"; das Phänomen des Massenansturms der Kleinen muss andere Gründe haben!

Unter der Überschrift "Glücksbringer" vermerkte ich:

Der User/die Userin sollte sich einmal die Website http://www.7tepe.de/marienkaefer.html ansehen - mit vielen Bildchen der unterschiedlichsten farblichen Zeichnungen der Flügel der Tierchen. Googeln des Themas "Marienkäfer-Plage" bringt 1000e Einträge. Mal recherchieren bitte. Aber die von der UNI (BIO) sollten doch mal dazu was sagen (öffentlich bitte - z.B hier als Kommentar). Dank im VORAUS.

Auf der WS wird gut erklärt: Der Asiatische Marienkäfer (Harmonia axyridis) ist ein Käfer aus der Familie der Marienkäfer (Coccinellidae). Ursprünglich kommt die Art aus Japan und China und wurde zunächst in die USA und dann auch nach Europa zur biologischen Schädlingsbekämpfung eingeführt. (…)

Unter „Vermeintliche Glücksbringer“ kommentierte ich weiter:

Aus der Website a.a.O.mit einem sehr guten Artikel zum Asiatischen Marienkäfer möchte ich zitieren:

(...) Während der Mensch also nichts zu befürchten hat, müssen die europäischen Marienkäfer ums Überleben kämpfen. Denn die asiatische Gattung ist besonders gefräßig und neigt zum Kannibalismus. Wenn ihr die Blattläuse ausgehen, frisst sie ihre Artgenossen und deren Larven. Dadurch würden immer mehr einheimische Arten verdrängt. "Wo sich die Harmonia axyridis ausbreitet, müssen die anderen weichen."

Wissenschaftler der Biologischen Bundesanstalt befürchten, dass sich dieser „Neuankömmling“ aufgrund seiner Lebensweise und seiner hohen Vermehrungsrate auch in Deutschland rasch ausbreiten wird. Einige heimische Marienkäfer-Arten, von denen es rund 80 Arten in Deutschland gibt, könnten durch ihn langfristig verdrängt werden. (...)

Die OP (Online ,Journalistin Gabriele NEUMANN) veröffentlichte einen 2. OP Artikel am 08.10. zum Thema:

„Kein Grund zur Sorge“ habe der Marburger Biologe Professor Lothar BECK von der Philipps-Universität erklärt. Grund für den Massenausflug sei der Schwall warmer Luft, der am Mittwoch zu Temperaturen deutlich über 20 Grad führte. "Die Marienkäfer nutzen dann die letzte Möglichkeit, ein Winterquartier zu suchen. Dabei kommt es vor allem bei der heimischen Art mit sieben Punkten zu Massenwanderungen von Hunderttausenden Insekten", sagte BECK. Wohlgemerkt Prof. BECK spricht von „der heimischen Art mit sieben Punkten“!

Gefährlich seien die roten Glücksbringer mit den schwarzen Punkten (!!!) nicht, lese ich bei der OP Online. Nach der Winterpause würden sie im Winter einfach wieder davonfliegen. Und wer sie in seinem Sonnenschirm im Garten überwintern lässt, habe vielleicht sogar die Chance, dass sie im Frühjahr den Blattlausbefall im heimischen Garten verhindern. Denn Blattläuse sind die Hauptnahrung der Käfer. Das wissen schon viele Menschen. SchülerInnen lernen dies vielleicht zu Haus oder Im Bio-Unterricht.

Zu dem NEUMANN-Artikel kommentierte ich:

Marienkäfer-Spuk

Hallo Frau NEUMANN:

JA: Grund für Marienkäferinvasion ist offenbar das schwül-warme Wetter, kurz bevor es kalt wird. So war es Ende Juli an der Ostsee zu einer Masseninvasion der Marienkäfer gekommen. Damals erklärte ein Insekten-Experte: „Die Lieblingsspeise der Marienkäfer sind Blattläuse. Ist es warm und feucht, fühlt sich die Blattlaus richtig wohl. Die Käfer haben genug zu fressen und vermehren sich rasant. Manchmal sammeln sich die vielen Marienkäfer dann aus unbekannten Gründen, oder sie werden vom Wind an bestimmte Stellen getrieben. Und schon wimmelt es von roten Käfern.“

Da es in der BRD - wie zu lesen - schon zur rasanten Marienkäfer-Verbreitung der asiatischen (!) Käfer gekommen ist: Frage an Frau NEUMANN - Was hat der Bio-Professor im Interview dazu gesagt? Hat er nicht gemeint, dass es sich bei dem "Spuk" NICHT um die heimischen "Artgenossen" handelt?

Den Herrn Professor wollte ich per Anruf am Nachmittag des 08.10. zum Thema MARIENKÄFER sprechen. Keiner ging ans Telefon. Ob der Professor Insektenspezialist ist?

So kommentierte ich den OP Artikel erneut:

Gefangene Marienkäfer - Glücksbringer?

In Gladenbach habe ich aus einer Fenster-Nische ca.30 Krabbeltiere mit einem kleinen Besen "befreit". In einen durchsichtigen Beutel verfrachtet, konnte ich sie mir genauer ansehen: Sie sehen (in Gladenbach) ganz anders aus, wenn man sie mit den Käferchen des OP-Bildes vergleicht, das möglicherweise ein altes Bild ist. Da gibt es einige interessante imposante "Schwarze Schafe", d.h. mit 2x2 roten Punkten plus 2 weißen Kopfflecken auf schwarzem (!)Flügelgrund. Und viele kleine, mittelgroße und größere Käfer, die unterschiedlich in der Farbe (ocker und dunkler bis rötlich)mit verschiedenster Punktezahl: schwarze Punkte (unterschiedlich dick)gab es in den Zahlen neben 0 (= ohne Punkte): 2x7, 2x8, 2x9 z.B.

Der Naturschutzbund (Nabu) betrachtet das Vordringen des Asiatischen Marienkäfers in Deutschland mit Sorge, da er möglicherweise heimische Arten verdrängt. Markantes Erkennungszeichen der asiatischen Art ist eine kleine W-Zeichnung zwischen Hals und Flügeln, außerdem hat er bis zu 19 Punkte auf dem Rücken, liest man. Er frisst etwa fünfmal so viel wie heimische Arten und vermehrt sich viel häufiger. In einigen US-Bundesstaaten gilt der Käfer nach Angaben der Naturschützer bereits als Landplage, weil er beim Weinbau mitgeerntet wird und den Geschmack der Weine verdirbt.

Alle genannten Bestimmungs-Merkmale zeigen die "Gladenbacher Marienkäfer"; auch das markante W! Sehe ich mir die schon auf der anderen OP-Seite von mir genannte Website mit zahlreichen Käfer-Abbildungen an, so gleichen die Gladenbacher den dort abgebildeten. Also gibt es in Gladenbach den Asiatischen M-Käfer. Ob die Marburger M-Käfer "Deutsche MKäfer" sind, weiß ich nicht. In MR war ich nicht. Frage an Frau NEUMANN: Hat der BIO-Professor die schönen Käferchen eigentlich gesehen?

Eigentlich gelten die roten Marienkäfer mit den schwarzen Punkten auf dem Rücken ja als Glücksbringer. Die "Ausländer" mit den so schönen roten Punkten und den zu vielen schwarzen Punkten scheinen KEINE Glücksbringer zu sein. Gärtnerglück scheinen die "Quälgeister" des Auslandes auch nicht zu bringen.

Die Leibspeise der Marienkäfer sind Blattläuse, die ihrerseits wiederum von Pflanzensäften zehren. Gibt es viele Blattläuse, schwächen die saugenden Kleininsekten die Pflanzen sehr und dem Gärtner droht ein Ernteausfall. Aus der Sicht einer Blattlaus aber war das Wetter dieses Jahr optimal. Ist es warm und feucht, fühlt die Blattlaus sich so richtig wohl und vermehrt sich kräftig. Von dieser Blattlausplage profitieren Marienkäfer. Die roten deutschen(!)Käfer mit den sieben Punkten auf dem Rücken (!) vermehren sich rasant. Und die mit den vielen Punkten - dabei sogar rot auf schwarz (...)?

Im WEB schrieb man übrigens u.a.: Wie ist Ihre Meinung dazu?

Der eine User: „Marienkäfer, sind auch schöne Tiere. Tiere nicht töten. Liebe. Die kleinen Tiere. Respekt auch gegenüber den kleinen Tieren. Sie nicht töten und den Lebensraum erhalten.“
Ein anderer: „Die Leute, die den Wert von Tieren nach "Schönheit" bemessen, sind einfach zum losprusten. Was ist denn mit hässlichen Tieren? So Nachtschnecken zum Beispiel oder Spinnmilben oder Amöben? Wie viele Pantoffeltierchen haben Sie schon respektlos gekillt, einfach so?“
0
7 Kommentare
1.665
Daniela Schwarzer aus Fronhausen | 08.10.2009 | 20:45  
562
Silke Schneider aus Angelburg | 08.10.2009 | 22:28  
5.327
W. H. aus Gladenbach | 08.10.2009 | 22:36  
5.327
W. H. aus Gladenbach | 08.10.2009 | 23:28  
5.327
W. H. aus Gladenbach | 09.10.2009 | 10:47  
26.067
Elisabeth Patzal aus Garbsen | 09.10.2009 | 17:32  
5.327
W. H. aus Gladenbach | 12.10.2009 | 05:52  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.