VERRISS der CCB-dOCUMENTA (13). Kunstjournalist Karlheinz SCHMID – „Kunstzeitung“: GREMIUM MODELL JETZT ... zur d14

Guter treffender VERRISS der dOGukmenta (13) - CCB - BAKARGIEViade in der KUNSTZEITUNG Juli 2012: Karlheinz SCHMID ebenda. a&s-performance-malerei werner hahn
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Die Documenta-Chefin Carolyn Christov-Bakargiev – kurz CCB, d13=BAKARGIEViade - liebt das Wort "vielleicht". Sie hat es im Vorfeld der 13. Ausgabe der weltweit bedeutendsten Kunstschau so oft benutzt, dass es ihr den Spitznamen "Madame Maybe" einbrachte. MAYBE: "Maybe it will become itself an art work? Rather an artifice" sagte sie z.B. zum Schriftzug dOCUMENTA (13) ....

Überhaupt scheint "CCB", wie sie genannt wird, die Dinge gerne in der Schwebe zu halten, zu vernebeln, Äußerungen abzugeben, die eher verwirren - anstatt aufzuklären. Dazu passt ihre stetig wiederholte Aussage, ein Konzept habe sie für die 100 Tage andauernde Kunstschau auch NICHT. Und KUNST? CCB - „DOGumenta“: Malteserhündin Darsi, ständige Begleiterin von CCB -, die Chefin der „D13“ sorgt für ihrem schlechten Ruf:

Documenta-Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev über die politische Intention der Erdbeere

SZ ONLINE: http://www.sueddeutsche.de/kultur/documenta-leiterin-carolyn-christov-bakargiev-ueber-die-politische-intention-der-erdbeere-1.1370514?uq=1338563642#kommentare

Ebenda Kommentar: wernerhahn schreibt DARSI & CCB: Wird Joachim GAUCK KUNST-Freiheit für HUNDE fordern?

Kabarettreif: CCB „fordert das Wahlrecht für Bienen und Erdbeeren. Schließlich ist Carolyn Christov-Bakargiev davon überzeugt, dass sich in einer wahren Demokratie alle äußern dürfen.“ DARSI ist Star der hündischen DOCUMENTA-Institution: Wird GAUCK KUNST-Freiheit für HUNDE fordern, wenn er die d13 eröffnet?

DOCUMENTA-Institution QUO VADIS?! Anti-Kunsthistorikerin Carolyn Christov-Bakargiev & die Frage: Geht die DOCUMENTA (13) jetzt (CCB-hündisch) zugrunde? -
Malteser Hund DARSI der CCB: d13 auf den HUND gekommen (…)

MEHR dazu – mit Bildern - in der GZ:
www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/67333/documenta-infarkt-documenta-institution-mutiert-zur-dogumenta-wird-joachim-gauck-kunstfreiheit-und-willkuerverbot-fuer-hunde-fordern-hellmuth-karas/

WAHRHEIT & DOCUMENTA

Natürlich gibt es gibt keine „reine Wahrheit“, aber ebensowenig einen reinen Irrtum: WAHR ist, was als WAHRHEIT im VERRISS der dOCUMENTA (13)des Kunstjournalisten Karlheinz SCHMID – „Kunstzeitung“ – zu lesen ist (Juli-Ausgabe 2012, S. 8/9):

Zu Karlheinz SCHMID schrieb ich im art- DOSSIER ZUR DOCUMENTA (13):
17 / 06 / 12 //
Karlheinz SCHMID, Kunstzeitung,
Schmid von der KZ - Kunstzeitung: Hatte einen TRAUM - Demokratisierung der documenta-Institution. Nach LEIFELD-ABGANG endlich moeglich d14...

VERRISS der CCB-dOCUMENTA (13) durch den Kunstjournalisten Karlheinz SCHMID – „Kunstzeitung“ – zu lesen in der Juli-Ausgabe 2012, S. 8/9 – kostenlos:

DAS GROßE MISSVERSTÄNDNIS

Unter dieser Schlagzeile schildert der Kunstjournalist Karlheinz SCHMID seine Eindrücke und Erkenntnisse zur d13, die er in 3 Tagen des Aufenthaltes & d13-Besuchs in Kassel gewonnen hat:

KH SCHMID erwarte „neben starken künstlerischen Arbeiten“ vor allem „Klarheit, übersicht, eine these, Belege, Werke, die im Kontext einer verständlichen Struktur gezeigt werden, die dem Besucher hilft, sich gegebenenfalls in der überbrodenden Fülle des Materials zu orientieren.“ CCB sei nach über 3 Jahre Vorbereitungszeit bei einem Etat von 25 Millionen Euro nun angetreten mit einem „Konzept der KONZEPTLOSIGKEIT“: Und nun sei „alles irgendwie mehr zufällig als geplant zusammengeschoben“ worden und „wirkliche Inszenierung fehlt“!

EIN EINZIGES MISSVERSTÄNDNIS – das sei die dOCUMENTA (13)

Ohne eine Leitfaden zu entwickeln, habe CCB NICHT die letzlich entscheidende Aufgabe übernommen, „mit ordnender Hand einzugreifen“; er erwarte Dosierung – Topologie - Vision.
Daran hapert’s diesmal „aber gewaltig. Leider.“ KRITIK auch daran, dass die Menschen „im Schatten der Hunde und anderer Tiere“ stehen und „selbst die Tomate als ‚stuktuelle Produktion’ derTomatenpflanze“ …

„Nicht nur kein inhaltliches, sondern auch kein räumliches Kozept“ gebe es. So gehe es munter durcheinander im Fridericianum, der Neuen Galerie, der documenta-Halle, Hauptahnhof-Flügeln …. Kritisiert werden als undurchdachtes „SAMMELSURIUM“ Ökologisches – Wellness – Gruppentherapeutisches – Feministisches - Quantenpartikel -Teilchentheorie, - Politik etc. … (NICHT-KUNST!) – „Schnell in Vergessenheit“ gerate das alles. „Wirre Versammlung“ …

„Da hat offenbar jemand seine Hausaufgaben nicht gemacht“ und glaubt mit Hitles Tagebuch und allerlei anderen Utensilien zeitgenössische Kunst zu zeigen.

Fazit des Kunstjournalisten: „CHAOS PUR“!

Und „zuviel künstlerisches Mittelmaß“ – „KASSELER ALLERLEI“ in Aufklärungsbuden, abschreckener Kleingärtner-Architektur …

Schmids VERNICHTENDes URTEIL:

„Aber was soll man von einer Frau erwarten, die über Dinge redet, von denen sie offensichtlichtlich witklich nichts versteht“ – Am Ende erscheine alles „wahllos – austauschbar, nicht zwingend“. SINN vermisst die Kunstzeitung: CCB präsentiere: HUMBUG, den „die sogenannten Agenten oder Berater der documenta-Chefin besser verhindert hätten“!

Der FEUILLETONISMUS (inklusive dpa) der BRD

Er hat zum bevorstehenden LEIFELD-Rücktritt (Rausschmiss?) bis auf die HNA noch nichts berichtet. Auch die KZ erwähnt berichtet nichts darüber, dass der umstrittene CHEF der documenta-Instittion nach Ende der KANDAL-d13 seinen Hut nimmt.

KH SCHMID gegoogelt, offenbart, dass ich schon oft über den ehemaligen art-Redakteut berichtet habe: auch mit FOTO – siehe:

Karlheinz SCHMID, Chef-Journalist der KUNSTZEITUNG. Ist gegen "VERSIFFTE KUNSTKRITIK". a&s-p-Malerei W.H. 17/8/10.
Bild 6 aus Beitrag: EVOLUTIONISIERUNG der unkritischen KUNSTKRITIK(er) – Schmid-Beaucamp-Rauterberg fordern (…)

EBENDA in http://www.myheimat.de/gladenbach/kultur/evolutionisierung-der-unkritischen-kunstkritiker-schmid-beaucamp-rauterberg-fordern-d734752.html heißt es:
Zu seriösen Kunstkritikern – Hanno RAUTERBERG (DIE ZEIT) , Eduard BEAUCAMP (FAZ) und Karlheinz SCHMID (Kunstzeitung):

Über „DAS DEBAKEL DER KUNSTKRITIK“ schreibt SCHMID (ehemals „art“-Kunst-Journalist - http://www.lindinger-schmid.de/) auf S. 13 in Nr. 8/200:

Sein als „Nestbeschmutzung“ bezeichneter Bericht „Vom Elend der versifften Kunstkritik“ will KHS das VERSIFFTSEIN der Unkritischen Kritiker veranschaulichen. SCHMID gelobt in einem Kommentar S. 02 ebenda („Unter uns) im gratis verteilten 200.000 KZ-Blatt, dass seine durch Anzeigen finanzierte Publikation auf „höchstem journalistischen Niveau“ produziert werde und gekaufte und geschaltete KZ-Werbeflächen würden die redaktionelle Berichterstattung „keinesfalls“ beeinflussen, was schwer zu glauben ist.
Es gelte für KHS „ die Kritiker-Aufgabe wahrzunehmen – und deutlich zwischen Anzeigen und Redaktion zu trennen“ (…), ein Blatt, „in dem sich allerlei PR-Texte verstecken (…) Affirmation ist unsere Sache nicht“. Ein hoher Anspruch der Gratis-Zeitung.

LOB für Karlheinz SCHMID – den KUNST-Journalisten

Die KZ – Karlheinz SCHMID – plädierte immerhin mit mir dafür, dass endlich der hessische „URKNALL“ zu einer documenta Reform erfolgen soll:

Seit Jahrzehnten zementiert Hessische-und-Bundes-Kunst-Politik das m. E. undemokratische & monokratische GmbH-Modell zur privaten documenta-INSTITUTION in Kassel. Herr Prof. Dr. Friedhelm HUFEN hat den „Fall documenta" in der Neuen Juristischen Wochenschrift ausführlich documenta-kritisch behandelt: 17/1997 S. 1112-1114 - „Muss Kunst monokratisch sein?“.

Zwischenbemerkung

HUFEN, Friedhelm (1997): Muß Kunst monokratisch sein? Der Fall documenta, in Neue Juristische Wochenschrift (NJW), Heft 17/1997 - S. 1177-1179. Zugleich Besprechung von VG Kassel, Gerichtsbescheid v. 29.01.1996 – 3 E 1131/91: Leitsatz „Ein Künstler hat keinen Anspruch auf Schaffung eines bestimmten Vergabeverfahrens dahingehend, daß über den Zugang von Künstlern zur documenta in einem demokratischen und pluralistischen Auswahlsystem entschieden wird.”

Die JUSTIZ in Kassel weigerte sich, ein „demokratisches und pluralistisches Auswahlsystem“ zur veralteten, reformunfähigen documenta-Institution in Kassel bis heute durchzusetzen: Aus künstlerischer Perspektive ist aber eine DEMOKRATISIERUNG der Künstlerauswahl zu documenten zu erwirken (mit oder ohne Kuratoren-Modell): Für KünstlerInnen gilt es, eine heute oft institutionalisierte „Niedrig“-Kunst – eine staatlich geförderte (absurde oder banale, „arme“) Anti-Kunst, Nullform-Kunst (siehe Ferran Adrià: Kochen/Essen-NICHT„Kunst“-Beispiel) – endlich zu entmachten.

Eine zulässige Kunstpolitik ist durchzusetzen! Der Vorschlag, geeignete sachkundige Mitglieder der Findungskommission sollten der zukünftigen d13-Chefin als Berater zur Verfügung stehen, wurde nicht akzeptiert; siehe im WEB – BAKARGIEViade zur d13.

Soweit sogut.

VIELEN documenta-Fans ist als FAKT UNBEKANNT: ERSTE Findungs-Kommission aus PolitikerInnen bestimmte die SEKUNDÄRE Findungskommission:

Eine ERSTE Findungs-Kommission aus PolitikerInnen bestimmte jeweils neu die SEKUNDÄRE Findungskommission, die selektiert hat. Für 2012 wurde wieder eine Ein-Frau-Lösung gesucht. Ein „Mahnmal der 101 Verrisse" im WEB erinnert an das „BUERGELiade Fiasko“ 2007.

Die Nachfolge-Veranstaltung ist zur documenta 13 von Frau BAKARGIEV mutiert. Seitens der weit verbreiteten „Kunstzeitung“ (Chefredakteur Karl Heinz SCHMID) wurde der Vorschlag

„Findungskommissare als Kuratoren“

vorgebracht:

RICHTIG IST: Zuletzt habe so manch/r documenta-Leiter/in mit bildender Kunst „mehr eigene Visionen und Reflexionen illustriert, als der Kunst selbst jenen Atem zu geben, den eine Ausstellung braucht“, führt SCHMID nicht kunst-unkritisch aus. Seither sei ab der d10-DAVID-documenta „fleißig daran gearbeitet“ worden, der Liebe (zum Kunstwerk) den Garaus zu machen.“ Über „diffuse Theorien und einen höchst eigenen, (…) oft aufgeweichten Kunstbegriff“ (…). In der KZ (Juli 2008, S. 7) plädierte SCHMID seriös-unabhängig für die

Forderung: Gremium-Modell.

Auch Prof. Peter WEIBEL (ZKM Karlsruhe) plädierte für ein zeitgemäßes pluralistisches documenta-Modell plädiert (KZ 09/08, S. 2): Alle Mitglieder eines Gremium-Teams würden „über so viele Kompetenzen“ verfügen, „dass es eine Illusion wäre zu glauben, die Kompetenzen eines einzelnen Kurators könnten umfangsgleich sein“.

Peter WEIBEL (ZKM Karlsruhe) fand, SCHMIDs Gremium-Idee sollte man „weiter propagieren, weil ich sie wirklich überzeugend finde. Eine bessere Leitung der documenta als das Team, das einen Leiter finden soll, wird es nicht geben.“
Anmerkung:

Dazu auch Blog werner hahn auf ZEIT ONLINE.
Traurige Bilanz: KANDIDATENWATCH, Hessenwahl 2009 & documenta-Reform
Von WernerHahn 24.01.2009,
http://community.zeit.de/user/wernerhahn/beitrag/2009/01/24/traurige-bilanz-kandidatenwatch-hessenwahl-2009-amp-documentarefo

VERRAT an der KUNST & NIEDERGANG der KUNSTKRITIK?

Ein VERSIFFT-Sein deutscher Kunstkritik äußere sich – so KH Schmid - auch darin, dass man Unwahrheiten zur documenta verbreite; so habe Kollege Ludwig SEYFARTH die HOETiade des Jan HOET – documenta 9 – statt 1992 zu schreiben, 1987 stattfinden lassen. Fakten aber seien zu verifizieren, fordert die KZ: „Seyfarfths Nachlässigkeit steht für die Wurstigkeit einer kompletten Branche, die sich nur zu gern in Szene setzt, auch Kunst-Urteile spricht, dabei aber selbst – über die Jahrzehnte und zunehmend – fehlbar bleibt. Ludwig Seyfarth (*1960) lebt in Berlin. Er studierte Kunstgeschichte ... Ludwig Seyfarth ist seit den 80er Jahren als freier Autor und Kurator tätig.
Nichts als die REINE WAHRHEIT: strenger VERRISS zur dOCUMENTA (13). Kunstjournalist Karlheinz SCHMID – „Kunstzeitung“

An anderer Stelle vermerkte ich zur KZ aktuell:

Dass die dOCUMENTA (13) eine SKANDAL-Show darstellt, können SIE lesen in der KUNSTZEITUNG aktuell (Nr. 7) und in diversen Artikel von mir:
Herr Staatsmnister Bernd NEUMANN, zu DENKEN geben sollte Ihnen auch,

dass FEMININISMUS als NICHT-Kunst

auf der CCB-documenta 13 das Sagen hat, kritisierte ich in dem Artikel:

NAtUR PUR - pour NATURschutz: FKK & JET SET & HUNDE-documenta (13). ÖKO Nicht-Kunst-MIST & ÖKO-Feminismus - UNTERDRÜCKUNG DER NATUR. ÖKOsophie. SYLT ...
von Werner Hahn vor 3 Tagen / 131 mal gelesen / 3 Kommentare
GZ:
www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/68668/natur-pur-pour-naturschutz-fkk-and-jet-set-and-hunde-documenta-13-oeko-nicht-kunst-mist-and-oeko-feminismus-unterdrueckung-der-natur-oekosophie-sylt/

Auch die KZ meint, CCB fördere intensiv feministische Protestformen auf der d13 – wolle eine „Steigerung der Frauenquote in der Musemswelt“ durchsetzen. Als „MODERNE AMAZONEN“ - Ausgabe 191 – 7/ 2012 – Titelseite – sei die d13 „artenübergreifend“.

Eine „ÖKOfeministische Spielart posthumanistsicher Theoriebildung“:

CCB sei inspriert durch Cyberfeminismus der Feministin und Hundeliebhaberin Donna HARAWAY („When Species Meet“, 2007) - D.H. steht als NICHT-Künstlerin auf der Teilnehmerliste der d13! Zum BAKARGIEViade-Postfeminismus-Ideologie die KZ: „Die Künstler der neofeministischen documenta transformieren Müllberge zu Miniaturlandschaften, schaffen Schmetterlingskolonien und Parcours für Hunde. Zwischen Frauen, Hunden, Tomaten und Erdbeeren besteht für die Documenta-Leiterin nach eigener Aussage kein prinzipieller Unterschied.“ (So Johanna Di Blasi ebenda.)

Anmerkung

KUNSTZEITUNG. Das Blatt (Chefredaktion: Karlheinz Schmid) berichtet über interessante Ausstellungen sowie die maßgeblichen Personen und Ereignisse im internationalen Kunstbetrieb. Es kommmen hier auch namhafte KUNST-Fachleute zu Wort (z.B. Bazon BROCK ...).

Zum redaktionellen Spektrum gehören überdies Architektur, Mode, Design und Kochen. Monatlich wird die über Anzeigen finanzierte KUNSTZEITUNG überall dort verteilt, wo Menschen an Kunst interessiert sind. LEIDER (noch nicht) ONLINE, so dass dort keine Kommentare eingereicht werden können.

wikipedia berichtet:

Karlheinz Schmid (* 24. Oktober 1953 in Hanau) ist ein deutscher Journalist. Er fungiert als Herausgeber und Chefredakteur der "KUNSTZEITUNG" und des Branchenbriefs "Informationsdienst KUNST" sowie als Mitherausgeber der jährlich publizierten Zeitschrift "KUNSTJAHR", die im Verlag Lindinger + Schmid, Regensburg, erscheinen.

Ausbildung:
Studium der Malerei und Kunsttheorie (Klasse Prof. Raimer Jochims an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste – Städelschule, Frankfurt am Main (1974 bis 1979).

Laufbahn:
1982 bis 1986 Redakteur des Kunstmagazins "Art", Hamburg. In dieser Eigenschaft unterhielt ich mich mit SCHMID in Köln einmal auf der Messe über KUNST (mein Buch & ars evolutoria).

1986 bis 1991 Autor für das "Frankfurter Allgemeine Magazin", den Hessischen Rundfunk, "Kunstforum", "Der Spiegel", "Stern", ZDF, "Die Zeit".

Darüber hinaus arbeitete Schmid als Kurator, Moderator und Seminarleiter. 1991 Verlagsgründung Lindinger + Schmid; seit 1991 Herausgeber des "Informationsdienst KUNST"; seit 1996 auch Chefredakteur und Herausgeber der "KUNSTZEITUNG".

KRITIKER als UNABHÄNGIGE Kraft im Kunstbetrieb
In ZEIT ONLINE – BLOG werner hahn - http://community.zeit.de/user/wernerhahn/beitrag/2010/08/19/debatte-um-unkritische-quotkunstquotkritiker-hanno-rauterbergs-pl - liest man:
„Ursprünglich“ – im Gegensatz zu heute - seien doch die Kritiker „als unabhängige Kraft im Kunstbetrieb geschätzt“ gewesen, formulierte in der KZ Karlheinz SCHMID:
Sie „geben nun den willfährigen PR-Schreiber. Affirmatives Wortgeklingel, gut für Internet-Auftritte, Katalog-Texte, Vernissage-Geschwätz“, bilanziert der KZ-Chef verbittert die Situation HEUTE des VERSIFFT-Seins der verwahrlosten und lächerlichen Kritiker-Generation. Vom Selbstreinigen, „Umdenken und Umlenken“, spricht der Autor, der NESTBESCHMUTZUNG für „dringend notwendig“ erachtet hat.
Den VERRAT an der KUNST durch unwissende und unkritische Kunstkritiker dürfe man nicht mit „Personalabbau“ und “schlechter Honorierung“ der Kritiker bei Medien entschuldigen – ein „Elend (….)“. Und KH SCHMID behauptet, „dass die Fernseh- und Radio-Jornalisten im Allgemeinen noch weniger von Gegenwartskunst und Klassischer Moderne verstehen als ihre Kollegen in den Print-Redaktionen“: Derartige Kamerateams hätten oft „von nix wirklich eine Ahnung“ (…).

„ Niedergang der Kunstkritik“

Eine „apologetische Form der Hofberichterstattung“ werde in bestimmten Segmenten des Kunstmarktes der Kritik zugestanden, ist zu lesen („Texte zur Kunst“ – Isabelle GRAW). Der „Niedergang der Kunstkritik“ in Print-Redaktionen und Fernsehproduktionsstuben dank Inserate- und Spotschaltungen mit redaktioneller Begleitung sei wohl schwer zu verhindern, meint SCHMID (KZ).

Richtig beobachtet die KZ auch, dass das FEUILLETON in den nicht überregionalen Tageszeitungen „keine bedeutende Rolle“ mehr spielt:

Gegenüber seitenlanger SPORT-Bericht-Erstattung erfolgen Kunst-Artikel mal gerade auch einer Seite; zur DOCUMENTA-Zeit werde auch mal auf 2 Seiten berichtet. Nicht erwahnt der KZ-Chef, dass die dpa-Kassel-Redaktion zur documenta das Sagen hat, mit oft unkritischen Berichten. Ich sammelte 20 Jahre lang Erfahrungen – hatte Kontakte zu dpa Kassel. Sitz documenta-Stadt Kassel; daher NICHT unabhängig! Nicht unabhängig berichtet/e auch der Ex-HNA-Redakteur Dirk SCHWARZE (…). Dass dpa in Sachen „Kunstkritik“ immer mehr das Sagen auch in der überregionalen Presse hat, kritisierte ich beispielhaft in folgendem Artikel:

Zur KUNSTKRITIK durch dpa

Über die Masche, "Kopfunter" zu malen und die Frage, ob dpa als Kunst-Experten heute genügen, um KUNSTKRITK sachlich, objektiv, schonungslos und gerecht zu üben, geht es in diesem Artikel. Fragen stellen sich, wer in Zukunft die Demokratie im Kleinen schützen soll, wer die Mächtigen der Republik in Zukunft kontrollieren soll. In Deutschland scheinen die Zeiten, in denen Journalisten eine gut informierte, kritische Kontrollinstanz gewesen sind - in der sie auch Zeit hatten, nachzudenken und zu recherchieren -, bald der Vergangenheit anzugehören. Hintergrundberichte und Analysen seien heute in der Presselandschaft selten, stellte ich fest: In dem Beitrag der GZ www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/24669/krise-in-der-d-print-landschaft-gratiszeitung-mitmachzeitung-als-alternative-oder-bezahl-internet/ .

Ein Bericht in DIE ZEIT von mir erörtert ein Beispiel zum verarmenden Kunst-Journalismus, der seriös und konstruktiv KRITIK am bösen korrupten Kunst-Markt-Betrieb üben sollte:
http://community.zeit.de/user/wernerhahn/beitrag/2009/12/27/baselitz-staatsmaler-der-brd-und-ddr-ars-evolutoria-und-braunrote

In diesem Artikel kritisierte ich:

Künstler und Kuratoren sollten heute ihre Praxis theoretisch und kritisch legitimieren müssen, fordert derzeit lautstark ein Professor für Medientheorie und Philosophie. Verloren sei heute in der globalisierten Welt eine „Vertrautheit mit dem Kunstgeschehen“ – es sei angeblich „immer weniger klar, was Künstler eigentlich wollen“ (trifft für mich nicht zu!).
Angesichts einer sich „viel zu lange zu arrogant“ verhaltende KUNSTKRITIK und Kunstgeschichte (JA!-W.H.) müssten „ernsthaft“ durch KUNSTKRITIK die „theoretischen Ansprüche der Künstler und Kuratoren“ überprüft werden.

„Sie überprüft, ob die formulierten Strategien stichhaltig und plausibel sind, und ob sie sich erfüllen oder miteinender kollidieren.“ Und - so Boris GROYS in art Nr.1/2010 -, KRITIK werde sich „dem eigenen Diskurs der Künstler kritisch stellen müssen“.

Ähnliche Erwartungen und Forderungen mit „KRITIK der KUNST-KRITIK“ und über den Kunstbegriff heute, Kunst-Beurteilungsmaßstäbe, diskutiere ich in ars-evolutoria-Beiträgen schon seit meinen Symmetriebüchern von 1989 (deutsch) und 1998 (englisch).

Und weiter kritisierte ich a.a.O.: Im Bereich des Kultur-Ressorts (Feuilletons) der Zeitungen und Zeitschriften wird das „Problem KUNSTKRITIK“ auch augenfällig: Wenn z. B. Artikel über dpa von sog. dpa-„Kunst-Experten“ weit verbreitet in der Presse publiziert werden: Dpa-Kassel, die regelmäßig über die documentas berichten, sind ein Beispiel; hier wurde verzerrt berichtet und teilweise auch nachweislich im nicht positiven „RTL-Stil“!

KOCHEN & ESSEN als Bildende Kunst?

Hierzu exemplarisch ein Beispiel, das zu der oder den KZ-KOCHEN-&-Kunst-Seite(n) passen würde, die sich monatlich in der KZ mit KOCHEN & Essen befasst (á la Fernsehen zum Überdruss): siehe den Artikel „Die Revolution hat erst begonnen“ (S. 30, KOCHEN, Artikel von Jürgen Dollase, KZ-Nr. 152, April 2009):

Exkurs KOCHEN/ESSEN:

Der „Kunst“-Experte & „Kunst“-Kritiker ZDF-aspekte-Chef Wolfgang HERLES

Weitere Evolutionisierung der Koch(en)-als-„Kunst“-Bewegung?! - Kochrevolutionär Adrià sucht neue Inspiration, kommentierte ich im Web:
Ferran Adrià wurde 2007 als documenta-„Künstler“ gefeiert: Nicht-Kunst konnte die documenta-Institution als „Kunst“ verkaufen. Der Katalane hat ein d12-„elBulli" auf der BUERGELiade-documenta nicht eröffnen wollen. Kompromiss: Stattdessen lud das Trio Buergel-Noack-Adrià zur (gescheiterten) d12 täglich zwei Besucher der d12 ins elBulli ein. Zu früh freute sich damals der ZDF-aspekte-Chef Wolfgang Herles, der den CICERO-Lesern weißzumachen versuchte, dass Kochen KUNST sei: In seinem Artikel „Warum Kochen Kunst ist“, behauptete der ZDF-Redaktionsleiter, Kochen sei wie „Kunst“ stets „elitär“ und „politisch“ wie „jede Kunst“. Und Kochen stehe „an der Schwelle zur abstrakten Malerei“! ZDF-Kultur & -Ethos wurde Opfer von R.M.B.s Gehirnwäsche.

Keine Kunstkennerschaft & Kunstszene-Ethos-Erneuerung
Kein Wunder, wenn Eduard BEAUCAMP, der in „das kunstwerk“ über „Wozu Kunstkritik heute?“ schrieb , in FAZ-KUNSTSTÜCKE heute einen „neuen Weltgeist“ fordert. Angesichts von „Kommerz & Rummel“ vermisst E.B. Kunst-Kennerschaft.

Die HERLESsche These trug mit zur Selbst-Auslöschung der Kunst bei. Der "Papst der Molekularküche" hat nun 2 Jahre Zeit nachzudenken, was er auf der documenta 13 - BAKARGIEViade-Schau - als "Künstler" ausstellt! Herr HERLES lese E.B.s Artikel – am Feritag in der FAZ, empfahl ich dem ZDF-Mann: BEAUCAMP fordert eine Kunstszene-Ethos-Erneuerung. KOCHEN-als-„Kunst“ kann indessen evoluieren: die KZ fördert das Molekularküche-Qualitäts-Denken – siehe KZ-Artikel a.a.O.

Künstlerische Freiheit und kapitalistische MARKT-Zwänge
Im Kunstmarkt, so meint Piroschka DOSSI (im Buch „Hype …“), verzahnten sich auf engste künstlerische Freiheit und kapitalistische Zwänge. Dossi vertritt die These, dass die Kunst-BEWERTUNG zunehmend von Marktinteressen dirigiert werde. Und IDEOLOGIE-Interessen – siehe heute ÖKOfeminismus der CCB-d13! – weiter oben.
Die MARKT-Macher sind nach Dossi die "Tastemaker" (Geschmack-Macher). Sie bestimmen den Preis. Dossi bemängelt den allgemeinen Trend der KUNSTKRITIK, sich einer Meinung möglichst zu enthalten. Dies kann ich durch meine langjährigen Beobachtungen bestätigen. Aus lauter Angst vor dem Ausschluss von gesellschaftlicher Teilhabe und Macht scheint für diese UNKRITISCHEN KRITIKER der Spruch „Alles ist möglich" eine erleichternde Ausrede.
Der Kunstwissenschafter Wolfgang ULLRICH (seriös ! siehe web mehrere Beiträge von mir zu W.U.) meinte in einer Kritik: Selbst die „klassische KUNSTKRITIK“ argumentiere mittlerweile gerne mit Geld und akzeptiere damit „zumindest implizit, dass der Preis Teil des Werks“ sei. Folgender Aussage sei zuzustimmen: „Nur wenn man den Preis eines Kunstwerks kennt, weiß man heute, ob es überhaupt eines ist.“ (Wolfgang ULLRICH in Literaturen.de zu Piroschka Dossis „Hype. Kunst und Geld“.)

Hier ist anzusetzen, meinte ich: Seriöse Kunst-Journalisten und Museumsbeamte sollten sich mehr für gute Nicht-Kunstmarkt-Künstler (!) interessieren. Kriterien für gute Kunst gibt es: Originalität, Innovation etc. Hierzu ebenda ein Modell von mir. „Seriöse Kulturschaffende aller Länder vereinigt euch!“ (…), forderte ich. In dem Artikel
http://www.myheimat.de/gladenbach/kultur/museen-schliessung-drohen-weitere-kunst-entgrenzung-tod-der-malerei-ein-kunst-untergang-d577253.html
(MUSEEN-Schließung: Drohen weitere KUNST-Entgrenzung, TOD der MALEREI – ein KUNST-Untergang? – 1186 LeserInnen bis heute – 31 Bilder mit vielen Kommentaren, siehe zur
„Diskussion über die ENTGRENZUNG der Künste“:

ART-&-SCIENCE: ANTI-Thesen:

Eine „Inverse Kunst-Begriffs-Erweiterung des Kunstbegriffs“ (IKBE) meint PEP: In „Poesia Evolutoria Painting“ erfolgt eine UMKEHRUNG des Prozesses der Kunsterweiterung: In umgekehrten, invertierten kulturellen Mutations-Schritten evoluiert KUNST nach der großen Auflösung und Zerstörung des Kunst-Begriffs in Moderne und Postmoderne. Von „Inverser Anti-Kunst“ (gegensätzlicher IAK; Anti-Anti-Kunst) bzw. „Inverser-Nicht-Kunst-als-Kunst-Bewegung“ (INKAKB) kann man nun sprechen. Da es um eine Rückwärts-Wandelbarkeit der zerstörten Kunst zu innovativ-origineller neuer KUNST geht, kann auch von enantiomerer, enantiomorpher oder enantiotroper KUNSTERNEUERUNG (einem Symmetriebruch – siehe Eduard BEAUCAMP) gesprochen werden.

Eine UMKEHRUNG des Prozesses der Kunsterweiterung
wurde von mir auch im Projekt-Vorschlag „DOCUMENTA AKADEMIE“ gefordert: In meinem Artikel über „MUSEEN-Schließung: Drohen weitere KUNST-Entgrenzung, TOD der MALEREI – ein KUNST-Untergang?“ betonte ich auch Folgendes zum

„Leitgedanke: „EVOLUTION der KULTUR-POLITIK“:

Von moderner demokratischer Kulturpolitik wird die Transparenz ihrer Entscheidungen erwartet: Subventions-Geber & -Empfänger sind gehalten, über vergebene bzw. erhaltene Mittel, Rechenschaft abzulegen. Hierbei dient EVALUATION – die Auswertung (Recherche, Ermittlung) von negativen und/oder positiven Erfahrungen - nicht nur der Leistungs-Überprüfung, sondern auch der QUALITÄTs-Sicherung, also der Optimierung, der Strategie und Planung sowie dem Wissens-Zuwachs.

Anmerkung dazu:

Vgl. HAHN, Werner (2008): Zum DARWIN-Jahr: Kulturelle EVOLUTION, Paradigmen-Wechsel, Kultur- & Kunst-Förderung und Qualitäts-Sicherung. In: DIE ZEIT Online 29.11.2008. UND: HAHN, Werner (2007): Documenta Demokratisierung – Auf dem Weg zu einer Hessischen documenta Akademie mit d12-Kritik. Gladenbach 2007. Anmerkung: Als Ergänzung und zur Förderung kultureller EVOLUTION siehe ein Modell, das zuletzt von mir publiziert worden ist in einem „Plädoyer für die Gründung einer öffentlich-rechtlichen Hessischen „documenta-Akademie“ mit Akademie-Komitee-Modell“ (Essay im Buch „Documenta Demokratisierung“ S. 51/52): „MODELL für eine objektivere KUNSTBEURTEILUNG" (Kurzfassung)..
HdA: Hessischen „documenta-Akademie“ mit Akademie-Komitee-Modell

In www.art-and-scienc... –
Materialien zur documenta 12:

Reader/Essays zur Debatte
DOCUMENTADEMOKRATISIERUNG
(konzipiert und geleitet von Werner Hahn ©)

sind zu lesen unter (5) Wege zur documenta-Akademie - Wie man die documenta reformiert/demokratisiert: Pluralistisches neues Gremium-Modell-Verfahren statt monokratisches Kuratoren-Modell (Seite 21), (6) Plädoyer für die Gründung einer öffentlich-rechtlichen Hessischen „documenta-Akademie“ mit Akademie-Komitee-Modell (Seite 30), (7) Und tschüss, ade alte traditionelle documenta-Welt – Hi hola bonjour neue innovative Hessian documenta Academy (HdA) (Seite 42).

Kombination „documenta-Akademie“ (HdA) & RAUTERBERGs Akademie-Vorschlag?

Hanno RAUTERBERG meinte in seinem DIE-ZEIT-Plädoyer: „Unkritische Kritiker schaden der Kunst. Dagegen gibt es nur eins: die Gründung einer Akademie für Kunstkritik.“ Sein Plädoyer leitet H.R. mit einem Gemälde ein, einem Bild mit Vorahnung: "Affen als Kunstrichter", Gabriel von Max, 1889 (ausgestellt in Frankfurts SCHIRN, einer wichtigen DARWIN-KUNST-Schau, über die DIE ZEIT nicht berichtet hatte).
Wie SCHMID (KZ) & BEAUCAMP (FAZ) meint RAUTERBERG, dass es „viel zu debattieren“ gibt:

„Wie lässt sich im Wirrwarr der Stile und Methoden noch sinnvoll über den Wert der Kunst sprechen? Wie lässt sich Qualität, die oft beschworen wird, überhaupt definieren? Wie liberal ist eigentlich die ach so offene Kunstwelt? (…)“ . Auf solche Grundsatz-Fragen „scheint sich niemand einlassen zu wollen, niemand sucht den Streit, auch jene nicht, die berufshalber für das Fragen und Streiten zuständig sind, die Kritiker“. Da irrt H.R. ein wenig: meinen Langen STREIT mit der documenta-Institution (auch vor Gerichten !) hat er nicht wahrgenommen. Auch Künstler können „die Bewertungsdebatten zurück aufs Feld der Ästhetik ziehen“. Die Autonomie der Kritik, ihre Unabhängigkeit? – Die gibt’s bei ars evolutoria. ERKENNTNIS-Kunst ist nicht „Verhandlungssache“. Hier gilt der H.R.-Glaube nicht: „(…) Doch erst in der Rezeption, in der diskursiven Aneignung entsteht das, was wir Kunst nennen. Es braucht den Austausch, es braucht Kritik, denn erst sie überführt das, was Einzelne empfinden, in etwas Kollektives. (…)“.

Nichtsdestotrotz: Wenn KRITIK sich verweigert, wenn sie „ins Gewisper flüchtet, ins Geschwurbel, ins große Einverstandensein“, sollte auch der Künstler mitreden:
Förderungswürdig durch den STAAT sollten neben den vom Staat finanzierten kunsthistorischen UNI-Instituten und den zig Kunsthochschulen und Universitäten der Künste (für Museologen, Restauratoren und Kuratoren) neben KUNST und KÜNSTLERN auch die KUNSTKRITIKER:
Siehe aa.a.O. DIE ZEIT Beitrag was RAUTERBERG dazu vorschlägt – ich zitiere ihn.

LITERATUR zur DOCUMENTA INSTITUTION und REFORM-Initiativen:

VIER documenta-Bücher werner hahn:

HAHN, Werner (1992): DOCUMENTA IX – WILLKÜR STATT KUNSTFREIHEIT!?. Eine Streitschrift zur Demokratisierung staatlicher Kunstförderung. Bad Honnef. 1992. Zum gleichen Thema vgl. auch 3 weitere Bücher:

HAHN, Werner (1997): Documenta vor Gericht: Eine Initiative zur Reform des staatlichen Kunstbetriebs. Gladenbach 1997. (swbplus.bsz-bw.de/...)

HAHN, Werner (2002): Fall Documenta: Kampf für Kunstfreiheitsgarantie und Willkürverbot. Gladenbach 2202.

HAHN, Werner (2007): Documenta Demokratisierung – Auf dem Weg zu einer Hessischen documenta Akademie mit d12-Kritik. Gladenbach 2007.

FALL DOCUMENTA:

HUFEN, Friedhelm (1997): Muß Kunst monokratisch sein? Der Fall documenta, in Neue Juristische Wochenschrift (NJW), Heft 17/1997 - S. 1177-1179. Zugleich Besprechung von VG Kassel, Gerichtsbescheid v. 29.01.1996 – 3 E 1131/91: Leitsatz „Ein Künstler hat keinen Anspruch auf Schaffung eines bestimmten Vergabeverfahrens dahingehend, daß über den Zugang von Künstlern zur documenta in einem demokratischen und pluralistischen Auswahlsystem entschieden wird.”
Die JUSTIZ in Kassel weigerte sich, ein „demokratisches und pluralistisches Auswahlsystem“ zur veralteten, reformunfähigen documenta-Institution in Kassel bis heute durchzusetzen: Aus künstlerischer Perspektive ist aber eine DEMOKRATISIERUNG der Künstlerauswahl zu documenten zu erwirken (mit oder ohne Kuratoren-Modell): Für KünstlerInnen gilt es, eine heute oft institutionalisierte „Niedrig“-Kunst – eine staatlich geförderte (absurde oder banale, „arme“) Anti-Kunst, Nullform-Kunst (siehe Ferran Adrià: Kochen/Essen-NICHT„Kunst“-Beispiel) – endlich zu entmachten.

Eine zulässige Kunstpolitik ist durchzusetzen! Der Vorschlag, geeignete sachkundige Mitglieder der Findungskommission sollten der zukünftigen d13-Chefin als Berater zur Verfügung stehen, wurde nicht akzeptiert; siehe im WEB. BAKARGIEViade zur d13

Bürgerreporter:in:

W. H. aus Gladenbach

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