Erasmus+ an der Anna-Pröll-Mittelschule
Nachhaltig denken – digital handeln
- hochgeladen von Melina Drüssler
Europa erleben, voneinander lernen und gemeinsam Zukunft gestalten – dafür steht Erasmus+, das Bildungsprogramm der Europäischen Union. Es ermöglicht Schülerinnen und Schülern, neue Länder und Kulturen zu entdecken, digitale Kompetenzen auszubauen und wichtige Werte wie Nachhaltigkeit, Demokratie und Vielfalt zu leben.
Vom 01. bis 05. Dezember 2025 fand an der Anna-Pröll-Mittelschule Gersthofen ein spannendes Erasmus-Projekt mit der Klasse 10 M2 statt. Organisiert wurde die Projektwoche von den Erasmus-Koordinatorinnen der Schule, Gabriele Bubmann und Sabrina Marschall. Als Gäste wurden Francesca Spadini, Lehrerin des Instituto Statale d’Istruzione Superiore Gramsci-Keynes (Prato, Italien), sowie die Schülerinnen Sara und Linda und der Schüler Michelangelo begrüßt.
Unter dem Motto „Nachhaltigkeit und Digitalisierung“ arbeiteten die Jugendlichen eine Woche lang an Zukunftsthemen, die uns alle betreffen. Grundlage bildete ein interaktiver E-Course des Klett Verlags, der die 17 Nachhaltigkeitsziele der EU (SDGs) anschaulich und praxisnah vermittelt.
In Gruppen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler u. a. mit folgenden Themenfeldern:
Bildung als Grundlage für eine gerechtere Welt, nachhaltig und fair wirtschaften, unsere Erde schützen, gesundes Leben sowie saubere und bezahlbare Energie.
Mit Unterstützung von Kathrin Ostermeier, stellvertretende Leiterin des Medienzentrums für Stadt und Landkreis Augsburg, setzten die Gruppen das Gelernte kreativ um: Sie entwickelten Stop-Motion-Filme, um Menschen innerhalb und außerhalb der Schule für nachhaltige Lebensweisen zu begeistern. Am Ende der Woche wurden die fertigen Kurzfilme feierlich der gesamten Jahrgangsstufe präsentiert und anschließend auf der Homepage und dem Instagram-Kanal der Schule veröffentlicht.
Neben der Projektarbeit blieb genug Zeit, um gemeinsam Kultur und Geschichte der Region zu entdecken: Ein Rundgang durch Augsburg samt Besuch des Weihnachtsmarkts, ein Tagesausflug nach München sowie eine eindrucksvolle Auseinandersetzung mit Geschichte im KZ-Gedenkort Dachau standen auf dem Programm.
Zum Abschluss wurden die Gäste von Schülern unter Leitung von Fr. Kalder mit einem typischen regionalen Gericht verwöhnt: Käsespätzle – ein kulinarisches Highlight, das den Zusammenhalt noch einmal stärkte.
Die Projektwoche zeigte eindrucksvoll, wie wichtig europäische Zusammenarbeit ist – und wie engagiert junge Menschen an einer nachhaltigen Zukunft mitarbeiten wollen. Erasmus+ verbindet Kulturen, fördert Freundschaften und stärkt Kompetenzen, die weit über den Unterricht hinausgehen. Die Schülerinnen und Schüler des Projekts bewiesen: Nachhaltigkeit kann man lernen – und kreativ weitergeben. (Text verfasst von Gabi Bubmann)
Bürgerreporter:in:Melina Drüssler aus Gersthofen |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.