Knappe Niederlage in Dortmund
Die Eintracht muss sich am Freitagabend auswärts mit 2:3 (1:2) geschlagen geben. Can Uzun (2.) und Jonathan Burkardt (87.) treffen.
- Die Eintracht muss sich am Freitagabend auswärts mit 2:3 (1:2) geschlagen geben. Can Uzun (2.) und Jonathan Burkardt (87.) treffen.
- Foto: Eintracht Frankfurt
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Eintracht-Cheftrainer Albert Riera veränderte seine Startelf im Vergleich zum 1:2 gegen den Hamburger SV auf vier Positionen: Arthur Theate, Mo Dahoud, Farès Chaibi und Ritsu Doan nach abgesessener Gelbsperre rotierten ins Team, dafür nahmen Oscar Höjlund, Hugo Larsson, Ansgar Knauff und Jonathan Burkardt zunächst auf der Bank Platz.
Perfekter Start ins Spiel
Im mit 81.365 Zuschauern ausverkauften SIGNAL IDUNA PARK erwischten die Adlerträger den perfekten Start: Dahoud dribbelte in Richtung Sechzehnereck, wo ihn vier Dortmunder nicht vom Ball trennen konnten. Stattdessen passte der ehemalige BVB-Spieler zu Can Uzun im Strafraum, der aus zwölf Metern mit rechts sofort abzog und unhaltbar für Keeper Kobel ins lange Eck traf – das frühe Führungstor für die Gäste nach 80 Sekunden (2.). Zum dritten Mal glückte dem 20-Jährigen in dieser Bundesligasaison das 1:0.
Es dauerte eine knappe Viertelstunde, ehe die Hausherren zum ersten Abschluss kamen, doch Sabitzer schlenzte die Kugel aus 18 Metern mit links am Kasten vorbei (14.). Wenig später war Eintracht-Schlussmann Michael Zetterer erstmals und dann gleich richtig gefordert, als er einen Kopfball aus kurzer Distanz von Inacio überragend abwehrte (17.).
Eintracht verteidigt mit Leidenschaft
Die Hausherren übernahmen in dieser Phase das Kommando und kamen durch Brandt und Bellingham in der 25. Minute aus der Distanz zu weiteren Chancen, bei beiden Versuchen war Zetterer aber zur Stelle. Die SGE ihrerseits stand kompakt im defensiven Block und verteidigte in den direkten Duellen mit viel Leidenschaft, eigene Umschalt- und Offensivaktionen spielten die Gäste im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit aber nicht konsequent genug aus. Die Ausnahme war ein satter Linkschuss von Doan, der knapp am rechten Pfosten vorbeistrich (39.).
Gefordert in Dortmund: Michael Zetterer.
Gefordert in Dortmund: Michael Zetterer.
Kurz vor der Pause drehte Dortmund mit einem Doppelschlag die Partie: Brandt kontrollierte im Mittelfeld einen Befreiungsschlag, über Sabitzer kam die Kugel zu Ryerson auf der rechten Außenbahn, dessen scharfe flache Hereingabe Guirassy in der Mitte im Duell mit Koch ins lange Eck einnetzte (42.). In der Nachspielzeit schloss Schlotterbeck eine schnörkellose Kombination über Bellingham und Beier sieben Meter vor dem Tor ins lange Eck zum 2:1 ab (45.+1).
Frankfurt lauert, Chaibi im Abseits
Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts kontrollierten die Gastgeber zunächst die Partie mit viel Ballbesitz, die Eintracht lauerte auf Konter. Einen solchen schloss Chaibi frei vor Kobel sehenswert ins lange Eck ab, stand beim Abspiel von Uzun zuvor aber strafbar im Abseits, der Treffer zählte nicht (54.). Die erste große Dortmunder Chance nach Wiederanpfiff hatte Ryerson nach unfreiwilliger Vorlage von Brown, doch wieder war der sehr gut aufgelegte Zetterer zur Stelle (60.). Wenig später zog Uzun nach schöner Ballstafette über mehrere Stationen aus 18 Metern ab, Kobel parierte (62.).
Zu den Statistiken
Die Schlussphase läuteten die Gastgeber ein – mit dem Tor zum 3:1. Bellingham schaltete nach einem Zweikampf von Doan und Inacio im Strafraum am schnellsten, bediente Beier, der sofort in die Mitte flankte, wo Inacio zur Stelle war und aus kurzer Distanz zur Vorentscheidung traf (72.).
Jonathan Burkardt verkürzt kurz vor Schluss noch einmal auf 2:3.
Jonathan Burkardt verkürzt kurz vor Schluss noch einmal auf 2:3.
Die Dortmunder schienen in den letzten 20 Minuten alles im Griff zu haben, doch dann machten es die Adlerträger in der 87. Minute nach einer Kombination dreier eingewechselter Akteure noch mal spannend: Bahoya zog auf der linken Bahn mit Tempo an Ryerson vorbei und bediente Knauff im Sechzehner, der aus spitzem Winkel Kobel zur Parade zwang; den Abpraller brachte Burkardt aus kurzer Distanz im Tor unter. Kurz danach zog Bahoya selbst aus 16 Metern ab, der Ball strich knapp am rechten Pfosten vorbei (88.).
Quelle: Eintracht Frankfurter
Bürgerreporter:in:heinz kolb |
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