KINOFEST 2026 im Scala Fürstenfeldbruck
Filmteams zu Gast, Glücksrad, Verlosung und Kino für nur 5 Euro

Fürstenfeldbruck. Zwei Tage Kino feiern, neue Filme entdecken und Filmschaffende persönlich kennenlernen: Am Samstag, 12. September, und Sonntag, 13. September 2026, beteiligt sich das Scala Fürstenfeldbruck am bundesweiten KINOFEST 2026. An beiden Tagen gilt die einfache Regel: Jeder Film und jeder Sitzplatz kostet nur 5 Euro. Zusätzlich hat das Scala ein Rahmenprogramm mit Glücksrad und Verlosung vorbereitet. Zwei besondere Veranstaltungen mit Gästen machen den Sonntag zum Höhepunkt des Kinowochenendes.
Unter dem Motto „Filme für alle. Kino für alle.“ lädt das Scala dazu ein, die besondere Atmosphäre des gemeinsamen Filmerlebnisses auf der großen Leinwand zu genießen. Dabei soll das KINOFEST ausdrücklich mehr sein als ein Wochenende mit günstigen Eintrittspreisen. Das Scala macht daraus ein richtiges Fest rund um das Kino.
Mit Glücksrad und Verlosung gibt es am KINOFEST-Wochenende auch abseits der Leinwand etwas zu erleben und zu gewinnen. Stammgäste sind ebenso willkommen wie Familien, Filmfans und alle, die vielleicht schon länger nicht mehr im Kino waren.
„Das KINOFEST ist für uns eines der schönsten Kino-Wochenenden des Jahres. Natürlich sind die 5 Euro Eintritt ein großartiger Anlass, einfach einmal einen Film auszuprobieren oder gleich mehrere Vorstellungen zu besuchen. Aber für uns gehört noch mehr dazu: Wir wollen das Kino gemeinsam mit unserem Publikum feiern. Wenn dann auch noch Filmschaffende persönlich zu uns kommen und mit den Gästen ins Gespräch kommen, entsteht genau diese besondere Nähe, die Kino ausmacht“, erklärt Markus Schmölz, Geschäftsführer des Scala Fürstenfeldbruck.

„Weggefährten“: Regisseurin Leonie Kettl stellt sich den Fragen des Publikums
Ein erstes Highlight erwartet die Besucherinnen und Besucher am Sonntag, 13. September, um 12 Uhr. Dann zeigt das Scala den Kurzfilm „Weggefährten“. Regisseurin Leonie Kettl wird persönlich im Kino anwesend sein und im Anschluss an die Vorführung für ein Q&A mit dem Publikum zur Verfügung stehen.
„Weggefährten“ erzählt von Verlust, Entfremdung und einer Reise, die zunächst wie eine Flucht beginnt. Nach dem Tod ihrer Mutter und der zunehmenden Distanz zu ihrem Vater macht sich Luisa mit dem Van ihrer Eltern auf den Weg Richtung Süden. Sie sucht Freiheit und Abstand von ihrem bisherigen Leben.
Unterwegs begegnet sie Anouk, einer jungen stummen Frau, die sie spontan mitnimmt. Zwischen den beiden entwickelt sich eine besondere Form der Nähe. Ohne viele Worte entstehen Gespräche, gemeinsame Augenblicke und Vertrauen. Luisa findet langsam wieder einen Zugang zu sich selbst. Als sie schließlich das Meer erreicht, spürt sie erstmals seit langer Zeit wieder Leichtigkeit. Aus der vermeintlichen Flucht ist eine Rückkehr geworden – zu sich selbst und zum eigenen Leben.
Das anschließende Gespräch mit Leonie Kettl bietet dem Publikum die Gelegenheit, mehr über die Entstehung des Kurzfilms, seine Themen und die filmische Umsetzung zu erfahren.

„BONNIE“: Cast und Crew kommen ins Scala
Ein zweites großes Highlight folgt ebenfalls am Sonntag, 13. September um 17:30 Uhr: Das Scala präsentiert den Film „BONNIE“ – und begrüßt dazu Mitglieder von Cast und Crew persönlich vor und nach der Vorstellung in Fürstenfeldbruck.
„BONNIE“ verbindet Action und Thriller mit Humor und Emotion. Einen besonderen regionalen Reiz erhält der Film durch seine Drehorte: Die Produktion entstand an zahlreichen bekannten Schauplätzen in München. Damit kommt beim KINOFEST ein Stück Münchner Filmproduktion direkt ins Scala.
Die Begegnung mit Cast und Crew macht die Vorstellung zu einem besonderen Kinoerlebnis. Das Publikum sieht nicht nur den fertigen Film auf der Leinwand, sondern bekommt die Gelegenheit, Menschen kennenzulernen, die an seiner Entstehung beteiligt waren.
„Gerade solche Veranstaltungen liegen uns besonders am Herzen“, betont Markus Schmölz. „Kino lebt von Filmen, aber es lebt auch von den Menschen, die diese Filme machen, und vom Publikum, das sie gemeinsam erlebt. Wenn Filmschaffende persönlich ins Scala kommen, wird aus einer normalen Vorstellung etwas Besonderes.“

Zwei Tage Kino für 5 Euro
Das bundesweite KINOFEST geht 2026 bereits in seine fünfte Ausgabe. Die Erfolgsgeschichte kann sich sehen lassen: 2025 kamen knapp 1,65 Millionen Besucherinnen und Besucher in mehr als 700 teilnehmende Kinos. Damit erreichte das KINOFEST einen neuen Rekord und gehörte zu den besucherstärksten Kinowochenenden des vergangenen Jahrzehnts.
Auch 2026 erwartet das Publikum eine große filmische Bandbreite. Deutsche und internationale Produktionen, Blockbuster, Komödien, Dramen, Familienfilme, Arthouse, Horror und Dokumentationen machen das Wochenende zu einer Einladung, Kino in seiner ganzen Vielfalt zu entdecken. Hinzu kommen besondere Veranstaltungen und exklusive Previews.
Das KINOFEST versteht sich dabei auch als Fest der vielfältigen deutschen Kinokultur. Kleine Lichtspielhäuser, Filmkunsttheater, mittelständische Kinos und große Multiplexe beteiligen sich in ganz Deutschland. Das Scala Fürstenfeldbruck nutzt das Aktionswochenende, um diese Begeisterung für das Kino mit einem eigenen lokalen Programm zu verbinden.
Am 12. und 13. September heißt es deshalb im Scala Fürstenfeldbruck: Filme für alle. Kino für alle. Jeder Film, jeder Sitzplatz – nur 5 Euro. Dazu gibt es Glücksrad, Verlosung und am Sonntag mit „Weggefährten“ sowie „BONNIE“ zwei besondere Veranstaltungen mit Filmschaffenden vor Ort.

Zum Scala
Das Scala Kino in Fürstenfeldbruck hat einen festen Platz in der Kinolandschaft der Region. Eröffnet wurde es 2005 im Westen der Stadt. Das Scala liegt direkt am S-Bahnhof Buchenau. Es zählt zu den erfolgreichsten inhabergeführten und unabhängigen Kinos in Oberbayern. Seit der Eröffnung kamen über vier Millionen Besucherinnen und Besucher ins Haus.
Zur Geschichte des Kinos gehört auch seine Rolle innerhalb der Fürstenfeldbrucker Kinolandschaft. Während ältere Filmhäuser in der Stadt verschwanden oder durch Steuergelder am Leben gehalten wurden, besteht das Scala als modernes, privat geführtes Kino, das zum kulturellen Alltag in Fürstenfeldbruck gehört. Das Scala bestimmt sein Programm selbst und verbindet dabei Mainstream- und Familienkino mit Sonderformaten wie Anime, Opernübertragungen, Matinéen und LGBTQ+-Reihen.

Bürgerreporter:in:

Matthias J. Lange

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