In der Friedberger Altstadt:
Immer mehr Bruchbuden und Leerstände
- Vor allem an der nördlichen Stadtmauer häufen sich die Leerstände. (Foto: Wolfram Grzabka)
- hochgeladen von Wolfram Grzabka
Immer mehr Bruchbuden und Leerstände prägen das Stadtbild von Friedberg. Zwar wurden in den letzten beiden Jahrzehnten viele Millionen Euro in die Hand genommen, doch die Umbaumaßnahmen von Friedberger Berg, Ludwig- und Bahnhofstraße waren wohl eher „für die Katz“ und trugen nicht dazu bei, die Aufenthaltsqualität in der Altstadt zu erhöhen. Im Gegenteil! Der Berg wurde zur Rennstrecke und auch in der Ludwigstraße fühlen sich nur die Autofahrer pudelwohl - Fußgänger und Radler leben gefährlich. In der Bahnhofstraße hingegen hat jetzt immerhin der Linienbus richtig viel Platz, ansonsten herrscht dort gähnende Leere. Lebendige Flaniermeilen? Fehlanzeige! Das führt - neben anderen Faktoren - zu immer mehr Geschäftsaufgaben und so zu einem Siechtum der Innenstadt.
Aber auch an der bisher so idyllischen Stadtmauer schaut es inzwischen äußerst betrüblich aus (Abbildung). Teils jahrelange Leerstände gammeln vor sich hin, Grundstücke bleiben ungepflegt und wuchern zu. Von einer einstmals wunderschönen, lebendigen Altstadt ist bald nicht mehr viel übrig. Und hier und da ein paar „Schönheitskorrekturen“, wie sie jüngst von Bürgermeister Eichmann vollmundig für die Ludwigstraße angekündigt wurden, werden den Notfallpatienten kaum retten können.
Bürgerreporter:in:Wolfram Grzabka aus Friedberg |
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