Caritas-Herbstaktion 2025 gestartet
Seht endlich hin und handelt!

Diözesan-Caritas-Direktor Markus Müller und der Caritas-Pfarrer für das Wittelsbacher Land, P. Steffen Brühl, ehren Ursula Witte, die das, wofür die Caritas steht, seit Jahrzehnten lebt: Dienst am Nächsten aus Liebe.  | Foto: Sabine Tyroller
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  • Diözesan-Caritas-Direktor Markus Müller und der Caritas-Pfarrer für das Wittelsbacher Land, P. Steffen Brühl, ehren Ursula Witte, die das, wofür die Caritas steht, seit Jahrzehnten lebt: Dienst am Nächsten aus Liebe.
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Mit einem eindringlichen Appell haben Diözesan-Caritasdirektor Markus Müller und der Caritas-Pfarrer für das Wittelsbacher Land, Pater Steffen Brühl, am Sonntag, 28. September, die Caritas-Herbstaktion 2025 in der Stadtpfarrkirche St. Jakob in Friedberg eröffnet. Unter dem Motto „Gemeinsam Gutes tun!“ bittet die Caritas bis 5. Oktober in allen Pfarreien der Diözese um Spenden für Menschen in Not.

Pater Brühl ging in seiner Begrüßung zu Beginn des Gottesdienstes auf das Evangelium vom reichen Mann und vom armen Lazarus ein. „Es ist eine Geschichte voller Gegensätze – von Überfluss und Mangel, von Verschlossenheit und offener Not. Jesu Mahnung ist klar: Der Blick für den anderen entscheidet“, betonte der Pallottiner, der auch Friedbergs Stadtpfarrer ist. Die Caritas-Sammlung sei ein Zeichen, dass Christsein konkret werde: „Not zu sehen und zu handeln – genau das tun die vielen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas. Und genau das leben die Sammlerinnen und Sammler, die seit Jahren an Türen klingeln und so der Caritas ein Gesicht geben.“

Diesen Gedanken griff Caritasdirektor Müller in seiner Predigt auf und verschärfte ihn. Der Evangelist Lukas rüttle mit drastischen Bildern auf, wenn er den reichen Mann den armen Lazarus übersehen lasse. „Das Erste, was Lukas fordert: Seht endlich hin und handelt! Armut wird oft versteckt, bleibt unsichtbar hinter Fassaden. Umso wichtiger ist es, sie sichtbar zu machen“, sagte Müller. Er schilderte Begegnungen mit wohnungslosen Frauen in einem Übergangsheim in Augsburg: „Sie haben nur einen Koffer, sind krank, mittellos, verzweifelt. Doch egal, ob jemand am Bahnhof liegt, mittellos im Heim lebt oder seinen Körper verkaufen musste: Jeder Mensch ist wertvoll.“

Als zweite Botschaft des Evangeliums hob Müller die Würde hervor: „Lukas gibt dem Armen einen Namen – Lazarus – und macht damit sichtbar, was in unserer Gesellschaft oft namenlos bleibt.“ Schließlich erinnerte er an Mose und die Propheten: „Solidarität und Nächstenliebe sind die Basis des Zusammenlebens. Hört nicht auf die falschen Propheten, die spalten und hetzen.“

Nach dem Gottesdienst wurden mehr als 30 langjährige Sammlerinnen und Sammler geehrt. Für Pater Brühl ist das ein starkes Signal: „Ihr Engagement ist ein lebendiges Zeugnis dafür, dass die Botschaft Jesu nicht Theorie bleibt, sondern mitten im Alltag Gestalt annimmt.“


Caritas heißt Nachstenliebe und braucht Unterstützung 

Nähere Infos, was die Caritas bei uns tut, finden Sie hier: 

www.sankt-jakob-friedberg.de/caritas/

Das breite Hilfsangebot der Caritas in Friedberg, im Wittelsbacher Land und darüber hinaus im Bistum Augsburg braucht Unterstützung. Jede Spende kommt an und hilft Not lindern.

Kath. Kirchenstiftung St. Jakob
IBAN DE81 7209 0000 0504 2815 35
Stichwort: Caritas-Spende

Bürgerreporter:in:

Kath. Pfarrei St. Jakobus maj. aus Friedberg

Webseite von Kath. Pfarrei St. Jakobus maj.
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