Naturerlebnis
Wasser - Paradies
- hochgeladen von Silke Dokter
Sonntagvormittag, klare Luft, blauer Himmel, Sonnenschein, Stille, die Fahrt kann beginnen, mit dem Kahn durch die zahlreichen Wasserarme und Kanäle, durch den Hochwälder Spreewald.
Mit viel Geschick steuert unser Kapitän den Kahn um enge Kurven und oft können wir sogar das Ufer berühren, so schmal sind mitunter die Wasserwege.
Die Fahrgäste genießen still die Fahrt und alle lauschen wir dem Gesang der Vögel, die für das Frühlingskonzert recht fleißig proben und der Schwarzspecht, der klopft den Takt dazu.
Am Uferrand regen moosbewachsene Wurzeln und Baumstämme die Fantasie an und nehmen uns mit in das Reich der Märchen.
Alte Bäume ragen kerzengerade in den Frühlingshimmel, andere haben den Überlebungskampf aufgegeben und neigen sich der Erde zu.
Vom Kahnkapitän erfahren wir, dass man diesen Wald in bestimmte Lebensräume eingeteilt hat.
Einen Teil überlässt man völlig der Natur, dort kann sie walten und schalten und dort haben auch die Tiere ihren ungestörten Lebensraum.
In andere Abschnitte greift der Mensch helfend ein und nutzt die Natur.
Allmählich gelangen wir in Orte, wo das Hauptverkehrsmittel noch immer der Kahn ist, und was für uns romantisch anmutet, das war für die Bewohner einst ein ziemlich hartes Leben.
Noch heute schätzt man die Produkte aus dem Spreewald; denn es sind wahre Naturprodukte:
Meerrettich, Leinöl, Gurken in den verschiedensten Varianten, Wildwurst, frische Brote und Liköre um nur einige zu nennen, die natürlich auch an den Anlegestellen verkostet werden können.
In liebevoll eingerichteten Gaststätten gibt es traditionelle Gerichte, wie Pellkartoffeln mit Quark und Leinöl.
Unsere Kahnfahrt neigt sich dem Ende zu, die nächsten Gäste warten schon neugierig auf ihre Fahrt durch die romantische Wasserwelt, andere schippern schon mit ihren Faltbooten durch die Kanäle.
Bürgerreporter:in:Silke Dokter aus Erfurt |
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