Partnerschaft Budrio und Eichenau
- hochgeladen von Michael Gumtau
Auf meiner letzten Reise nach Budrio, unserer italienischen Partnerstadt, ist mir in der Altstadt ein Banner aufgefallen, das auf „La via dei musei“ hinweist – den Weg der Museen. Dahinter verbirgt sich ein kleines, aber feines Ensemble aus vier städtischen Häusern, das einen schönen Einblick in Geschichte und Kultur unserer Partnerstadt gibt.
Da wäre zunächst das Museo Civico Archeologico e Paleoambientale „Elsa Silvestri“ mit Funden von der Bronzezeit bis ins frühe Mittelalter, viele davon aus der römischen Flurordnung der Poebene. Gleich nebenan liegt die Pinacoteca Civica „Domenico Inzaghi“, eine Gemäldegalerie, die auf die Schenkung eines Budrieser Hauptmanns aus dem Jahr 1821 zurückgeht und unter anderem Druckgrafiken von Dürer zeigt.
Besonders überrascht hat mich das Museo dell'Ocarina: Die Ocarina, ein kleines Tonflöteninstrument, wurde 1853 tatsächlich hier in Budrio erfunden und von hier aus in die ganze Welt getragen. Den Abschluss macht das Museo dei Burattini mit über hundert historischen Handpuppen bologneser Puppenspieler.
Alle vier Häuser sind meist am dritten Sonntag im Monat geöffnet und liegen dicht beieinander – ein lohnendes Ziel für einen Nachmittag, sei es privat oder bei einer künftigen Delegationsreise aus Eichenau.
Bürgerreporter:in:Michael Gumtau aus Eichenau |
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