43. Rhein-Ruhr-Marathon in Duisburg
Duisburg war wieder spitze!!!

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Der Rhein-Ruhr-Marathon in Duisburg fand in diesem Jahr bereits zum 43sten Male statt und ist damit einer der ältesten Stadtmarathonläufe in Deutschland.
Ich bin hier 1991 meinen ersten Marathon gelaufen und war nun schon zum 28 Mal dabei, davon 23 auf der Marathondistanz. Auch wenn altersbedingt nun für mich nur noch die Halbmarathondistanz möglich ist, möchte ich doch immer wieder bei diesem wunderschönen Lauferlebnis dabei sein.
Der Lauf steht unter dem Motto „Von Läufern für Läufer“ und das spürt man tatsächlich. Hier sind alle Laufbegeisterten willkommen und können neben der Marathonstrecke auch die halbe Distanz oder beim Staffellauf mitmachen. Schülerläufe, Inliner und Handbiker runden das Programm ab.
Mit dem Wedau Stadion hat man die ideale Umgebung. Hier stimmt einfach alles: kurze Wege, perfekte Organisation und eine Atmosphäre, welche die Teilnehmer vom Start bis ins Ziel trägt. Parkplätze, Umkleiden, Start und Ziel, alles liegt direkt beieinander, da kann man sich ganz auf den Lauf konzentrieren.

9.336 Teilnehmer

Kein Wunder, dass der Lauf eine treue Anhängerschar hat und immer wieder neue aus nah und fern anlockt.
Trotz starker Konkurrenz aus Düsseldorf und Bonn hat man hier sogar die Teilnehmerzahlen auf 9.336 ausbauen können. Die Halbmarathonis sind mit über 4.500 die stärkste Gruppe.
Ich hole meine Startunterlagen bereits am Samstag ab und treffe sofort etliche Bekannte. Auch wenn man erst kürzlich in Prag, Wien oder London gestartet ist, bleibt Duisburg für viele ein Muss nach dem Motto „Einer geht doch immer noch“
Am Sonntag mache ich mich zusammen mit meiner Frau Inge und unserer Freundin Christiane auf den Weg. An der Abfahrt Wedau staut sich bereits die Autoschlange auf dem Standstreifen. Parkplätze sind am Stadion ausreichend vorhanden.
Der Start des Marathons hat sich um eine viertel Stunde verzögert, und so wird auch der Halbmarathon erst um 10:15 Uhr gestartet.
Da ich eine Endzeit von 3 Stunden plane, habe ich mich ziemlich am Ende des Starterfeldes einsortiert und brauche 6 Minuten, bis ich die Startlinie überquere. Das ist aber kein Problem, denn hier zählt die Nettozeit.

18 Musikgruppen sorgen für Stimmung

Ich laufe mit Jutta zusammen und wir erreichen durch ein dichtes Zuschauerspalier schon bald Kilometer 1. Für gute Stimmung am Streckenrand sorgen neben den zahlreichen Zuschauern auch 18 Musikgruppen und die Bürgerfeste in Buchholz und Wedau.
Schon bald erreichen wir die erste Verpflegungsstelle. Insgesamt gibt es davon allein auf der Halbmarathonstrecke 10. Da kommt selbst bei den heutigen Temperaturen niemand in Schwierigkeiten. Die Sonne lacht heute den ganzen Tag aber bei 23 Grad kann man es auch als Läufer gut aushalten.
Bald zweigen wir von der Marathonstrecke ab, um bei Kilometer 6 wieder auf die Marathonis zu treffen. Sie sind doch schon seit über 2 Stunden unterwegs und haben hier Kilometer 27 erreicht,
Ich laufe noch mit Jutta zusammen, denn unser Tempo passt. Bald überholt uns ihr Mann Michael welcher hier den Marathon läuft. Letzte Woche hat er sich beim Marathon in Prag warmgelaufen.
Zusammen erreichen wir Kilometer 8 und werden von Inge und Christiane angefeuert und fotografiert.
Mir fällt auf, dass die Stimmung an der Strecke heute besonders ausgelassen ist. Viele Zuschauer stehen am Straßenrand und feuern uns lautstark an. Begünstigt durch das schöne Wetter haben es sich zahlreiche Anwohner mit Tischen und Stühlen bequem gemacht. Überall tönt es aus den Musikanlagen und viele selbstbemalte Plakate werden hochgehalten. Wenn man sich bedankt, werden die Zuschauer nochmals lauter.
In Buchholz ist ein Bürgerfest und ein Spielmannszug sorgt für Extrastimmung.
Besonders freue ich mich als ich von ehemaligen Arbeitskollegen erkannt und angefeuert werde. Da werde ich doch gleich wieder etwas schneller.
Auch Wolfgang überholt mich und macht noch ein Foto. Er kommt aus dem Westerwald und wird hier heute den zweiten Platz in der AK 65 belegen. Wir haben etliche Läufe zusammen bestritten.

Die Anwohner unterstützen lautstark 

Auf den letzten Kilometern haben die Anwohner noch zusätzliche Gartenduschen zur Abkühlung aufgestellt, welche ich nun auch gerne nutze.
Zusammen mit Jutta wechsle ich mich mit der Führungsarbeit ab. Zum Glück sind die letzten Kilometer weitgehend im Schatten. Dann kann ich den Stadionsprecher bereits hören. Durch ein dichtes Zuschauerspalier laufe ich mit flackender Discobeleuchtung durch das Marathontor ins Stadion ein, Die Tribüne ist lautstark besetzt und ich entdecke meine Fans. Dann ist der Zielbogen erreicht. Ich erhalte eine schöne Medaille und kann auf dem Rasen noch die schöne Atmosphäre genießen.
Bald kommt auch Joey Kelly mit einer großen Laufgruppe ins Ziel. Er hat sich wieder etwas Besonderes einfallen lassen. Zusammen mit 41 Läufern aus 42 Nationen hat der 53-Jährige die komplette Marathondistanz absolviert. Ziel der Aktion war es den Duisburg Marathon international bekannter zu machen. Der Weltrekord stehe symbolisch für Weltoffenheit, internationale Vielfalt und Gemeinschaft.

Die Sieger beim Marathon kommen aus dem Ruhrgebiet.

Gewonnen hat Elias Kroll vom USC Bochum in 2.28:06 bei den Männern, während sich bei den Frauen Katharina Wehr vom heimischen ASV Duisburg den Sieg in 2:50::29 sicherte.
Den Halbmarathon haben Mila Primke (1:22:25) und Simon Bong (1:08:49) gewonnen.

Wir entspannen uns noch bei einem heimischen Bier. Wer es möchte, kann noch seine Medaille kostenlos gravieren lassen und sich beim Schwimmen oder einer Massage regenerieren.
Zufrieden machen wir uns auf den Heimweg und sind uns sicher, dass der Marathon in Duisburg wieder spitze war.

Bürgerreporter:in:

Werner Kerkenbusch

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