Agatha Christie: Tod auf dem Nil
Agatha Christie: Tod auf dem Nil Ein Fall für Poirot; Hoffmann und Campus Verlag Hamburg 2020; 315 Seiten; ISBN: 978-3-455-00947-7
Der belgische Meisterdetektiv Hercule Poirot freut sich auf eine erholsame Kreuzfahrt auf dem Nil. Doch es kommt, wie nicbt anders zu erwarten: Die junge und bildhübsche Millionenerbin Linnet Ridgeway möchte auf dem Dampfer ihre Flitterwochen verbringen. Doch plötzlich wird sie mit einer Kugel im Kopf aufgefunden.
Poirot hat seinen nächsten Fall. Er muß sich anstrengen, denn fast jeder der Mitreisenden hätte ein Motiv gehabt.
Der Lebenslauf von Agatha Christie braucht nicht vorgestellt zu werden. Es sei aber der Hinweis gestattet, dass die Schriftstellerin Ägypten aus ihrer Jugend kannte. Sie verbrachge eine längere Zeit mit ihrer Mutter im Land der Pharaonen.
Der vorliegende und hier besprochene Titel erschien 1937 im englischsprachigen Original. Die deutsche Übersetzung folgte erst 1939. Der Stoff wurde mehrfach für das Theater adaptiert und verfilmt, beispielsweise mit Peter Ustinov.
Doch zurück zu diesem Buch. Was ist von ihm zu halten? Die Sekundärliteratur beschreibt es als bekanntes und beliebtes Werk. Ob das an den Filmen liegt? Keine Ahnung. Die Verkaufszahlen im Buchhandel bzw. Ausleihzahlen in öffentlichen Büchereien seien hier einmal außen vor.
Der Autor diese Zeilen fühlt sich an den Mord im Orientexpreß erinnert. Ein überschaubarer Raum, eine überschaubere Tätergruppe, Poirot findet das Ergebnis – die Handlung ist auf ihn persönlich zugeschnitten.
Gleichzeitig sind die Unterschiede offensichtlich. Die Handlung beginnt hier in England und findet ihren Höhepunkt in Ägypten. Es geht um Gefühle wie Liebe und Eifersucht spielen eine große Rolle.
Die Handlung ist gut konstruiert und wird sicherlich auch angenehm erzählt. Ob man das Buch wirkliche kennen mjuß oder ob es reicht, die Filme gesehen zu haben, kann ja jeder Lelser selbst entscheiden.
Bürgerreporter:in:Andreas Rüdig aus Duisburg |
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