K 21: Jon Rafman
Die Ausstellung „Jon Rafman Main Stream Media“ ist in diesem Sommer im K 21, der Kunstsammlung des Landes Nordrhein-Westfalen für das 21. Jahrhundert, zu sehen.
„Jon Rafman (geb. 1981 in Montreal) gehört zu den bedeutendsten Künstlern, die sich mit dem digitalen Zeitalter auseinandersetzen. Seine Videos, Filme und immersiven Installationen untersuchen, wie die digitale Kultur Begehren, Identität und Erfahrung neu prägt. Rafmans künstlerische Praxis verbindet virtuos erzählte Geschichten mit digital erzeugten Bildwelten, in denen Gegensätze wie Aufrichtigkeit und Ironie, Schönheit und Groteske, Verbundenheit und Entfremdung nebeneinander existieren. Dabei greift er auf Internet-Subkulturen, virtuelle Welten und KI-generierte Bilder zurück. Rafman schafft künstliche Realitäten, die zugleich verführerisch und verunsichernd wirken. Main Stream Media in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen ist die erste Einzelausstellung des Künstlers in einem deutschen Museum. In immersiven, raumfüllenden Installationen gibt sie einen Überblick über Rafmans Schaffen seit 2008. Neben seinen frühen Werken sind auch spätere Arbeiten wie das Video in Spielfilmlänge Dream Journal 2016-2019 (2019) zu sehen, das 2019 auf der 58. Biennale in Venedig gezeigt wurde. Rafmans jüngstes Werk, Main Stream Media Network (2025), beschwört mit KI-generierten Musikvideos das kulturell einflussreiche MTV der 1980er-Jahre herauf,“ berichtet das K 21 aufg seiner Weltnetz-Startseite.
Ist das Interesse geweckt? Ja? Schön – dann fahren wir jetzt nach Düsseldorf. Da eine Straßenbahnhaltestelle in fußläfiger Entdernung liegt, lohnt sich die Anreise mit Bus & Bahn, zumal man so den kleinen Park vor dem Museum bewundern
Direkt vor dem Eingang befindet sich außen eine Baustelle – macht aber nix. Das Museumsgebäude ist bequem zu betreten. Rechter Hand ist die Garderobe, linker Bereich die Sanitär – Anlage. Diese beiden Bereiche sind leider nur eingeschränkt Barrierefrei, der Rest des Museums schon.
Sollte man als Besucher im weiteren Verlauf des Aufenthalts Unterstützung brauchen, hilft das freundliche Personal gerne und schnell – Lob und Kompliment dafür.
Die Kasse ist in der Mitte der hellen, lichtdurchfluteten Halle im Erdgeschoß. Ein Ausstellungskatalog (für die Sonderausstellung) ist zwar angekündigt, aber noch nicht vorhanden, genausowenig wie ein akustischer Museumsführer. Der Personenaufzug liegt nur wenige Meter entfernt.
Rafman ist in den Ausstellungsräumlichkeiten im Keller zu sehen. Es handelt s ich dabei – trotz der vielleicht etwas stickigen Luft – um ein Gesamtkunstwerk. Raumauftreilung, vor allem aber die die durchgehenden Wandvorhänge und Bodenbeläge mit ihrer grau – surrealen Gestaltung vbermitteln kuschelig – höhlenartigen Charakter. Die moderne, zum Teil KI – generierte Videokunst überwiegt und vermittelt einen Eindruck dessen, wie Rechner und Elektronik die moderne, zeitgenössische Kunst beeinflussen.
Der Eindruck ist grandios; allein dieser Teil des Museums ist einen Besuch und seinen Eintritt werden. Der Besucher erhält so einen Eindruck, wie geitgenössische und zukünftige Ausstellungsgestaltung in Museen aussehen kann.
Einmal vor Ort, lohnt es sich auch, die Kunstpräsemtatiomn in den oberen Stockwerken (2 – 4) zu bewundern. AN Fronleichnam 2026 ist der Dialog zur Raufman`schen Sonderausstellung im Kellter deutlich zu sehen – auch hier, in den oberen Stockwerken, gibt es Videokunst zu sehen. Leider sind die ausgestellten Künstler dem Autoren dieser Zeilen völlig unbekannt eine Empfehlung kann er daher nicht aussprechen.
Im Café, das dem Hause angeschlossen ist, kann der Besucher dann einen Kaffee trinken. Der Kaffee ist lecker, das Personal tadelnswert unhöflich.
Bürgerreporter:in:Andreas Rüdig aus Duisburg |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.