Traumziel Lago Maggiore (1)
Stresa und die Borromäischen Inseln
- Blick von Stresa auf die Isola Bella
- Foto: copyright Margot Klütsch
- hochgeladen von Margot Klütsch
Stresa
Der Lago Maggiore, nach dem Gardasee der zweitgrößte oberitalienische See, entstand wie die anderen Alpenseen durch das Abschmelzen eiszeitlicher Gletscher. Ein kleiner Teil im Norden gehört zum Schweizer Kanton Tessin. Die Bergkulisse, die südliche Vegetation, malerische Dörfer und Inseln machten den Lago Maggiore schon im 19. Jahrhundert zum Sehnsuchtsort. Mit dem Bau der Eisenbahnstrecke und später des Simplon-Eisenbahntunnels kamen die ersten Besucherströme aus Nordeuropa. Um 1900 war vor allem Stresa am Westufer des Sees begehrtes Ziel von Hochadel und High Society. Villen wie Paläste und Hotels der Belle Epoque zeugen davon. Prominente wie Eleonora Duse, Arturo Toscanini, Rockefeller und Ernest Hemingway wurden hier gesehen.
Die Borromäischen Inseln - Isola Bella
Von Stresa aus erreicht man per Boot in wenigen Minuten die vorgelagerten Inseln, seit Jahrhunderten im Besitz der Familie Borromeo. Die bekannteste - und von zahllosen Touristen heimgesuchte - Insel des Archipels ist die Isola Bella, ein einmaliges Gesamtkunstwerk aus Gärten und Architektur. Carlo Borromeo III. ließ ab 1631 für seine Frau Isabella den barocken Palazzo errichten. Mehr Schloss als Palast, ist er mit Fresken, historischen Gemälden und prächtigem Mobiliar ausgestattet. Nicht weniger beeindruckend ist die terrassenartige Gartenanlage mit Brunnen, Statuen und Blumenrabatten. Wahrzeichen der Isola Bella ist neben den Gärten und dem Palazzo das sogenannte Amphitheater, ein Denkmal aus Brunnen und lebensgroßen Statuen. Die meisten stammen von Carlo Simonetta und entstanden 1667 bis 1677. Das steinerne Einhorn auf der Spitze ist das Wappentier der Familie Borromeo.
Die Fischerinsel - Isola dei Pescatori
Idyllischer und ruhiger geht es auf der kleinen Fischerinsel zu. Die engen Gassen und die gesamte Uferpromande mit den am Wasser gelegenen Fischerhäusern und Lokalen kann man bequem zu Fuß erkunden.
Ich würde mich freuen, wenn Ihr mich auf dieser ersten Entdeckungsreise am Lago Maggiore begeleitet.
Bürgerreporter:in:Margot Klütsch aus Düsseldorf |
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