Gedanken zur Schulsituation
Zum Weltlehrertag: Respekt für den Beruf – aber der Schulalltag macht Sorge
- Heute ist Weltlehrertag: Ein Tag zum Danken, aber auch zum Nachdenken über unseren Schulalltag.
- Foto: kuriose-feiertage.de
- hochgeladen von Winfried Paltian
Heute ist Weltlehrertag. Ein Anlass, um über Schule, Bildung und die Menschen an der Tafel nachzudenken.
Auch wenn man selbst lange aus der Schule raus ist: Durch die eigenen Kinder und Enkelkinder bekommt man doch hautnah mit, wie es heute in den Klassenzimmern aussieht. Und da kann man oft nur noch mit dem Kopf schütteln.
Der Lehrerberuf ist ohne Zweifel extrem stressig und verlangt viel. Doch man erlebt immer wieder Situationen, in denen man sich fragt, ob manche Pädagogen ihren Beruf nicht doch verfehlt haben – sei es durch Überforderung oder mangelndes Einfühlungsvermögen.
Wenn man sich aber die Rahmenbedingungen ansieht, überrascht das kaum: Wenn von der Grundschule bis zur 10. Klasse teils 30 Schülerinnen und Schüler in einer einzigen Klasse sitzen, ist das Problem doch schon vorprogrammiert. Wie soll eine einzelne Lehrkraft da noch auf jeden Einzelnen eingehen? Die schwächeren Kinder drohen dabei schlicht unter die Räder zu kommen.
Erinnert man sich an früher, wirkt das Klima und das Miteinander zwischen Lehrern und Schülern rückblickend oft ausgewogener und individueller. Heute dominiert der Lehrermangel und ein oft unruhiges Umfeld den Alltag, worunter am Ende alle Seiten leiden.
Zum Weltlehrertag gehört deshalb nicht nur Dank, sondern auch der ehrliche Blick auf die Missstände im System.
Wie erlebt ihr die heutige Schulsituation bei euren Kindern oder Enkeln? Habt ihr das Gefühl, dass sich die Zeiten stark verändert haben?
Beste Grüße,
Winfried
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