Informationstechnikbataillon 292
Vorführung zur Nutzung von Funkfrequenzen
- Auf dem Messgerät (Spektrumanalyzer) wird den Teilnehmern demonstriert, dass sich die Nachbarkanäle gegenseitig nicht beeinflussen.
- Foto: Marcus Schaller / Bundeswehr
- hochgeladen von Sandra Kost
In der Luitpold-Kaserne hat eine Vorführung zur Nutzung von Funkfrequenzen stattgefunden.
Damit der Betrieb von vorrangig terrestrischem Fernsehen und militärischen Funkgeräten gleichzeitig stattfinden kann, dürfen sich die verschiedenen Ausstrahlungen gegenseitig nicht stören. Um neue, moderne und datenintensive Anwendungen im militärischen Bereich zu nutzen, muss dafür ein physikalisch geeigneter Frequenzbereich betrachtet werden. Die neuen Anwendungen müssen mit den vorhandenen kompatibel sein.
Vertreter der Bundesnetzagentur, des Rundfunks und der Bundeswehr haben in den letzten Wochen und Monaten durch Untersuchungen und Messungen den Nachweis erbracht, dass sich die neuen Funkanwendungen mit vorhandenen, benachbarten gegenseitig nicht stören. In diesem Fall ist es das terrestrische Fernsehen DVB-T2.
Die Hoheit über die Ausstrahlung von Fernsehen haben die Länder. Am 29. April wurde nun Vertretern der Länder Bayern, Hessen und Niedersachsen unter Teilnahme von Bundesnetzagentur, Bundesministerium für Verteidigung, der Wehrtechnischen Dienststelle 81 und dem Kommando Cyber- und Informationsraum demonstriert, dass es dabei zu keinerlei Störungen beim Betrieb von DVB-T2 kommt.
Die neuen Frequenzbereiche können somit bundesweit an verschiedenen Standorten genutzt werden. Der Standort Dillingen hat sich für die Messvorführung besonders angeboten, weil hier DVB-T2 Kanäle direkt neben den betrachteten Frequenzbereichen liegen.
Text: Informationstechnikbataillon 292, Pressemitteilung
myheimat-Team:Sandra Kost aus Augsburg |
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