Gemeinsame Verantwortung für Dillingen
Jahresrückblick IHK Schwaben — Wirtschaft zwischen Aufbruch und Stagnation

Jügdische Präsentation Dillingen | Foto: IHK Schwaben
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2025 war für die Region Dillingen ein Jahr des engen Schulterschlusses – und zugleich ein Jahr, in dem die wirtschaftliche Gesamtlage Deutschlands deutlicher, denn je ihre Spuren hinterließ. Trotz niedriger Arbeitslosenquote bewegte sich die Wirtschaft auch regional nahezu seitwärts, Wachstum blieb aus und wichtige Strukturreformen stehen weiterhin aus. Laut einer Umfrage der IHK Schwaben, denken knapp 26% der befragten Unternehmen in bayr. Schwaben über einen Personalabbau nach.

Ehrenamt und Hauptamt: Eine Partnerschaft, die trägt
Besonders prägend war die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen IHK-Ehrenamt und IHK-Hauptamt. Alexander Merenda, Vorsitzender der Regionalversammlung und Matthias Hausmann, Regionalgeschäftsführer der IHK in Nordschwaben, bildeten dabei ein starkes Führungsduo. Merenda brachte die Perspektiven der Unternehmerinnen und Unternehmer in die strategische Ausrichtung ein, während Hausmann die operative Umsetzung vor Ort steuerte. Dieses Zusammenspiel war 2025 ein entscheidender Motor, um regionale Anliegen sichtbar zu machen und konkrete Projekte erfolgreich voranzubringen. Zudem tagte die Vollversammlung der IHK Schwaben in 2025 in Dillingen.

„Wirtschaft beginnt mit WIR“ – Arbeitsprogramm mit klarer Wirkung
Das Arbeitsprogramm der Regionalversammlung legte fest, mit welchen Schwerpunkten die Herausforderungen des Jahres angegangen werden sollten. Verschiedene Arbeitskreise widmeten sich Themen, die die regionale Wirtschaft direkt betreffen und die Unternehmer können sich hier direkt einbringen und Verbesserungen in enger Zusammenarbeit, wie bspw. mit der Stadt und dem Landkreis anstoßen.

Aus- und Weiterbildung: Zukunft durch Qualifizierung
Ein zentraler Baustein war der Arbeitskreis „Aus- und Weiterbildung“. Die Bildungsexkursion zu den Technologietransferzentren in Donauwörth und Nördlingen gab den Teilnehmenden Einblick in moderne Forschung und praxisnahe Entwicklungsprozesse. Die Bedeutung solcher Lernräume für Innovation, Fachkräftequalifizierung und Wettbewerbsfähigkeit wurde eindrucksvoll sichtbar. Netzwerken und „Kennenlernen“ stand hier hoch im Fokus.

Wirtschaftsstandort stärken: Energie im Fokus

Der Arbeitskreis „Wirtschaftsstandort“ erarbeitete einen Leitfaden zur Energieversorgung, der Unternehmen konkrete Orientierung bietet – von Effizienzfragen bis zu strategischen Entscheidungen. Vor dem Hintergrund geopolitischer Unsicherheiten und steigender Anforderungen war dies ein Beitrag, der direkt in der betrieblichen Realität ankommt.

Bildung als Schlüssel: Schulpartnerschaften weiter gestärkt
Beim Runden Tisch mit den Berufsschulen unterstrichen Merenda und Hausmann gemeinsam, wie wichtig verlässliche Bildungsnetzwerke für die Region sind. Die IHK-Schulpartnerschaften entwickelten sich dabei erneut als wirkungsvolle Brücke zwischen jugendlichen Talenten und den Betrieben im Landkreis.

Geschichte sichtbar gemacht
Mit der Sichtbarmachung jüdischer Wirtschaftsgeschichte – darunter die Biografien regionaler Kommerzienräte wie der Familie Baldauf – setzte die IHK ein Zeichen für historische Verantwortung und regionale Identität.

Herbstempfang: Globale Themen, regionale Antworten
Höhepunkt des Jahres war der Herbstempfang der nordschwäbischen Wirtschaft im Dillinger Stadtsaal. Rund 300 Gäste erlebten einen Abend, der regionale Stärke und internationale Perspektiven verband. Die Keynote von Dr. Christoph von Marschall zeigte eindrücklich, wie sehr globale Machtverschiebungen und wirtschaftliche Unsicherheiten die unternehmerischen Entscheidungen vor Ort beeinflussen.

Text: IHK Schwaben

Jügdische Präsentation Dillingen | Foto: IHK Schwaben
IHK Herbstempfang | Foto: IHK Schwaben
IHK Herbstempfang | Foto: IHK Schwaben
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Sandra Kost aus Augsburg

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