Klever Drogenszene wurde „entsorgt“

Foto: GvMeegen
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Die Klever Drogenszene wurde im vergangenen Jahr vom Bahnhof an die Kalkarer Straße (B57, Bereich Kläranlage/Pumpstation) verlagert – manche würden sagen: „entsorgt“.

Wer aus Richtung Kalkar kommend vor der Unterführung des Klever Rings die Stadt erreicht, wird mit dem Schild „Willkommen in Kleve“ begrüßt. Gemeint sind damit allerdings nicht die Menschen, die zuvor vom Bahnhof verdrängt wurden.

Zunehmend ist zu beobachten, wie Personen die stark befahrene B57 überqueren – oftmals unsicher und unter Gefährdung ihrer eigenen Sicherheit sowie der anderer Verkehrsteilnehmer –, um zu einem im Wald abgestellten, inzwischen stark verwitterten Wartehäuschen zu gelangen.

Der Weg dorthin wirkt wenig einladend: Zunächst steht man vor einer Schranke mit dem Hinweis „Schutt abladen verboten“. Anschließend muss man sich am Gebüsch vorbeiquetschen oder gebückt hindurchgehen. Ziel ist ein offenes, spärlich ausgestattetes Wartehäuschen ohne nennenswerten Schutz oder Infrastruktur.

Zugegeben: Auch der frühere Treffpunkt am Bahnhof war keine ideale Lösung. Doch anstatt das Problem nachhaltig anzugehen, scheint die Stadt Kleve die Situation lediglich verlagert zu haben. Eine überzeugende Lösung für die betroffenen Menschen oder für die Öffentlichkeit ist bislang nicht erkennbar.

Dazu ein Leserbrief von Frau Charlotte Giesbers-Reijngoudt

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Bürgerreporter:in:

Günter van Meegen aus Bedburg-Hau

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