Bilder aus Bremen
Kurzbesuch in der Hansestadt
- Die Mühle am Wall
- hochgeladen von Jens Schade
Wozu hat man ein Deutschlandticket? Ab in die Regionalbahn von Hannover nach Bremen und rund 90 Minuten später konnte die Kamera ausgepackt werden für eine kleine Fototour zu einigen Sehenswürdigkeiten in der alten Hansestadt.
Bei der Architekturfotografie liebe ich stürzende Linien. Zum Einen entspricht dies genau dem optischen Eindruck (wenn wir uns darauf konzentrieren, lässt sich erkennen, dass unser Auge es genauso sieht), zum Anderen verleiht die steile Perspektive dem Bild mehr Dynamik. In den 80iger Jahren des vorigen Jahrhunderts bin ich damals bei den anderen Mitgliedern der "Fotogruppe Döhren" mit dieser Auffassung total angeeckt. Stürzenden Linien waren seinerzeit mehr als verpönt. Inzwischen ist (hoffe ich) die Zeit weiter.
Diese Kamerahaltung hat noch einen weiteren Vorteil. Trotz des gar nicht mal so guten Wetters wuselten unten Unmengen von Touristen um die Sehenswürdigkeiten herum. Das Objektiv leicht nach oben geschwenkt lässt die Menschenmassen verschwinden.
Mein kleiner Rundgang und damit diese Bilderstrecke führte mich zu:
* der Mühle am Wall (auch Herdentorswallmühle oder Beck’s Mühle genannt). Die ursprüngliche Mühle wurde im Jahr 1833 erbaut. Nach Bränden im 19. Jahrhundert entstand das heute noch stehende Gebäude im Jahr 1898. Bis 1947 wurde hier noch aktiv Mehl gemahlen. Heute befindet sich im Gebäude ein Restaurant;
* die Liebfrauenkirche (Kirche Unser Lieben Frauen) mit einem angrenzenden, angebauten Fachwerk-Wohnhaus. Die Kirche wurde in ihrer heutigen Gestalt im Wesentlichen im 13. Jahrhundert erbaut;
* den Giebelhäusern nahe am Marktplatz;
* dem Denkmal für die Bremer Stadtmusikanten, das im September 1953 vom Bildhauer Gerhard Marcks aus Bronze geschaffen wurde;
* dem Schütting am Bremer Marktplatz, der historischen Versammlungsstätte der Bremer Kaufmannschaft;
* dem Bremer Rathaus im Stil der Weserrenaissance (links) und die Türme des Bremer Doms (rechts) auf dem Marktplatz. Das Rathaus wurde im Jahr 1410 fertiggestellt und später im 17. Jahrhundert mit der prächtigen Fassade im Stil der Weserrenaissance versehen;
* dem Bremer Roland;
* dem Bibelgarten im ehemaligen Kreuzgang des Doms;
* in die Böttcherstraße und
* ins Schnoorviertel
Bürgerreporter:in:Jens Schade aus Hannover-Döhren-Wülfel-Mittelfeld |
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