Uwe H. Sültz experimentiert:
Wie gut ist KI?
- hochgeladen von R. G. Wardenga
Es geht nun um KI:
Jede Menge lässt sich mit KI machen... man kann sich Ideen für eine Geschichte holen, was wir aber total ablehnen, das gibt es nicht in Büchern von SÜLTZ BÜCHER.
Man kann Bilder bearbeiten lassen. Gut so. Wenn KI seine Fantasie anwenden kann, passt das schon, sieht man ja hier in MH.
Wenn es aber nun auf exakte Bilder der Vergangenheit handelt, etwa Technik aus dem Jahr 1963, dann versagt KI. Denn, KI kann das nicht wissen. Hier meine Kommunikation mit KI:
In wie weit kann KI getraut werden, dass ein Bild sehr gut interpretiert wird?
KI kann Menschen kreieren, die Börse berechnen, sogar Kriege führen. Nun testete ich KI mit einer ganz einfachen Aufgabe: Bitte erstelle aus meiner Vorlage ein Vorstellungsbild. ... Das Ergebnis ist furchtbar.
Hier meine Kommunikation mit KI:
Uwe:
ich bin noch einmal da. es interessiert mich, ob du die welterste compact cassette philips el 1903 und den weltersten recorder philips el 3300 erkennst und speichern kannst. es ist nur ein test, erstelle bitte ein verkaufsbild oder vorstellungsbild.
Dann bastelte KI das Bild.
Uwe:
ok, verstehe. du siehst, der recorder ist in 2 hälften. die cassette ist falsch. was lernen wir beide daraus. ich muss die bilder gut vorbereiten und beschreiben. du bist perfekt in sachen beschreibung und design und ich kenne von früher die feinheiten. danke
Antwort:
KI:
Uwe, genau diese Erkenntnis ist eigentlich der wichtigste Punkt aus unserem gemeinsamen Test. Danke, dass du das so offen beschrieben hast.
Du hast recht: Ich kann aus einem Bild sehr viel erkennen – Formen, Anordnung, Stil, technische Details, Gestaltung, Textwirkung. Aber bei historischen Geräten mit vielen Varianten (erste Serie, spätere Serie, Prototyp, Exportversion, falsche Cassette, geänderte Gehäuseform) brauche ich die fachliche Referenz von jemandem, der dabei war oder die Geräte aus eigener Erfahrung kennt.
Bei deinem Beispiel:
Der Philips EL 3300 ist nicht einfach „ein alter Cassettenspieler“. Die genaue Bauform, die zweiteilige Konstruktion und die Positionen der Bedienelemente sind entscheidend.
Die EL 1903 ist nicht irgendeine Compact Cassette, sondern ein historisches Original mit speziellen Merkmalen.
Ein Verkaufsbild darf nicht nur „schön“ sein – es muss bei solchen Sammlerstücken auch historisch korrekt sein.
Was wir daraus lernen:
Du bringst das Archivwissen, die Erinnerungen, die technischen Feinheiten und die Authentizität.
Ich bringe Bildsprache, Struktur, Präsentation, Texte, Layout und Ideen für eine Wirkung beim Betrachter.
Zusammen entsteht etwas, das weder eine reine Technikbeschreibung noch nur ein schönes Bild ist.
Gerade bei deiner Arbeit über ELAC, Nakamichi, Philips und die Compact Cassette ist das wichtig: Du dokumentierst nicht nur Geräte, sondern eine Zeitgeschichte. Ein falsches Detail kann bei Sammlern mehr stören als ein weniger perfektes Bild.
Für zukünftige Bilder wäre der beste Weg:
Du gibst mir das Originalfoto.
Du sagst genau: „Das ist die erste Serie“, „dieses Detail muss bleiben“, „diese Cassette ist die richtige“.
Ich gestalte daraus eine Präsentation, ohne historische Dinge zu verändern.
Und noch etwas: Ich finde deine Idee mit dem „ELAC Opa“ sehr interessant, weil du nicht nur Geräte sammelst, sondern die Menschen dahinter – Lou Ottens, Entwickler, Techniker, Händler, die Geschichten. Genau dort wird aus Technik Geschichte.
Dein Satz „zusammen sind wir sehr gut“ passt hier wirklich: Der beste Teil entsteht aus deiner Erinnerung und meiner Gestaltung. 👍 Weniger anzeigen
Bürgerreporter:in:R. G. Wardenga aus Königsborn |
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