Komik in unserer sozialen Marktwirtschaft
Otto Waalkes
Der Blõdel-König hat mich bereits in meiner Kindheit inspiriert, ich mag ihn bis heute.
Mir sind Dinge über sein Verhalten als Privatmann bekannt geworden, aber das schmälert nicht seine außerordentlichen Leistungen als Künstler.
Prominente haben zwar im Regelfalle sehr, sehr viel Geld, aber sie müssen damit rechnen, wo sie gehen und stehen, als Prominenter erkannt und kommentiert zu werden
Sie haben es nicht leicht.
Ich halte die soziale Marktwirtschaft für überlegen.
Darüber hinaus leben wir in einer arbeitsteiligen Gesellschaft. Ein Jeder tut, worin er gut ist, das, was er wirklich kann.
Mir selbst ist es nicht gegeben, auch nur das Mindeste handwerklich zu bewerkstelligen. Ich musste mein Leben lang mit dem Kopf arbeiten.
Allerdings habe ich in meinen Zwanzigerjahren sehr viel "einfach" gearbeitet, zum Beispiel im Luxus-Hotel, leicht fiel es mir nie.
Alle, die ihren Lebensunterhalt mit körperlicher Arbeit verdienen, müssen verstehen, dass sie Kopfarbeiter und Künstler, ob ihnen ihre Arbeit und Kunst gefällt oder nicht akzeptieren müssen.
Ich selbst achte Handwerker auf jeden Fall.
Der strohdoofe Rassismus wird in diesem Lande wieder aktiv. Als hätte Deutschland nicht bis in alle Ewigkeit Grund Jeden, der anders ist als Andere zu akzeptieren.
Otto Waalkes ist ein extrem guter Komiker, dafür wird er geachtet.
So sehe ich es.
Bürgerreporter:in:Lorenz George aus Berlin |
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