Soldaten wissen es zu allererst
Krieg ist Mist
Ich habe mich gerade mit einem deutschen Veteranen unterhalten.
Ich Kriegseinsatz m-u-s-s-t-e er Menschen töten, um seine Kameraden zu schützen.
Als kleine Jungs haben wir Cowboy und Indianer und Soldat g-e-s-p-i-e-l-t.
Mit unseren Spielzeug-Maschinenpistolen zogen wir durch die Wälder und trafen dort auf echte amerikanische Soldaten.
Damals war uns nicht klar, was für einen schlimmen Beruf sie sich ausgesucht hatten. Sie waren nur nett zu uns, was uns nur darin bestärkte, das Militär gut zu finden.
Mein Vater und sein Bruder mussten in einen Krieg ziehen, den die gesamte Familie nicht wollte.
Beide haben wie durch mehrere Wunder überlebt.
Mein Onkel hatte Witze über den Führer gemacht, wurde verpetzt und kam daher zum Minenräumkomando. Bis an sein Lebensende erholte er sich nicht seinem schweren Kriegstrauma.
Meine Generation hatte das große Glück, vom Krieg in der Heimat verschont zu bleiben.
Poktiker sollten sich mit Soldaten unterhalten. Sie werden ihnen erklären, wie furchtbar es ist, Menschenleben auslõschen zu müssen, und sich noch darüber zu freuen.
Wir müssen in Deutschland gut aufpassen.
Der bõse Geist, sich über anderer Leute Leid zu freuen, und es auch noch herbeizuführen, wird auch in unserer Zivilgesellschaft wieder stark.
Wer anders ist als Andere, wird nur allzuoft gehänselt.
Ich habe es selbst erlebt, dass eine Person die sich nicht in das klassische Mann-Frau-Schema einordnen ließ, von einem Kollegen fertig gemacht wurde.
Es gilt, diese schwere Stimmung im Lande auszuhalten, und den bedrängten Seelen beizustehen, so gut es geht, auch wenn es heikel wird.
Kollegen können sehr, sehr gemein sein.
Wenn sich der Arbeitsalltag wie Krieg anfühlt, wechsele man besser den Arbeitgeber, der Klügere gibt nun mal nach.
Mit der ganz großen Harmonie auf dieser schönen Welt ist erst in zwanzig Jahren zu rechnen.
So sehe ich es.
Bürgerreporter:in:Lorenz George aus Berlin |
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