Balkenschröter
Heute im Garten …
- Foto: GvMeegen
- hochgeladen von Günter van Meegen
… den ersten Balkenschröter (Dorcus parallelipipedus) in diesem Jahr gefunden – ein Weibchen. Zum Vergleich zeigen die vorletzten zwei Bilder ein Männchen.
Weibchen und Männchen unterscheiden sich vor allem durch die Kopfbreite: Das Männchen besitzt einen deutlich dickeren und breiteren Kopf. Der Begriff „Schröter“ stammt aus dem Altdeutschen und bezeichnet Käfer mit kräftigen Kiefern.
Der Balkenschröter wird auch „Kleiner Hirschkäfer“ genannt. In Mitteleuropa gibt es neun Arten der Familie der Schröter (Lucanidae). Der bekannteste Vertreter ist der Hirschkäfer (Lucanus cervus), der streng geschützt ist. Darüber hinaus stehen alle heimischen Schröter-Arten unter besonderem Schutz.
Mit einer Körperlänge von bis zu 3,2 cm ist der Balkenschröter die zweitgrößte heimische Schröter-Art nach dem Hirschkäfer.
Jedes Jahr finde ich mehrere Exemplare in meinem Garten. Hier herrschen ideale Bedingungen für die Vermehrung: alter Baumbestand, abgestorbene Bäume, Baumstümpfe und anderes Totholz. In morschem Holz werden die Eier abgelegt. Die Larven entwickeln sich über zwei bis drei Jahre in drei Larvenstadien, bevor sich die Larve verpuppt. Larve s. letztes Bild. Im Spätsommer schlüpft der Käfer und überwintert am Ort der Verpuppung. Ab Ende April kann man den stattlichen Käfer dann beobachten.
Schäden richtet der Balkenschröter übrigens nicht an.
Bürgerreporter:in:Günter van Meegen aus Bedburg-Hau |
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