HoamatBeat
Eine Musik zwischen Wurzeln und Weite
- HoamatBeat
- Foto: HoamatBeat
- hochgeladen von Matthias Bucher
Musik kann Menschen eine Heimat bieten. Dies wissen auch unsere heutigen Gäste.
HoamatBeat steht für Musik, die Heimat nicht als Ort, sondern als inneres Gefühl begreift. Verwurzelt im bayerischen Oberland und zugleich offen für die Welt verbindet die Band bayerische Mundart mit modernem Folk-Rock, mehrstimmigem Gesang und ehrlicher, handgemachter Klangästhetik.
Die ersten Ideen entstanden fernab der Alpen, hoch oben am Machu Picchu: Dort fand Sänger und Songwriter Florian Stecher Worte und Melodien, lange bevor es HoamatBeat als Band gab. Diese frühe Prägung wirkt bis heute nach – in Texten, die nach innen lauschen, und in Musik, die Erdung und Offenheit zugleich kennt. Für ihren künstlerischen Ansatz wurde die Band 2025 mit dem oberbayerischen Förderpreis „DiaTON“ für Dialekt und Musik ausgezeichnet und zählt zu den vielversprechenden neuen Stimmen der bayerischen Musikszene.
HoamatBeat, das sind Florian Stecher (Vocals, Rhythmusgitarre), Stephan Stacheter (Vocals, Keyboard/Klavier), Toni Huppenberger (Vocals, Leadgitarre), Martin Schindler (Vocals, Bass) und Jannik Dreyer (Vocals, Drums).
Es freut mich sehr, dass die Band sich heute bei uns vorstellt.
Wie seid ihr zur Musik gekommen?
Zur Musik kommt man wahrscheinlich nicht – vielmehr kommt die Musik zu einem.
Mit welchen Worten würdet ihr euren musikalischen Stil beschreiben?
Ehrlich, handgemacht, authentisch, energiegeladen, lyrisch und philosophisch.
Auf was dürfen sich die Fans auf eurem neuen Album „Wurzeln“ freuen?
Auf ein Album, das sowohl musikalische als auch menschliche Tiefe schafft. Ehrlichkeit – in den Texten ebenso wie in der Musik. Keine Überproduktion, kein Autotune. Der Mensch und der Musiker stehen an erster Stelle und sind genau so auch zu hören. Das Album lädt zum Philosophieren über die großen Fragen des Lebens ein: Tod und die Vorstellung davon, Liebe, Älterwerden, Freiheit und Authentizität.
Wo tankt ihr Kraft für eure Auftritte?
Tatsächlich geben uns die Auftritte selbst und die gemeinsame Zeit als Band – und mit dem Publikum – Kraft und Energie. Darüber hinaus findet jeder für sich Energie in der Natur: beim Berggehen, beim Radlfahren, in der Stille. Vor allem aber auch in der Musik.
Was ist für euch typisch bayerisch?
Eine gewisse stoische Ruhe, Gemütlichkeit und ein echtes Miteinander.
Wann tritt bei euch das perfekte Heimatgefühl ein?
Das hat nicht in erster Linie mit einem Ort zu tun – auch wenn wir alle unsere Wurzeln und die damit verbundenen Gefühle haben. Entscheidend sind die Menschen, die uns nahestehen und die wir lieben. Sie lösen in uns Ruhe aus und gleichzeitig Freude.
Welche Wünsche und Pläne habt ihr für die Zukunft?
Wir wünschen uns, die Musiklandschaft im positiven Sinn mitzugestalten und zu verändern. Dass Musik und Kunst wieder diesen besonderen Stellenwert bekommen, keine Massenware sind, sondern ein verbindendes Element – nichts, was Menschen trennt.
Unsere Pläne sind: Konzerte spielen, Menschen verbinden und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Zeitlose Musik schaffen, die uns und die Zuhörer zu sich selbst bringt, einen Blick hinter den eigenen Vorhang ermöglicht und das Herz berührt.
Vielen Dank für das Interview!
Bürgerreporter:in:Matthias Bucher aus Burgau |
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