Geschichten vom Land
Eier, Mehl und Mißgunst
- KI-generiert ( mit Sicherheit noch mit ein paar Fehlern, aber weitere Korrekturen würden nur noch verschlimmbessern! )
- hochgeladen von Constanze Seemann
.....oder:
Das Preiselbeer-Komplott
In der beschaulichen Gemeinde Biesbach war der „Goldene Schneebesen“ mehr als nur ein Backwettbewerb – es war ein sozialer Kriegsschauplatz. Im Zentrum stand Clara, deren Preiselbeer-Sahne-Torte seit Jahren ungeschlagen war. Clara war die Seele des Dorfes, doch ihr Erfolg rief Neider auf den Plan - besonders Annette, die vor einem Jahr im hohen Bogen aus dem Landfrauenverein Groß-Biesbach geworfen wurde, nachdem sie bösartige Gerüchte über die Hygiene in den Küchen der anderen Landfrauen gestreut hatte!
Annette war nach Klein-Biesbach geflüchtet, wo sie sich im dortigen „Kaffeeklatsch-Zirkel“ zur neuen Wortführerin aufschwang. Dort weinte sie sich regelmäßig aus: In Groß-Biesbach herrsche eine „toxische, miteinander eng verflochtene Back-Elite“, die sie systematisch aus dem Verein gedrängt habe. Ganz besonders bei Doris, der Kassenwartin des Zirkels, traf sie auf offene Ohren und Arme!
Um nun auch den „Beweis“ der dortigen Toxizität zu erbringen und Clara zu stürzen, spannen Annette und Doris eine Intrige. Sie schickten ihre neue, loyale Freundin Beate als Spionin vor. Beate sollte dem Landfrauen-Verein in Groß-Biesbach beitreten, um zu beweisen, daß Clara betrügt – etwa, indem sie hochwertige Konditor-Torten zukauft – oder um zu dokumentieren, wie unfreundlich man dort Fremden begegnet oder oder oder! WAS Beate herausfinden würde, war Annette und Doris eigentlich piepegal, Hauptsache IRGENDWAS!!
Gedacht, geplant, gemacht! Beate mietete sogar extra einen freien Kleingarten an, um nicht allzu sehr den wahren Grund ihres Auftauchens in Groß-Biesbach zu erkennen zu geben. Und das, obwohl sie nun ganz gewiß keinen grünen Daumen hatte! Aber was tut man nicht alles aus Loyalität!
Doch der Plan geriet schon am ersten Tag ins Wanken. Beate wurde in Groß-Biesbach mit offenen Armen empfangen. Man bot ihr Rezepte an und Clara schenkte ihr sogar einen Ableger ihres Sauerteigs. Beate nahm erfreut an, konnte sie doch so Clara und die anderen Landfrauen in auf den ersten Blick harmlose Gespräche verwickeln, ohne sich aufdrängen zu müssen. Und so ließ sie sich alles Mögliche erzählen: Von Julianes Verwandtschaft, die sich mit ihr überworfen hatte, von Erikas Erbschaft, mit der diese 'ne ordentliche Backe angab, von Mariannes Enkelchen, das zum allerersten mal allein auf's Töpfchen ging........, nur hinter Claras "Geheimnis" kam Beate nicht!
Anstatt nun Annette und Doris die erhofften Skandale liefern zu können, wurde sie in den Gesprächen immer einsilbiger. Ohne ein Wort der Erklärung zog sie sich erst aus den Chatgruppen und schließlich ganz aus dem Vereinsleben beider Dörfer zurück. Sie war einfach weg – inaktiv und für niemanden mehr erreichbar.
Währenddessen kochte Doris im „Kaffeeklatsch-Zirkel" vor Wut. Doris war überzeugt, daß sie bei den letzten Kuchenwettbewerben den Sieg verdient hätte. Ihr Argument: „Ich verwende die exakten Rezepte von Weltklasse-Bäckern, die damit riesige Wettbewerbe gewonnen haben! Wenn diese Kuchen dort siegen, müssen sie hier erst recht gewinnen. Daß Clara trotzdem siegt, kann nur an Betrug liegen!“ Doris forderte von der verschwundenen Beate ultimativ Beweise ein, daß Clara schummelt, doch es kam keine Antwort mehr.
Am Tag des diesjährigen Wettbewerbs eskalierte die Situation. Annette und Doris standen am Rand und tuschelten giftig, während Clara ihren vierten Sieg in Folge feierte. „Beate wurde bestimmt von denen bedroht, deshalb schweigt sie jetzt“, behauptete Annette hasserfüllt. Doris präsentierte ihre perfekte Kopie einer preisgekrönten Torte, doch die Jury entschied erneut für Clara. Die Begründung: „Doris’ Kuchen ist technisch perfekt, aber Claras Torte schmeckt nach Herz und ganz viel Liebe.“
Annette und Doris blieben allein mit ihrem Zorn zurück. Doch wer dachte, die beiden würden nun klein beigeben, irrte sich gewaltig. Noch auf dem Heimweg nach Klein-Biesbach steckten sie die Köpfe zusammen. „Herz und Liebe? Daß ich nicht lache! Die Jury ist doch geschmiert“, zischte Annette und kniff die Augen zusammen. Doris nickte verbissen, während sie ihre technisch perfekte, aber ignorierte Torte in den Mülleimer feuerte. „Nächstes Jahr läuft das anders“, raunte sie. „Wenn wir Clara nicht mit Spionage schlagen können, dann eben mit Bürokratie. Wir fechten das Ergebnis an. Morgen schwärze ich den Landfrauenverein beim Ordnungsamt an – mal sehen, wie viel Liebe in Claras Torte steckt, wenn die Lebensmittelkontrolle vor der Tür steht!“.
Die nächste Intrige war bereits in Arbeit!
Bürgerreporter:in:Constanze Seemann aus Bad Münder am Deister |
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