Wertingen - Bürgermeistervorstellung
Meine Anmerkung

Meine Bemerkung zum Bürgermeistervorstellungsgespräch gestern (01.03.2026)
in Hohenreichen.

Unter diesem Gespräch des Bürgermeisterkandidaten (wie auch eines jedem
anderen Kandidaten) stelle ich mir eine Vorstellung dieser Person vor. Diese
umfasst jegliche politischen und weltanschaulichen Ansichten, mehr denn jeh,
wenn diese aktuell in den Medien behandelt wurden. Ferner würde mich als
mündigen offenen Bürger auch interessieren, was und wie in der Vergangenheit
in Wertingen in bedeutenden Fragen gehandelt worden ist.

Dies gehört meiner
Auffassung nach zu einem "Kennenlernen" dazu.

Wenn dies, wie in Hohenreichen geschehen, von einigen Anwesenden nicht
erwünscht ist, wenn lieber von einzelnen Teilnehmern geplante Störungen
jeglicher Art, wie zum Beispiel durch nicht zusammenhängende Fragen geäußert
werden, die die Kleiderordnung (diesbezüglich durch das Tragen einer Mütze
eines Stadtratskandidaten in Verbindung mit der Kleiderordnung der FFW
Hohenreichen) betreffen, würde sich empfehlen, nicht zu solch einer
Veranstaltung zu kommen. Wenn ich im Vorfeld kein Interesse an diesem oder
jenem Kandidaten habe, wenn ich Abneigung gegen ihn hege und ihn nicht
einmal, wie es möglich wäre, ihn kennen lernen will, nicht nur vom
Hörensagen oder aus den ÖR Medien, sondern im wirklichen Leben, durch
Fragen, durch zuhören der Ausführungen etc, dann bleibe ich lieber fern, als
diese Veranstaltung, die doch den ein oder anderen interessieren könnte zu
stören. Dies nennt man auch Demokratie.
Ernst gemeinte Fragen, werden natürlich gerne beantwortet, da hierfür ja
solch eine Veranstaltung gedacht ist. Daß nicht jede Frage sofort
beantwortet werden kann müsste nachvollziehbar sein. Fragen, warum so wenig
Jugendliche dem örtlichen Trachtenverein beitreten, kann so einfach nicht
beantwortet werden, da dies einer umfassenderen Analyse bedarf, die von
einer Vielzahl von Faktoren abhängt. Diese Frage fällt aber nicht unbedingt
in dem Zuständigkeitsbereich eines Bürgermeisters. Über diese Fragen sollte
sich die Vereinsführung dieses Vereines Gedanken machen. Sollte diese dann
zu einem Ergebnis kommen welches der Handlung eines Bürgermeisters bedarf,
sollte sich die Vereinsführung bei diesem melden. Ich lege auch nicht, als
Beispiel: wenn ich Eheprobleme habe, diese dem Bürgermeister vor und erwarte
dann eine Lösung.
Konstruktive Kritik wird, wenn sie sachlich vorgebracht wird, gerne
angenommen und abgehandelt. Negative Grundeinstellung ist eines jedem
einzelnen Problem, die er nur durch Gespräche lösen kann, wenn denn auch
eine Grundbereitschaft für Veränderung vorhanden und ein sachlich/fachliches
Gespräch möglich ist.

Mit bestem Dank und anregenden Fragen beim nächsten "kennenlernen"

Ihr Sven Rosenberg
(Kandidat der BIW für den Stadtrat in Wertingen)

Bürgerreporter:in:

Sven Rosenberg aus Wertingen

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