Charlotte und Hermann BUHL STIFTUNG
Feinfühlige Momente und virtuose Höhepunkte bei der Sonntagsmatinée
- Das Duo Empfindungen mit v. l. Barbara und Stefano Brusini begeisterten das Publikum im Wertinger Schlossfestsaal bei der Sonntagsmatinée der Charlotte und Hermann BUHL Stiftung.
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Barbara und Stefano Brusini begeisterten als Duo Empfindungen das Publikum bei der Sonntagsmatinée der Charlotte und Hermann BUHL Stiftung im Wertinger Schloss. Bereits zum zweiten Mal traten die beiden Künstler in Wertingen auf und präsentierten ein Programm voller feinfühliger Momente und virtuoser Höhepunkte. Das Konzert stand unter dem Motto „Treffen bei der Jagd“.
Eröffnet wurde das Konzert mit dem Hornkonzert Nr. 2 in Es-Dur, KV 417 von Wolfgang Amadeus Mozart. Dieses Konzert entstand 1783 in Wien und wurde für Mozarts Freund, den Hornisten Joseph Leutgeb, komponiert – ursprünglich für das Naturhorn ohne Ventile. Das Duo Empfindungen präsentierte die Musik virtuos und perfekt aufeinander abgestimmt: humorvolle und spielerische musikalische Gesten, gesangliche Hornmelodien im langsamen Satz und ein leichtfüßiges Rondo-Finale.
Es folgte „Jäger, ruhe von der Jagd“, ein Kunstlied von Franz Schubert aus dem Zyklus "Sieben Gesänge" aus Walter Scotts „Fräulein vom See“, Op. 52. Der Text basiert auf der deutschen Übersetzung von Adam Storck des epischen Gedichts "The Lady of the Lake" von Walter Scott. Schuberts Musik malt die Szene ruhig und pastoral: die gleichmäßige, wiegende Begleitung des Klaviers, die melodischen Linien, die Natur und Ruhe darstellen, und die klare romantische Ausdruckssprache ließen die Zuhörer in die Bildwelt des Liedes eintauchen.
Meisterhafte Konzertstücke
Passend zum Motto erklang anschließend „La chasse de Saint-Hubert“ von Henri Büsser, ein virtuos farbenreiches Konzertstück für Horn und Klavier. Die Komposition entführt die Zuhörer in die Jagdszene zu Ehren des heiligen Hubertus, mit charakteristischen Hornrufen, lebhaften Rhythmen und brillanten Läufen.
Romantische Klänge bot die „Romanze“ Op. 36 von Camille Saint-Saëns, ein lyrisches Konzertstück für Horn und Klavier. Die warmen, gesanglichen Linien des Horns und die filigrane Begleitung im Klavier erzeugten eine sanfte, einfühlsame Atmosphäre.
Den Abschluss bildete die „Sonate für Horn und Klavier“, Op. 7 von Jane Vignery, einer belgischen Komponistin, Musikwissenschaftlerin und Lehrerin. Das dreisätzige Werk vereint virtuose Hornpassagen mit kammermusikalischer Dialogführung zwischen Horn und Klavier und rundete das Programm auf elegante Weise ab.
Lautstarker und langanhaltender Applaus belohnte das Duo Empfindungen für eine beeindruckende und meisterhafte Leistung, die musikalische Virtuosität und emotionale Ausdruckskraft gleichermaßen miteinander verband.
Unter dem Motto „Das gibt's nur einmal“ - Tonfilm-Revue findet die nächste Sonntagsmatinée der Charlotte und Hermann BUHL STIFTUNG am 3. Mai um 10.30 Uhr im Wertinger Schloss statt.
Tickets zu € 19,00 gibt es bei Gerblinger, im Büro der Musikschule Wertingen, im Büro der BUHL STIFTUNG, info@wertinger-festspiele.de oder telefonisch unter: 0171-533 77 75.
Bürgerreporter:in:Charlotte und Hermann Buhl Stiftung aus Wertingen |
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