Heimatmuseum Seelze - Die Hutmacherin aus Letter
Was war denn da los?
- hochgeladen von Evelyn Werner
Diese Frage geisterte am Donnerstag durch die Menschen, die im Zentrum Seelzes unterwegs waren. Warum fragten sie sich das?
Am Mittwoch waren abends außerordentlich gut gekleidete Menschen unterwegs in das Heimatmuseum Seelze. Die meisten dieser Menschen zeichnete aus, dass sie mit Hut kamen. Es waren die ungewöhnlichsten Exemplare zu sehen.
Es hatte einen Grund, dass man sich so auf den Abend vorbereitet hatte. Das Heimatmuseum Seelze stellte wieder einmal einen Film vor, da seitdem zu den Öffnungszeiten oder nach Vereinbarung zum Multimedia-Angebot gehörend angesehen werden kann. Es ist der Film „Die Hutmacherin aus Letter“.
Es wurde eng, sehr eng im Museum. Es waren nicht nur alle Sitzplätze belegt. Es gab auch Stehplätze. Auch diese waren ausgebucht.
In der ersten Reihe durften die Akteurinnen Silke Toepfer (die Modistin) und Uta Sonnemann (die Gesprächspartnerin) den Film zusammen mit ihrem Publikum zum ersten Mal sehen.
Nach 40 Minuten wurde sehr rege über das Erlebte gesprochen. Und diese Gespräche zeigten: Man war erstaunt über die erfahrenen Details zu diesem Beruf. Man wollte unbedingt eine persönliche Beratung über einen eigenen, einmaligen Hut. Man musste sofort in die Hut-Ausstellung und das Erlebte dort noch einmal vertiefen. Man wollte auch einen der Hüte, den Uta Sonnemann probiert hatte – aber in einer anderen Farbe. Und schließlich gab es auch den Satz: Bislang habe ich mich für Hüte nicht interessiert, das hat sich heute geändert.
Kein Wunder, dass es die Nachfrage gab, wann man mit einer Gruppe sich den Film noch einmal ansehen wollte.
Bürgerreporter:in:Evelyn Werner aus Seelze |
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