Heimatmuseum Seelze
Spielen muss man nicht können.
- hochgeladen von Evelyn Werner
Nun ist sie eröffnet – die kleine, neue Ausstellungsreihe im Heimatmuseum Seelze.
Bislang war es nur eine große Vitrine. Sie diente allen möglichen Zwecken. Jetzt hat sie eine konkrete Bestimmung.
Mit einer Sammlung von Hans-Jürgen Sprindt startete am Donnerstag die Reihe „Faszination Sammeln“. Und Hans-Jürgen Sprindt ist ein leidenschaftlicher Sammlung. Zu jedem seiner Stücke könnte er erklären, warum sie in seiner Sammlung gelandet sind. Dabei klingt es so banal: Hans-Jürgen Sprindt sammelt Skatspiele (und manchmal auch andere Kartenspiele, wenn sie in reizen). Einen kleinen Einblick in seine mehr als 1500 Spiele gibt er nun als Starter der kleinen Ausstellungsreihe. Sie wird in unregelmäßiger Zeitfolge immer wieder in dieser Vitrine und drumherum auftauchen.
Es waren einige BesucherInnen bei der Eröffnung die gestanden: Skat kann ich gar nicht. Und nach dem Betrachten und der fachkundigen Leitung des Sammlers erkannten sie: Das ist ja fast eine Wissenschaft. Und: „Ich habe gar nicht gewusst, dass man Karten unter so vielen Gesichtspunkten sehen kann.“
Die Ausstellung ist überraschend. Von der sich so wandelnden Zigarettenwerbung bis zu dein Gesichtern von Politikern, bei denen man auch überlegen muss „wer war das noch“, ist alles dabei. Und natürlich geht es auch in die große, weite Welt.
Welche Bedeutung aber eine Taschenlampe in der Ausstellung hat, das muss man selbst erkunden.
Bürgerreporter:in:Evelyn Werner aus Seelze |
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