Heimatmuseum Seelze
Seelzer Lichtermeer 2025

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Es ist Freitag, ein Freitag, auf den sich viele SeelzerInnen jedes Jahr freuen. Die Hannoversche Straße ist gesperrt. Viele Lichter beleuchten Häuser und das Heimatmuseum wechselt ständig seine Beleuchtung. Gerade hat das Lichtermeer 2025 begonnen. Die Türen des Heimatmuseums sind weit geöffnet. Schon davor sind beleuchtete Gestalten unterwegs. Ein Kessel dampft vor sich hin und ein Gaukler begeistert mit kleinen Zaubereien. Hier muss man einfach hängen bleiben. Mit einem Lächeln im Gesicht betreten so eingestimmt die Menschen das Heimatmuseum. Sie bekommen eine Eintrittskarte und auf geht es zur Entdeckungsreise. Die Dauerausstellung und drei Sonderausstellungen warten auf neugierige Blicke.
An diesem Freitag passiert es immer wieder. Da kommt ein 9 oder 10 Jahre altes Mädchen durch die Tür ins Museum. An der rechten Hand zieht sie ihre Mutter ins Museum. Der Vater und Geschwister folgen. Alle bekommen eine Eintrittskarte. Es sind ein paar ehrenamtlich für das Museum arbeitende Menschen im Foyer und bieten eine Erklärung an, was man wo sehen kann. Da erhebt das Mädchen sehr selbstbewusst die Stimme: „Ich kenne mich hier aus! Ich war gerade mit der Schule hier. Ich führe durch das Museum. Muss meinen Eltern den Zahnarztstuhl zeigen. Aber vorher gehen wir in die Schulstube zur Märchenlesung.“ Nimmt wieder die Hand der Mutter und zieht die Familie in Richtung Schulstube.

Es strömt und strömt. Und da ist das Mädchen wieder. Die Familie will das Museum verlassen. Da hält die Mutter der Schülerin an: „Unsere Tochter musste uns ja wirklich überreden, ins Museum zu kommen. Es gibt ja draußen auch ein buntes Angebot. Aber wie hat uns nicht zu viel versprochen. Der Besuch hat sich gelohnt. Es sind aber so viele Menschen heute hier. Wir kommen wieder. Wir kommen an einem Sonntag-Nachmittag und sehen noch mal dieses unerwartet tolle Angebot in Ruhe an. Dann wollen wir auch eines der Videos in der 1. Etage ansehen.“ Mehr kann die Mutter nicht sagen. Der Andrang an der Museums-Tür ist zu groß.

In den folgenden dreieinhalb Stunden kommen über 700 Menschen in das Museum. Und die eben geschilderte Situation bleibt kein Einzelfall. Es ist offensichtlich, die „Schultage“ im Heimatmuseum haben wohl ehr beeindruckt. Einige SchülerInnen freuen sich auch, ihre Museumslehrerin oder ihren Museumslehrer heute hier wieder zu erkennen und sie stellen stolz ihre Eltern vor. Man sieht sich wohl nicht zum letzten Mal im Museum, denn immer wieder fällt der Satz: „Ich muss mir noch mal in Ruhe …. ansehen und ein Video habe ich überhaupt noch nicht gesehen.

Bürgerreporter:in:

Evelyn Werner aus Seelze

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