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Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Sammarei - das bayerische Assisi

Ortenburg: Katholisches Pfarramt | Im Jahre 1619 stand eine hölzerne Kapelle im Landkreis Passau auf einem Bauerngut des Aldersbacher Klosters, die jedoch wenig Beachtung fand. Auf dem Hof brach ein Feuer aus, dabei fielen brennende Äste auf das Dach der Kapelle ohne sie in Brand zu setzen. Ein dicht neben der Kapelle stehender Apfelquittenbaum fing Feuer, wurde ganz versengt, aber zur allgemeinen Verwunderung fing er im Jahr darauf wieder zu blühen an und trug besonders schöne Früchte. Die Gemahlin des Kurfürsten Maxemilian erfreute sich an diesen wohlschmeckenden Früchten und wurde in Folge zur Fürsprecherin des Baues der Wallfahrtskirche.
Heute noch ist die hölzerne Feldkapelle mit Schindeldach und Dachreiter in der MItte des Chores das Herzstück - im Wesentlichen unverändert. Über 1000 Votivbilder aus 4 verschiedenen Jahrhunderten schmücken das Innere und Äußere der Kapelle, zeugen von Not und Leid, aber besonders von Vertrauen zur Muttergottes von Sammarei. Das Gnadenbild - sitzende Maria und das in zarten Schleier gehüllte Kind auf dem Schoß - im Altar in der Holzkirche wird seit 1631 verehrt.
Besonders auffallend ist auch das Altarwerk, das Hochaltar und Seitenaltäre zu einer mächtigen Gesamtkomposition der frühbarocken Kirche zusammenwachsen lässt und von Jakob Bendl geschaffen wurde. Die beiden Reiterfiguren von St. Georg und St. Martin gelten als Meisterstück der frühbarocken Kunst. Eine besondere Kostbarkeit ist die "Sammareier Krippe" im Mittelstück (neben Figuren des freudenreichen Rosenkranzes), die wertvollste und älteste im süddeutschen Raum.
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4 Kommentare
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Gundu la aus Waghäusel | 12.04.2013 | 20:08  
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Gertraud Zimmermann aus Rain | 12.04.2013 | 20:54  
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Ingeborg Behne aus Barsinghausen | 12.04.2013 | 21:55  
16.193
L. G. aus Wertingen | 13.04.2013 | 23:36  
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