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Zensur in Bayern: DIE LINKE bei 5% – BR-Intendant Ulrich Wilhelm (CSU) lädt DIE LINKE aus BR-Wahlarena aus

Erstmals sagt der BR Bayerntrend für DIE LINKE den Einzug in den Landtag voraus. Für die  Mittwoch Abend stattfindende BR Wahlarena wurde der Spitzenkandidat Ates Gürpinar auf Anweisung vom Intendanten Ulrich Wilhelm (CSU Mitglied) und vom Informationsdirektor Thomas Hinrichs (CSU) dennoch offiziell ausgeladen.

Und es geht noch weiter – während in den Nachrichten auf B5aktuell bis ca 20Uhr wenigstens noch das Resultat der aktuellen Umfrage für die Linken mit 5% erwähnt wurde, kam diese Zahl in den nachrichten um 23:30 Uhr nicht mehr vor.
Vor der letzten Landtagswahl gab es eine ähnliche Situation, als die Linke mal kurzzeitig über 5% war- darüber wurde kein Wort in den nachrichten verloren.
Das erinnert mich an eine Prominentenrunde nach der Bundestagswahl, wo die Linke erstmalig in den Bundestag einziehen durfte. Der links sitzende Gysi wurde von den Kameras einfach nicht ins Bild genommen.

Und – Das ganze wird aus MEINEN Gebühren finanziert

Ähnlich noch heutzutage die Augsburger Allgemeine: Presseerklrungen der örtlichen Linken werden nur selten abgedruckt, von SPD, Grünen und FDP ständig.

Erfolg dieser Zensur: Die Hörer und Zuschauer dürfen wieder einmal NICHT erfahren, dass es in Bayern Vermögen genug gibt, um jeden Einwohner vor Armut, Wohnungslosigkeit und mieser, korrupt privatisierter Gesundheitsversorgung zu schützen. Solche Themen kamen nur am Rande vor. Auch die entsprechenden Paragraphen der bayrischen Landesverfassung werden kaum in irgendeinem Schulfach durchgenommen.
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Was haben diese Meinungsführer verbrochen auf ihrem Weg nach oben, dass sie dabei ihr Gewissen und ihre journalistische Ehre verloren haben ?

Anbei ein Statement von Ates Gürpinar (Spitzenkandidat) zur Umfrage:

„Die Umfrage ist nur eine Umfrage. Entscheidend sind die Wahlen am 14.10. Bayern hat neun Millionen Wählerinnen und Wähler.
Sieben Millionen Menschen in Bayern besitzen zusammen weniger als 5% des Vermögens, während das reichste Prozent ein Drittel des Reichtums besitzt.
DIE LINKE will Mehr für die Mehrheit.

Wir werden in den nächsten Wochen noch deutlich mehr Bayerinnen und Bayern motivieren, sich dem Rechtsruck mit einer linken Stimme entgegenzustellen. Das widerständige, solidarische und soziale Bayern hat sich lange genug versteckt.
Wir lassen uns die Hetze gegen die Schwachen nicht mehr gefallen – ob im Supermarkt, am Familientisch, im Betrieb und natürlich auch an der Wahlurne.
Bei unseren Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern bekommen wir sehr viele Zusagen und Unterstützung, in den nächsten Wochen für eine starke LINKE im Landtag zu werben.“


Landesgeschäftsführer Max Steininger über die Anweisungen an die Kontrovers-Redaktion, DIE LINKE trotz guter Umfragen auszuladen:

„Die CSU hat Angst vor der LINKEN.
Söders Attacken gegen Rechtsstaat und die bayerische Verfassung machen auch vor den öffentlich rechtlichen Medien nicht halt. Der bayerische Rundfunk wird unter Führung der CSU zum Parteifernsehen umgestaltet.
Das CSU-Mitglied
Ulrich Wilhelm ist Intendant des bayerischen Rundfunks und hat als solcher keinen Wahlkampf zu machen.
Auch Informationsdirektor
Thomas Hinrichs trat Anfang 2018 als Wahlkämpfer für die CSU beim Neujahrsempfang auf. Herr Hinrichs wies die Kontrovers-Redaktion an, DIE LINKE aus der Sendung auszuladen, obwohl sie im Trailer der Sendung bereits angekündigt wurde.“

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