Gold für Timo Zindel, Silber für Lippok und Zindel
- Die zweite Silbermedaille des Tages für die Mannschaft Pistole .45 ACP mit den Schützen Timo Zindel, Thomas Grein und Dr. Thomas Lippok v.l.n.r.
- hochgeladen von Thomas Baier
Bereits am 21. Juli berichteten wir von den bevorstehenden deutschen Meisterschaften der Sportschützen in Hochbrück.
Am 27. und am 28. August war es nun soweit.
Optimale Voraussetzungen finden die Sportler auf der Olympiaschießsportanlage in Hochbrück, im Norden Münchens.
Die Dietesheimer Schützen traten im Bereich der Großkaliberkurzwaffen an. Die Wettkämpfe fanden auf Scheiben in 25 Metern Entfernung statt. Nach einer Probe mit fünf Schuss folgen vier Serien à fünf Schuss, die jeweils in 150 Sekunden geschossen werden. Danach folgen vier weitere Serien à fünf Schuss, die in nur 20 Sekunden absolviert werden. Im Präzisionsdurchgang werden Scheiben verwendet, welche eine 50mm große Zehn haben (Ringabstand 50mm). In den Duelldurchgängen der 25m Pistole hat die Zehn einen Durchmesser von 100mm und die weiteren Ringe folgen in 80mm-Abständen. Das maximale Ergebnis beträgt somit 400 Ringe.
Die ersten Starts absolvierten die Sportler zunächst mit dem Revolver .357 Magnum. (.357 Zoll=9,09mm)
Bereits in der ersten Disziplin platzte zur Freude aller Dietesheimer gleich die Medaillenblase.
Timo Zindel erzielte in der Klassen Herren II (41 – 50 Jahre) Serien von 96, 96, 94 und 94 Ringe. Dies waren am Ende 381 Ringe, die ihn ringgleich auf Position 1 schob. Die Sportordnung sieht in solchen Fällen der Ergebnisgleichheit ein Stechen vor.
Dieses Stechen findet im Duellmodus statt, 5 Wertungsschüsse in 20 Sekunden. Das Stechen konnte Timo Zindel mit 48 zu 46 Ringen für sich entscheiden.
Damit in dieser Disziplin noch nicht genug. Dr. Thomas Lippok startete in der Klasse Herren III (51 – 60 Jahre). Nach dem Präzisionsteil führte er das Klassement mit 191 Ringen vor Eric Ceglowski mit 190 Ringen an. Im Duellteil gelang Dr. Lippok mit 96 und 99 Ringen „nur“ das zweitbeste Ergebnis. Ceglowski verfehlte die Zehn kein einziges Mal und somit erlangte Dr. Lippok mit 386 Ringen die Silbermedaille.
Für die Mannschaftswertung hatte Dietesheims sportlicher Leiter Dr. Lodderstedt die Schützen Peggy Baier, Dr. Thomas Lippok und Timo Zindel als erste Mannschaft aufgestellt. Dieses Trio erzielte 1134 Ringe und holte damit die Bronzemedaille.
Die übrigen Ergebnisse:
Herren III 5. Platz Thomas Grein mit 380 Ringen,
Herren II 14. Platz Peggy Baier mit 368 Ringen,
Herren III 18. Platz Thomas Westerwald mit 370 Ringen,
Herren III 38. Platz Thomas Baier mit 350 Ringen
Die Mannschaft Dietesheim II mit Thomas Baier, Thomas Grein und Thomas Westerwald wurde mit 1101 Ringen 16. Insgesamt nahmen 22 Mannschaften an dem Wettkampf teil.
Somit hatten die Dietesheimer Sportschützen bereits nach dem ersten Wettkampf einen kompletten Medaillensatz in ihren Händen. 3 Medaillen in einem Jahr bei den deutschen Meisterschaften gab es in der 74-jährigen Vereinsgeschichte noch nicht.
Am Nachmittag folgte der Wettbewerb mit dem Revolver 44. Magnum. (.44 Zoll=10,90 mm)
In der Klassen Herren II ( 41-50 Jahre) belegte Timo Zindel den 6. Platz mit 376 Ringen. Ihm misslangen leider die zweiten zehn Wertungsschüsse in der Präzision mit nur 89 der 100 möglichen Ringe. Dies verhinderte eine bessere Platzierung.
Peggy Baier erzielte 361 Ringe und wurde 23.
Bester Dietesheimer in der Klasse Herren III (51-60 Jahre) wurde Dr. Thomas Lippok mit 378 Ringen auf Platz 6. Ihm folgt direkt Thomas Grein mit 377 Ringen auf dem siebten Platz.
Die erste Dietesheimer Mannschaft in diesem Wettbewerb hieß Peggy Baier, Thomas Grein und Dr. Thomas Lippok. Die drei erzielten 1116 Ringen und belegte damit den unglücklichen vierten Platz.
Die übrigen Ergebnisse:
Herren III 18. Platz Thomas Baier mit 370 Ringen
Herren III 24. Platz Torsten Lodderstedt mit 367 Ringe
Herren III 44. Platz Thomas Westerwald mit 356 Ringen,
Die Mannschaft Dietesheim II mit Thomas Baier, Timo Zindel und Thomas Westerwald wurde mit 1099 Ringen 11. Insgesamt nahmen 18 Mannschaften an dem Wettkampf teil.
Am darauffolgenden Donnerstag starteten die Sportschützen am Vormittag mit der Pistole 9 mm.
Timo Zindel holte sich in der Herrenklasse II (41- 50) mit 385 Ringen die Silbermedaille. In den 2 Serien in 150 Sekunden erzielte er 94 und 93 Ringe, in den beiden 20 Sekunden Serien 100 und 98. Sein Rückstand auf den ersten Platz betrug nur 2 Ringe.
Mit 377 Ringen kommt Peggy Baier auf Platz 18. der 23 Teilnehmer.
In der Herrenklasse III (51-60) erreichte Dr. Thomas Lippok mit Serien von 94, 97, 97 und 96 zusammen 384 Ringe. Er belegte damit zusammen mit zwei anderen den dritten Platz. Deshalb musste ein Shoot Off her. In diese erzielte er 48 Ringe, leider war einer seiner Kontrahenten mit 49 Ringen besser. In der Endabrechnung belegte Dr. Thomas Lippok den vierten Platz.
Die weiteren Platzierungen:
Herren III 7. Platz Thomas Grein 382 Ringe
Herren III 14. Platz Thomas Westerwald 376 Ringe
Herren III 18. Platz Torsten Lodderstedt 375 Ringe
Herren III 29. Platz Thomas Baier 366 Ringe
Die erste Mannschaft mit den Schützen Thomas Grein, Dr. Thomas Lippok und Timo Zindel hatten zusammen hervorragende 1151 Ringe. Sie waren damit jedoch ringgleich mit der Bürgerlichen Schützengilde zu Oelsnitz. In der Mannschaftswertung gibt es kein Stechen, hier wird das Gesamtergebnis aller drei Schützen der letzten 10er Serien zusammengerechnet. Hier unterlagen die Dietesheimer 291 zu 293 Ringe für Oelsnitz. Die erste Dietesheimer Mannschaft erlangte somit die Silbermedaille.
Die Mannschaft Dietesheim 2 Peggy Baier, Thomas Baier und Torsten Lodderstedt erzielte 1118 Ringe und belegte Platz 13 unter den 16 teilnehmenden Mannschaften
Die letzten Starts absolvierten die Mühlenstädte Schützen am Donnerstagnachmittag mit der Pistole Kaliber .45 ACP (.45 Zoll=11,43 mm)
Hier erreichte Peggy Baier in der Herrenklasse II (41-50 Jahre) einen tollen achten Platz und 378 Ringen die beste Dietesheimer Platzierung. Sie erzielte Serien von 94, 90, 97 und 97 Ringen. Auf Platz 10 kam Timo Zindel mit Serien von 91, 94, 95 und 97 Ringen, zusammen 377 Ringen.
In der Herren III (51-60 Jahre) belegte Thomas Grein nach dem Wettkampf mit sehr guten 384 Ringen aus Serien von 95, 96, 95 und 98 Ringen den dritten Platz, zusammen mit zwei weiteren Schützen. Und so kam es zum Stechen. Während seine beiden Kontrahenten 49 der 50 möglichen Ringe erzielten, konnte Grein lediglich 48 Ringe treffen. In der Endabrechnung belegte er somit den fünften Platz.
Dr. Thomas Lippok wurde 10. Im misslang die erste Zehnerserie mit nur 91 Ringen. Die weiteren Serien 96, 95 und 98 Ringe, zusammen 380 Ringe.
In der Mannschaftswertung erreichten die Dietesheimer Schützen Thomas Grein, Dr. Thomas Lippok du Timo Zindel mit sehr guten 1141 Ringen den zweiten Platz und bekamen in der abendlichen Siegerehrung eine weitere Silbermedaille für Dietesheim überreicht.
Die zweite Dietesheimer Mannschaft mit den Schützen Peggy Baier, Torsten Lodderstedt und Thomas Baier wurde 10 unter den 18 teilnehmenden Mannschaften.
Die weiteren Platzierungen:
Herren III 17. Platz Torsten Lodderstedt 375 Ringe
Herren III 24. Platz Thomas Westerwald 373 Ringe
Herren III 39. Platz Thomas Baier 364 Ringe
Herren IV 41. Platz René Höfling mit 353 Ringen
Es waren die erfolgreichsten deutschen Meisterschaft seit der Vereinsgründung in 1951.
Die Schützen aus der Mühlenstadt kamen mit einer Gold, vier Silber und 2 Bronzemedaillen zurück von den nationalen Titelkämpfen. Dazu kommen noch 13 Top Ten Platzierungen.
Außerdem erlangten alle Dietesheimer Sportler das begehrte Meisterschaftsabzeichen. Dies verleiht der Deutsche Schützenbund an die Starter bei den deutschen Meisterschaften, die sich in das vordere Drittel des Teilnehmerfeldes platziert haben.
Seit der Vereinsgründung konnten Mitglieder der Schützengemeinschaft insgesamt 7 Goldmedaillen, 15 Silbermedaillen und 15 Bronzemedaillen erlangen. Hinzukommen mehr als 100 TOP TEN Platzierungen.
Bürgerreporter:in:Thomas Baier aus Mühlheim |
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