Uwe H. Sültz stellt vor:
Geburtstage von Robert Redford & Manuela & Patrick Swayze
- hochgeladen von R. G. Wardenga
Robert Redford war ein US-amerikanischer Schauspieler, Filmregisseur und Filmproduzent, der am 18. August 1936 in Santa Monica, Kalifornien geboren wurde und am 16. September 2025 in Sundance, Utah verstarb. Er wuchs in einfachen Verhältnissen auf und entdeckte seine Leidenschaft für die Schauspielerei in New York, nachdem er zunächst andere Wege wie ein Kunststudium in Europa verfolgt hatte.
Seine ersten Schritte im Showgeschäft machte er am Broadway und im Fernsehen. Der Durchbruch im Film gelang ihm aber erst später. Nach einigen anfänglichen Schwierigkeiten und Flops wurde er schließlich mit "Barfuß im Park" einem breiteren Publikum bekannt. Kurz darauf avancierte er mit "Zwei Banditen" zum internationalen Star.
Redford etablierte sich in den 1970er Jahren als einer der populärsten Schauspieler Hollywoods. Er spielte in erfolgreichen Filmen wie "Der Clou", "Die Unbestechlichen" und "Jenseits von Afrika". Redford war aber nicht nur vor der Kamera erfolgreich, sondern engagierte sich auch hinter den Kulissen.
Ab 1976 war er als Produzent tätig und später auch als Regisseur. Für sein Regiedebüt "Eine ganz normale Familie" erhielt er einen Oscar. Redford gründete das Sundance Institute, um unabhängige Filmemacher zu fördern. Er lebte zurückgezogen und setzte sich für Umweltschutz und die Rechte indigener Völker ein. Redford starb im Alter von 89 Jahren in seinem Zuhause in Sundance.
Manuela war eine Schlagersängerin, die am 18. August 1943 in Berlin geboren wurde und am 13. Februar 2001 ebenda verstarb. Aufgewachsen in einfachen Verhältnissen im Berliner Wedding, begann sie mit 14 Jahren als Löterin bei AEG zu arbeiten. Ihre musikalische Karriere nahm ihren Anfang, als sie Anfang der 1960er Jahre in einer Kneipe namens "Ufer-Eck" entdeckt wurde.
Peter Meisel, ein Musikmanager, erkannte ihr Talent und nahm erste Titel mit ihr auf, die jedoch unveröffentlicht blieben. Ihren Durchbruch feierte Manuela, nachdem sie einen Nachwuchswettbewerb der Plattenfirma Ariola gewann und ihre erste Single veröffentlichte. Ein noch größerer Erfolg gelang ihr als Leadsängerin der Mädchenband Tahiti-Tamourés mit dem Lied "Wini-Wini".
Der endgültige Startschuss für ihre Solokarriere war der Hit "Schuld war nur der Bossa Nova" im Jahr 1963. Manuela erreichte damit nicht nur Platz eins in den Charts, sondern verkaufte auch rund 20 Millionen Tonträger. Es folgten Fernsehauftritte, ihr erster Film und diverse Auszeichnungen, darunter mehrere Bravo-Ottos. Sie trat in der DDR auf, was für westdeutsche Künstler damals eher ungewöhnlich war.
Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere entwarf Manuela Mode und vertrieb diese über ihre eigene Boutique. In den 1970er Jahren wechselte sie für eine hohe Summe zu BASF Records, konnte aber nicht mehr an frühere Erfolge anknüpfen. Nach einem Rechtsstreit mit dem ZDF und einem Medienboykott versuchte sie ihr Glück in den USA, wo sie ebenfalls Auftritte hatte. Nach längeren Aufenthalten im Ausland lebte Manuela zuletzt zurückgezogen in Berlin, wo sie 2001 an Krebs starb.
Patrick Swayze war ein US-amerikanischer Schauspieler, Sänger und Tänzer, der am 18. August 1952 in Houston, Texas geboren wurde und am 14. September 2009 in Los Angeles, Kalifornien verstarb. Swayze wurde einem breiten Publikum durch seine Rolle in der Fernsehserie "Fackeln im Sturm" im Jahr 1985 bekannt. Seinen großen Durchbruch feierte er mit dem Tanzfilm "Dirty Dancing" im Jahr 1987, für dessen Soundtrack er auch den Song "She’s Like the Wind" beisteuerte.
Schon als Kind begann Swayze mit dem Tanzen. Während seiner Zeit an der High School spielte er Football, musste diese Aktivität jedoch aufgrund einer Knieverletzung aufgeben. Nach dem College zog er nach New York, um eine Ausbildung zum Balletttänzer zu absolvieren und war zeitweise Mitglied des Eliot-Feld-Balletts. Wegen anhaltender Knieprobleme wandte sich Swayze verstärkt der Schauspielerei zu.
Ab 1979 übernahm Swayze Rollen in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen. Nach "Fackeln im Sturm" folgte "Dirty Dancing", in dem er einen Tanzlehrer spielte. Der Erfolg des Films überraschte viele, da nur wenige wussten, dass Swayze ein ausgebildeter Tänzer war. In den 1990er Jahren folgten weitere bekannte Filme wie "Ghost – Nachricht von Sam" und "Gefährliche Brandung". Swayze erhielt im Laufe seiner Karriere drei Golden-Globe-Nominierungen.
Nach dem Tod seines Vaters kämpfte Swayze mit Alkoholproblemen und begab sich nach dem Suizid seiner Schwester in eine Entzugsklinik. Nach einer Pause kehrte er 1998 mit dem Film "Black Dog" zurück auf die Leinwand, war danach aber hauptsächlich in Nebenrollen zu sehen. Im Januar 2008 wurde bei Swayze Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert, dem er im September 2009 erlag.
Bürgerreporter:in:R. G. Wardenga aus Königsborn |
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