Blick nach Dänemark
Kraniche am Limfjord

Bild 1: majestetisch
12Bilder

Kraniche am Limfjord:
Es ist schon ein paar Jahre her, dass ich hier in Dänemark zum letzten Mal Kraniche gesehen habe. Entdeckt habe ich auch erst die Rehe und dann auf dem zweiten Blick die drei großen Vögel, die auf der Wiese auf Futtersuche waren, Vater, Mutter, Kind, zumindest zwei Alt- und ein Jungvogel.
Kraniche gehören zu den "Schreitvögeln", der Name passt, denn sie gehen nicht, sie schreiten über ein Feld, immer schön langsam, fast majestetisch, die langen Federn wirken wie eine Schleppe. Verständlich, dass der Kranich in der Dichtung für das Erhabene in der Natur steht.

Nahrungsaufnahme
Diese drei waren wohl auf Futtersuche, denn der Blick war meist nach unten auf den Boden gerichtet und ab und zu schien etwas Passendes dabei zu sein. Kraniche nehmen sowohl pflanzliche als auch tierische Nahrung zu sich. Laut Wikipedia)1 versuchen sie bei der Nahrungssuche auf Wiesen, an Insekten, Würmer und Nagetiere zu kommen. Sie legen Würmer und Larven durch Wühlbewegungen frei. Dazu stechen sie mit fast geschlossenem Schnabel  in pflanzenfreie Stellen des Erdreichs. Im Boden öffnen sie den Schnabel leicht und bewegen ihn seitlich. Das passt zu meinen Beobachtungen und Bildern. Kranichküken fressen vom ersten Tag an selbständig, werden aber zusätzlich von den Eltern)2 versorgt, das scheint man auf Bild 6 zu sehen.  
Während sich die drei Kraniche nicht aus der Ruhe bringen ließen und wir uns irgendwann auf den Heimweg machten, war das bei meiner letzten Begegnung anders.

Abflug
Die zwei Kraniche, die ich 2021 beobachten konnte, schienen sich abzustimmen, vielleicht hatte sie das Abstellen des Motors gestört, denn Kraniche haben eine Fluchtdistanz von 250 bis 300 m. Nicht umsonst war der Kranich also in der griechischen Mythologie ein Symbol der Wachsamkeit.
Kopf und Hals wurden in Flugrichtung gestreckt, um durch Stimmsignale den Abflug zu synchronisieren. Die Spannweite von 220 bis 245 cm kam gut zur Geltung, nach einigen schnellen Schritten hoben sie vom Boden ab und flogen - mit dem für Kraniche typisch gestrecktem Hals - weiter. Ein schöner Anblick (Bild 7 bis 12).

Kaum vorstellbar, sie können (wikipedia) bis zu 2000 km nonstop zurücklegen, die Regel sind allerdings kürzere Etappen.
Viel Spaß mit den Fotos.

Quellen:

Bürgerreporter:in:

Martina Seeliger aus Lünen

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