Venezuela
LandsAid prüft Nothilfe nach schweren Erdbeben
- Nach den Erdbeben beschädigte Innenräume
- Foto: World Vision
- hochgeladen von Andrea Schmelzle
Zwei schwere Erdbeben haben weite Teile Venezuelas erschüttert und erhebliche Schäden verursacht. Die Hilfsorganisation LandsAid e. V. hat unmittelbar nach Bekanntwerden der Katastrophe mit der Analyse der humanitären Lage begonnen und steht derzeit mit einer lokalen Partnerorganisation in Kontakt, um den Bedarf vor Ort zu ermitteln und mögliche Unterstützungsmaßnahmen vorzubereiten.
In der Nacht zum Donnerstag hatten zwei starke Erdbeben der Magnituden 7,2 und 7,5 weite Teile Venezuelas erschüttert. Besonders betroffen sind der Nordwesten des Landes sowie die Hauptstadt Caracas. Nach aktuellen Angaben kamen über 160 Menschen ums Leben, mehr als 900 wurden verletzt. Zahlreiche Gebäude wurden beschädigt oder zerstört, wichtige Infrastruktur ist beeinträchtigt. Die venezolanische Regierung hat den Notstand ausgerufen.
Die Lage bleibt angespannt. Rettungs- und Bergungsteams arbeiten unter schwierigen Bedingungen, während anhaltende Nachbeben die Einsätze erschweren. Viele Menschen können aus Sicherheitsgründen nicht in ihre Häuser zurückkehren und verbringen die Nacht im Freien.
Schnelle und koordinierte Unterstützung ist jetzt erforderlich
„Die Menschen in den betroffenen Gebieten benötigen jetzt schnelle und koordinierte Unterstützung. Noch ist das tatsächliche Ausmaß der Katastrophe nicht vollständig absehbar. Deshalb arbeiten wir daran, verlässliche lokale Strukturen aufzubauen und den dringendsten Bedarf zu ermitteln. Auf dieser Grundlage werden wir über mögliche Hilfsmaßnahmen entscheiden“, erklärt Michaela Wiese, geschäftsführende Vorständin von LandsAid.
Da eines der Erdbeben in geringer Tiefe auftrat und die Region weiterhin von Nachbeben erschüttert wird, befürchten Experten ein deutlich höheres Schadensausmaß. Die kommenden Tage werden entscheidend sein, um die humanitären Folgen der Katastrophe genauer einschätzen zu können.
Hilfe für die Betroffenen ermöglichen
LandsAid verfolgt die Entwicklungen fortlaufend und wird über weitere Schritte informieren, sobald belastbare Informationen aus den betroffenen Gebieten vorliegen.
Um auf die Folgen der Erdbebenkatastrophe reagieren zu können, bittet LandsAid um Unterstützung: „In den ersten Tagen nach einer Katastrophe entscheidet sich oft, wie schnell lebenswichtige Hilfe die betroffenen Menschen erreicht. Dafür sind wir auf die Unterstützung von Spenderinnen und Spendern angewiesen. Jede Spende hilft uns, schnell und bedarfsgerecht auf die Situation in Venezuela reagieren zu können und Menschen in dieser schwierigen Lage beizustehen“, sagt Michaela Wiese, geschäftsführende Vorständin von LandsAid.
Unterstützung erhält LandsAid zudem durch das Bündnis Aktion Deutschland Hilft.
Infos unter https://landsaid.org.
Spendenkonto:
LandsAid e.V.
IBAN: DE66700520600000014001
BIC: BYLADEM1LL
Stichwort: Erdbeben Venezuela
Bürgerreporter:in:Andrea Schmelzle aus Landsberg am Lech |
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