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40:22 Torschüsse – trotzdem 3:4 gegen Pfaffenhofen

  • Trotz regem Beschuß behielt Gästetorwart Herdzik mit dem ECP die Oberhand
  • hochgeladen von Domenic Liebing

Gästetrainer Robert Huber sprach nach Spielende von einem glücklichen Sieg, denn „hätte die Partie noch eine Minute länger gedauert, wäre wohl noch der Augleich gefallen.“ Pinguindompteur Hans Rothkirch zeigte sich dagegen enttäuscht: „Mit dem ersten Drittel bin ich nicht zufrieden, wir hatten fünf Minuten Überzahl am Stück, teilweise mit zwei Mann mehr und konnten kein Tor erzielen.“ Bevor die Pinguine allerdings die lange Überzahl serviert bekamen, nutzen sie bereits zuvor beste Chancen nicht. Stattdessen musste der ESV einen Doppelschlag der Gäste hinnehmen, denn diese zeigten sich vor dem Gehäuse von Sven Rampf eiskalt. Trotz eines Torschussverhältnisses von 19 zu sieben hatte die „Null“ auf Seiten der Pinguine auch nach 20 Minuten Bestand.
Besserung sollte im zweiten Abschnitt nicht eintreten. Entweder hielt Pfaffenhofens Torhüter Damjan Herdzik oder er profitierte von der Abschlussschwäche der rot-weißen Angreifer, wenn er bereits geschlagen war. Es passte ins Bild, dass der ECP mit einem blitzschnellen Konter das dritte Tor erzielte. Kurz darauf brandete endlich Jubel in der gut gefüllten Königsthermeneishalle auf, denn Benjamin Arnold, der für den erkrankten Andreas Klundt in den Sturm von Zdenek Vanc und Dominik Hägele rückte, brach den Bann. Zumindest erhofften sich dies die Meisten, doch das 1:3 schien nur ein Strohfeuer zu sein, denn weiterhin fand die Scheibe nicht wie gewollt den Weg in die gegnerischen Maschen.
Wie man seine Chancen nutzt zeigte in der 47. Minute erneut der Gast, denn Spielertrainer Roman Mucha traf mit einem perfekten Schuss zum 1:4. Dass ein solcher Rückstand aber noch nicht das Ende der Pinguinbemühungen darstellt, bewiesen die Spieler erneut eindrucksvoll. Von einem auf den anderen Moment mobilisierte der ESV letzte Kräfte und schnürte den ECP ein. Diese konnten sich nur noch durch eine Reihe von Fouls helfen. Vladislav Gossmann bestrafte dies mit dem 2:4. Eine weitere Strafzeit veranlasste Trainer Rothkirch zu einer seltenen Maßnahme, denn über drei Minuten vor Ende verließ Sven Rampf das Feld zugunsten eines weiteren Angreifers. Unglücklicherweise trafen die Pinguine in der Folge alles, zweimal den Pfosten, mehrfach Torhüter und Gegenspieler, aber nicht das Tor. Erst 17 Sekunden vor Ende konnte Zdenek Vanc zum 3:4 verkürzen, allerdings war folglich die Zeit für einen Ausgleich zu knapp.
Bereits am Freitagabend steht der ESV vor der nächsten Aufgabe, denn um 19.30 Uhr ist man zu Gast beim Höchstadter EC, die punktgleich auf Platz acht stehen.
Die Spielstatistik:
Pinguine - Pfaffenhofen
Tore: 0:1 (6.) Vokaty, 0:2 (7.) Löwenberger, 0:3 (29.) Spindler, 1:3 (30.) Arnold (Vanc, Hägele), 1:4 (47.) Mucha, 2:4 (54.) Gossmann (Böck, Heichele), 3:4 (60.) Vanc (Böck, Heichele)
Strafen: Pinguine 20 Minuten plus je 10 Minuten für Härtl, Rampf, Pfaffenhofen 29 Minuten plus 10 Minuten für Weinzierl plus Spieldauer für Gerber

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1 Kommentar

Kampfgeisst und Siegeswille waren vorhanden, aber das nötige Quäntchen Glück fehlte.
So wie Gestern geht es eben manchmal, wenn man kein Glück hat, dann kommt auch noch Pech dazu!
Aber, Kopf hoch, so wie es der Trainer in der Pressekonferenz gesagt hat, da müssen die Punte eben gegen andere Teams geholt werden.

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