Oktagon 91
Buhrufe gegen Jotko, Kampfansage von Engizek – Köln ist bereit für das große Oktagon-Duell
- hochgeladen von Yunus Kizilisik
Köln. Einen Tag vor dem großen Kampfabend hat die Pressekonferenz im Mediapark bereits gezeigt, welche Emotionen die Fans erwarten dürfen. Noch bevor der erste Schlag im Käfig fällt, kochen die Gemüter hoch und die Unterstützung der Zuschauer scheint eindeutig verteilt zu sein.
Im Mittelpunkt stand erneut das Duell zwischen Kerem Engizek und dem ehemaligen UFC-Kämpfer Krzysztof Jotko. Besonders eine Frage sorgte für Aufmerksamkeit: Wie reagiere Engizek auf die wiederholten Sticheleien Jotkos, der ihn immer wieder mit Anspielungen auf dessen Aufgabe (“Tap”) im ersten Aufeinandertreffen provoziert?
Engizek ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und konterte deutlich. Seiner Meinung nach spiele Jotko vor laufender Kamera den großen Provokateur. Sobald die Kameras ausgeschaltet seien, werde der Pole deutlich ruhiger und verzichte auf große Worte. Eine Aussage, die im Publikum für Zustimmung sorgte.
Überhaupt war schnell zu erkennen, auf wessen Seite die Fans stehen. Zahlreiche Zuschauer waren zur Pressekonferenz nach Köln gekommen und machten ihre Meinung lautstark deutlich. Immer wenn Jotko das Wort ergriff oder eine Frage beantwortete, begleiteten ihn lautstarke Buhrufe. Engizek dagegen erhielt immer wieder Applaus und Anfeuerungsrufe.
Diese Atmosphäre dürfte sich auch am Samstagabend fortsetzen. Alles deutet darauf hin, dass die Arena fest hinter Engizek stehen wird. Doch genau darin könnte auch eine besondere Herausforderung liegen.
Denn der erste Kampf gegen Jotko fand ebenfalls vor heimischem Publikum statt und endete mit einer Niederlage für Engizek. Die Unterstützung der Fans ist enorm, gleichzeitig steigt damit aber auch der Druck auf den deutschen Publikumsliebling. Kann er die Energie der Halle diesmal in eine starke Leistung umwandeln oder wird die Erwartungshaltung zur zusätzlichen Belastung?
Fest steht: Die Rivalität ist persönlicher denn je. Die Fans haben ihre Entscheidung längst getroffen, die Stimmung ist aufgeheizt und beide Kämpfer wirkten entschlossen, ihre Worte im Käfig mit Taten zu untermauern.
Am Samstag gibt es keine Mikrofone mehr, keine Provokationen und keine Ausreden. Dann entscheidet sich im Käfig, wer am Ende das letzte Wort hat.
Bürgerreporter:in:Yunus Kizilisik |
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