Köln - Kreuzfeld
Volts Hartnäckigkeit zeigt Wirkung – Anfrage kommt am 5. November in die Bezirksvertretung
- hochgeladen von Dirk Bachhausen
Wann geht es in Köln-Kreuzfeld weiter? Wann können die ersten Wohnungen entstehen? Und wann stehen Schulen, Kitas und die notwendige Verkehrsanbindung bereit? Für unseren Stadtbezirk sind das entscheidende Fragen. Die Menschen im Kölner Norden brauchen eine nachvollziehbare Perspektive, wie sich der geplante neue Stadtteil entwickeln soll.
Mein hartnäckiges Nachfassen zeigt jetzt Wirkung: In der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Chorweiler am 5. November 2026 wird eine Anfrage zur weiteren Entwicklung Kreuzfelds eingebracht. Damit ist ein wichtiger Schritt erreicht, um von der Verwaltung belastbare Informationen über den Zeitplan und die nächsten konkreten Maßnahmen zu erhalten.
Ich habe mich an die demokratischen Fraktionen und Mandatsträgerinnen und Mandatsträger der Bezirksvertretung gewandt und dafür geworben, gemeinsam aktiv zu werden. Dass die Anfrage nun eingebracht wird, ist ein Erfolg dieses beharrlichen Einsatzes.
Die Entwicklung Kreuzfelds ist eine Zukunftsaufgabe, die weit über einzelne Parteigrenzen hinausreicht. Ich danke allen, die mein Anliegen aufgegriffen haben und die Einbringung ermöglichen. Unser Stadtbezirk braucht konkrete Fortschritte und einen transparenten Zeitplan.
Mit meinem Anfrageentwurf möchte ich insbesondere klären lassen, wie weit die Technische Masterplanung fortgeschritten ist und wann sie abgeschlossen werden soll. Überdies soll die Verwaltung die nächsten Meilensteine benennen – von der Bauleitplanung und der Beteiligung der Öffentlichkeit über die Erschließung bis zum Baubeginn und zum Bezug der ersten Wohnungen.
Auch die bisherigen Überlegungen zu einer olympischen Nutzung müssen transparent eingeordnet werden: Welche Bestandteile sind in die Planung eingeflossen? Was wird weiterverfolgt, was muss überarbeitet werden und welche Auswirkungen hat das auf Zeitplan und Kosten?
Ebenso wichtig ist die Frage, wie sich die Entwicklung beschleunigen lässt. Können einzelne Planungsschritte parallel bearbeitet werden? Welche Entscheidungen stehen noch aus? Und was braucht die Verwaltung, um das Projekt voranzubringen?
Dabei geht es um mehr als den Bau von Wohnungen. Ein neuer Stadtteil braucht von Anfang an eine funktionierende Infrastruktur. Deshalb soll die Verwaltung auch erläutern, wie Schulen, Kitas, soziale und gesundheitliche Angebote sowie die Verkehrsanbindung rechtzeitig zur Verfügung stehen können.
Ein belastbarer Zeitplan bedeutet nicht, dass sich jede Schwierigkeit im Voraus ausschließen lässt. Er bedeutet aber, Ziele zu benennen, Verantwortlichkeiten deutlich zu machen und Verzögerungen offen zu erklären. Wo heute noch keine verlässlichen Termine möglich sind, muss die Verwaltung sagen, woran das liegt und wann die Voraussetzungen dafür geschaffen werden sollen.
Deshalb rege ich auch eine regelmäßige öffentliche Berichterstattung über den Fortschritt des Projekts an. Die Menschen in Chorweiler sollen erfahren, was erreicht wurde und wo weiterhin Handlungsbedarf besteht.
Die Einbringung der Anfrage am 5. November ist ein wichtiger erster Erfolg. Entscheidend sind anschließend die Antworten der Verwaltung und die Konsequenzen, die daraus gezogen werden. Ich werde weiter nachhaken und mich dafür einsetzen, dass aus den Planungen konkrete Fortschritte werden. Die Menschen im Kölner Norden brauchen Wohnungen, eine verlässliche Infrastruktur und endlich Klarheit über die Zukunft Kreuzfelds.
Bürgerreporter:in:Dirk Bachhausen aus Köln |
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