Schloss Heitersheim
Malteserschloss Heitersheim
- Foto: Iris Alefelder
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Das Malteserschloss gilt als eines der schönsten Schlösser im Markgräflerland. Es war über Jahrhunderte nicht nur Residenz eines Reichsfürsten, sondern für den Johanniter- und Malteserorden zugleich auch Sitz des deutschen Großpriorats.
Die ältesten Teile des Malteserschlosses, vermutlich aus dem 11. Jahrhundert, befinden sich unter der heutigen Schlossanlage. Die Ringmauern der einstigen Wasserburg sind teilweise noch zu sehen, aber die verschiedenen Stilepochen haben ihre Spuren hinterlassen und prägen das heutige Erscheinungsbild des Schlosses. Durch Schenkung gelangte das Schloss im 13. Jahrhundert an die Johanniter. Im 15. Jahrhundert wurde Heitersheim zum Sitz des Johannitermeisters ernannt und in den drei folgenden Jahrhunderten residierten die Großpriore des Ordens im Schloss. In dieser Zeit entstand das großräumige Malteserschloss.
Von 1893 bis 2022 war das Schloss im Privatbesitz des Ordens der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul. 2022 hat die Stadt Heitersheim das Malteserschloss gekauft. Zurzeit entstehen – gemeinsam mit einer Projektentwicklungsfirma – Ideen, wie die künftige Nutzung vom Malteserschloss aussehen könnte.
Die Schlossanlage ist nur von außen zu besichtigen. Sehenswert sind die Schlossbauten und die romantischen Innenhöfe. Vom angrenzenden Römerpark hat der Besucher einen herrlichen Weitblick in den Schwarzwald. ( Vom Schwarzwald Black Forest entnommen )
Bürgerreporter:in:Iris Alefelder aus Augsburg |
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