Triathlon 2026
Hamburger Triathlon begeistert mit Gänsehautmomenten
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Hamburger Triathlon begeistert mit Gänsehautmomenten, starker Stimmung und beeindruckenden Leistungen
Hamburg. Am zweiten Wettkampftag des Hamburger Triathlons stand die olympische Distanz auf dem Programm. Bereits am frühen Morgen herrschten sommerliche Bedingungen mit Temperaturen von bis zu 28 Grad. Die Athletinnen und Athleten mussten sich damit nicht nur den sportlichen Herausforderungen, sondern auch der Wärme stellen. Dennoch war die Begeisterung auf und neben der Strecke ungebrochen.
Schon vor dem ersten Start sorgte der traditionelle Herzschlag-Beat erneut für Gänsehautmomente. Ab 7 Uhr gingen die Teilnehmenden in Startgruppen von jeweils rund 150 Personen auf die Strecke. Die Wassertemperatur der Alster lag bei angenehmen 22,5 Grad.
Beim Open Race waren neben zahlreichen Freizeitsportlerinnen und Freizeitsportlern auch prominente Persönlichkeiten am Start. Um 8:56 Uhr ging unter anderem die bekannte Fahrrad-Influencerin Paula Enzweiler ins Rennen.
Entlang der gesamten Strecke herrschte eine großartige Atmosphäre. Tausende Zuschauer feuerten die Athletinnen und Athleten lautstark an und sorgten trotz der sommerlichen Temperaturen für zusätzliche Motivation. Gleichzeitig war deutlich zu erkennen, dass viele Teilnehmende mit der Hitze zu kämpfen hatten.
Besonders erfreulich war erneut die große Inklusion der Veranstaltung. Menschen mit Behinderungen konnten ebenfalls am Triathlon teilnehmen. Darüber hinaus war Hamburg Austragungsort einer Para World Series, bei der Para-Triathletinnen und -Triathleten auf höchstem internationalen Niveau ihr Können unter Beweis stellten.
Auch auf der Triathlon-Expo herrschte den gesamten Tag über eine entspannte und friedliche Atmosphäre. Besucherinnen und Besucher informierten sich über neue Produkte, Ausrüstung und Ernährung, während die Aussteller von einem großen Interesse profitierten.
Paula Enzweiler: „Es war einfach toll“
Im Ziel sprachen wir mit Paula Enzweiler (26), die zum zweiten Mal beim Hamburger Triathlon an den Start ging. Trotz der hohen Temperaturen zeigte sie sich überglücklich.
«„Es war einfach toll.“»
Ihr Ehemann Dori verriet uns bereits nach dem Start den Grund für ihre erneute Teilnahme:
«„Letztes Jahr hat es sie so gepackt, dass sie unbedingt wieder starten wollte.“»
Svea Clausen: „Bei Hitze werde ich sogar besser“
Auch Svea Clausen (Altersklasse 25) nahm sich nach ihrem Rennen Zeit für ein Gespräch.
Auf die Frage, wie viele Triathlons sie bereits absolviert habe, antwortete sie lachend:
«„Weiß ich nicht mehr. Irgendwann hört man auf zu zählen. Es sind aber deutlich mehr als zehn. Es ist mein vierter Start in Hamburg und zum zweiten Mal die olympische Distanz.“»
Mit den hohen Temperaturen kam sie erstaunlich gut zurecht.
«„Ich vertrage Hitze. Komischerweise werde ich bei Hitze sogar immer besser.“»
Gleichzeitig gab sie Einsteigerinnen und Einsteigern einen wichtigen Rat:
«„Man sollte unbedingt trainieren, wie man die einzelnen Disziplinen bei Hitze bewältigt. Vor allem viel trinken. Auf dem Rad hilft der Fahrtwind ein wenig beim Abkühlen.“»
Besonders beeindruckt zeigte sie sich von der gelebten Inklusion der Veranstaltung.
«„Ich habe mich sehr gefreut, dass Athletinnen und Athleten mit Behinderungen mitmachen.“»
Auch über ihre sportlichen Vorbilder sprach sie offen:
«„Laura Philips, die Ironman-Weltmeisterin, ist mein großes Vorbild. Aber auch die jüngere Svea Timm beeindruckt mich sehr.“»
Mit ihrer eigenen Leistung war sie ebenfalls sehr zufrieden.
«„Ich war sogar schneller, als ich gedacht hatte.“»
Auf die Frage, was den Hamburger Triathlon für sie so besonders mache, musste sie nicht lange überlegen:
«„Hamburg ist einfach cool. Es gibt immer mal wieder neue Streckenführungen. Die Organisation ist mega und hervorragend. Es gibt ausreichend Verpflegungsstationen. Besonders bedanken möchte ich mich bei Hamburg Wasser. Es gibt unbegrenzt Wasser und keine Limitierung – das ist bei anderen Triathlons nicht selbstverständlich.“»
Hochklassiger Sport bis zum Nachmittag
Am Nachmittag folgten die Elite-Wettbewerbe, bei denen internationale Spitzenathletinnen und Spitzenathleten um wichtige Platzierungen kämpften.
Nach zwei Veranstaltungstagen lässt sich ein positives Fazit ziehen: Der Hamburger Triathlon präsentierte sich erneut als hervorragend organisiertes Sportevent mit begeisterten Athletinnen und Athleten, einer großartigen Zuschauerkulisse und einer besonderen Atmosphäre. Sport, Inklusion und Gemeinschaft standen an diesem Wochenende im Mittelpunkt.
Bereits jetzt steht fest: Die nächste Ausgabe des Hamburger Triathlons findet im kommenden Jahr wieder im September statt.
Bürgerreporter:in:Olaf Kipp aus Elmshorn |
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