Männer
In mir lebt das "Kind im Manne" zeitlebens
- Mein Plüschhase "Huzel" .
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- hochgeladen von Uwe Zerbst
Es mag mit dem Alter zu tun haben. Doch ich bin stolz auf meine Kindheit und Jugend. Zahllose Erinnerungen verbinden mich mit ihr.
Und aus dieser Zeit stammt ja auch mein Kasper, der mich noch heute auf Reisen begleitet.
Doch das „Kind im Manne“ wird bestimmt vom Plüschhasen „Huzel“.
Hier kurz seine Geschichte:
Als ich 1994 arbeitsmäßig von Gotha nach Kassel wechselte, fuhr ich etliche Monate früh hin und abends wieder zurück, bevor ich in Kassel eine Bleibe hatte.
Meine Heide schenkte mir deshalb einen Plüschhasen, damit ich nicht so allein unterwegs sein müsse. Da er auf dem Beifahrersitz immer umfiel, klemmte ich ihn unter den Sicherheitsgurt auf meine Brust. So sahen wir beide alles, was uns begegnete.
Auf der AAutobahn wurden wir mal überholt. Dann ließ manuns wieder überholen. Als wir erneut von dem Auto überholt wurden, sahen wir in ihm die fröhlich uns zuwinkenden Kinder.
Ja, wir wurden auch beide auch so geblitzt. Die Polizei meinte, dass das nicht zulässig sei. Freudig bat ich, mir zu sagen, wo das stehen würde. Dann würde ich das unterlassen. Man konnte/wollte mir das nicht sagen. Die Handbewegung des Polizisten deutete darauf hin, dass ich wohl nicht ganz normal sei.
So fuhr ich all die Kasseler Arbeitsjahre.
Nun fahre ich „gesitteter“ und ist mein „Huzel“ nur noch der „Einschlaf-Hase“.
Wer jetzt der Meinung ist, dass ich wohl doch eine Meise haben müsse, den möchte ich darauf hinweisen, sich selbst gut zu betrachten.
Wenn derjenige bei sich das „Kind im Mann“ feststellen wird, möchte ich ihn als in dieser Hinsicht gesund bezeichnen und kann er sich über sich selbst wahrlich freuen.
Bürgerreporter:in:Uwe Zerbst aus Gotha |
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