Creuzburger Sonntags-Konzert
Erstmalig und (wieder) wunderbares Konzert
- hochgeladen von Uwe Zerbst
Am Sonntag (18.10.2026) zog es mich wieder zur Burg Creuzburg.
Erneut wollte ich das Sonntagskonzert mit der Pianistin Yuliya Peters erleben.
Diesmal sollten es nicht verschiedene Instrumente sein, mit denen Sie das Konzert bestreiten wollte, wie Harfe / Klarinette / Oboe / Cello.
Erstmals würde ich ein Konzert „Gesang & Klavier“ zu hören bekommen.
Auch war noch etwas erstmalig. Mit in meinem Auto nahm ich Ilse und Renate (aus meinem PC-Kurs) sowie eine Freundin von Ilse. Das gab es all die Jahre noch nicht, denen ich den Creuzburger Sonntags-Konzerten treu bin.
Bislang fuhr ich meist allein oder mit meiner Frau.
Wir genossen diesen Nachmittag in vollen Zügen.
Der Bariton, Leander Niehaus-Schmidt, sang die Schubertlieder in wunderbarer Deutlichkeit und Ausdrucksstärke, so dass die Begleitung am Flügel, Yuliya Peters, mitunter regelrecht "in den Hintergrund" geriet.
Gewünscht aber so herrlich - wahrlich nicht erwartet -, wurde auch dieses Konzert für uns alle ein echtes Erlebnis.
Während sonst das Konzert immer zweigeteilt ist und dazwischen Kaffee und Kuchen genossen werden können, wurden alle 24 Schubertlieder zusammenhängend gesungen und abschließend der lukullische Genuss geboten.
Das wiederum war offensichtlich mit der Grund, dass ich es versäumte, den Sänger und die Pianistin zu fragen, ob ich Konzertausschnitte zusammenstellen und ihnen zur Genehmigung geben dürfte, um sie dann in diesem Internet-Konzert-Beitrag einbinden zu können.
Diese Frage hatte ich bislang immer gestellt – diesmal aber leider nicht.
So möchte ich hier neben einigen Fotos aus dem Konzert zwei Videos vergangener Jahre einbinden:
1. Der Festsaal der Burg Creuzburg (zum Herbst-Konzert 2018) (2Min)
2. Ausschnitt aus dem Weihnachtskonzert (2019) (13Min)
Passend zur bevorstehenden Weihnachtszeit und kennzeichnend für diese Konzertreihe.
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Am Brunnen vor dem Tore
Text: Wilhelm Müller
Kunstlied: Franz Schubert
(Volkslied: Friedrich Silcher)
Am Brunnen vor dem Tore
Da steht ein Lindenbaum;
Ich träumt in seinem Schatten
So manchen süßen Traum.
Ich schnitt in seine Rinde
so manches liebe Wort.
Es zog in Freud und Leide
Zu ihm mich immer fort.
Ich musst auch heute wandern
Vorbei in tiefer Nacht,
Da hab ich noch im Dunkeln
Die Augen zugemacht.
Und seine Zweige rauschten,
Als riefen sie mir zu:
"Komm her zu mir, Geselle
Hier findst du deine Ruh!"
Die kalten Winde bliesen
Mir grad ins Angesicht,
Der Hut flog mir vom Kopfe,
Ich wendete mich nicht.
Nun bin ich manche Stunde
Entfernt von diesem Ort,
Und immer hör ich´s rauschen:
"Du fändest Ruhe dort!"
Bürgerreporter:in:Uwe Zerbst aus Gotha |
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