Himmelfahrt
Der „Männertag“ / „Himmelfahrt“ und ich
- hochgeladen von Uwe Zerbst
Da ich keinen christlichen Glauben habe, verbindet mich nichts mit „Himmelfahrt“.
Da ich mich zeitlebens nicht an „Männertag-Ausflügen“ beteiligte, bei denen ich sowohl startende Gruppen wie auch die einzeln zurückkommenden leicht oder schwer angetrunkenen Männer erleben konnte.
( Einmal fuhr ein Pferdefuhrwerk an mir vorüber. Der Kutscher hielt die Zügel sehr lässig und saß stark angetrunken und fast schlafend auf dem Kutschbock. Ich hörte ihn zum Pferd sagen:
„Nun mach doch! Du weißt doch, wo es lang geht!“ )
Als es gegen Ende der DDR mehr Familienausflüge zum „Männertag“ gab, hatten sich die Gepflogenheiten etwas geändert, habe ich mich mit meiner Familie dem aber ebenfalls dem nicht angeschlossen.
In der BRD gab es folgerichtig für mich des Weiteren keinen Grund, mich allein oder mit Familie an den „Männertag-Ausflügen“ zu beteiligen.
Doch gab es zu DDR-Zeiten in den siebziger Jahren ein Jahr, wo ich doch auch mal „Männertag“ begehen wollte.
Ich lud meine beiden Arbeitskollegen ein, am „Männertag“ eine kleine Thüringenfahrt zu machen und das Mittagessen in der Gaststätte des „Freudenthal“ (Wandersleben) einzunehmen. Später, so schlug ich vor, das Kaffeetrinken in der Gaststätte auf der Insel von Güntersleben einzunehmen.
Dazu musste damals noch Urlaub genommen oder Überstunden abgerechnet werden, da dieser Tag in der DDR kein Feiertag war.
Die Männer waren einverstanden und ich freute mich schon auf die Autofahrt.
Am Tag davor ergab es sich allerdings, dass beide Kollegen keine Möglichkeit der Mitfahrt sahen. So konnte die „Männertag-Ausflugsfahrt“ ins Wasser fallen.
Da fragte ich meine Kolleginnen, welche mein Angebot gern annahmen.
So wurde „mein Männertag“ mit einer „Kolleginnen-Autofahrt“ begangen.
Wir hatten viel Freude daran!
Bürgerreporter:in:Uwe Zerbst aus Gotha |
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