Wo hat der Gams seinen Bard?

Ein Bild von 1986 auf dem Tegelberg

Jeder meint den Gamsbart. Doch der Gamsbard hat mit einem Bart genausowenig zu tun wie das sprichwörtliche Eierlegen mit der Gämse. Es handelt sich vielmehr um gebündelte Rückenhaare des Gamsbockes, die vom frisch erlegten Tier gerupft und in einem Halter am Trachtenhut getragen werden.
Der Gamsbard gilt als Zeichen für besonderen Schneid, da da Gams (männlich) umso schönere Haare hat, je höher er sich im Gebirge aufhält, und somit die Jagd nach einer prächtigen Trophäe viel Schneid erfordert.

Bürgerreporter:in:

Christl Fischer aus Friedberg

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