Tag der Schiene: DB Trainingszentrum digitale Technologien in Niederrad

Werbeartikel von der Deutschen Bahn
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Beim Tag der Schiene gab es am 19.9.2025 die Gelegenheit, das Trainingszentrum digitale Technologien der DB in Niederrad zu besuchen und sich zeigen zu lassen, was man dort lernen kann.

Mechanisches Stellwerk
Mechanisches Stellwerke sind zwar am Aussterben, aber prima dafür geeignet, die Funktionsweise eines Stellswerks zu lernen. Auch bei den Ausbildungsmaterialien steht eines zur Verfügung. Das ist besonders platzsparend, weil es nur ein digitales Modell ist. In diesem kann sich der Auszubildene bewegen und die Hebel ohne den normalerweise üblichen Kraftaufwand bewegen. Wenn man mal aufs Gleis muss, um eine Weiche zu verriegeln, geht das ohne viel Lauferei über Treppen und Schienen, weil man sich einfach zu einem Zielpunkt beamen lassen kann.

Elektronisches Stellwerk
In einem Raum findet sich ein komplettes elektronisches Stellwerk mit Zubehör wie einem Signal oder Achszählern. Hier kann man nicht nur die Bedienung des Stellwerks lernen, sondern auch die Instandhaltung der Technik. Diese umfasst unterschiedliche Technologien von Computertechnik im Inneren bis zur Elektrotechnik im Außenbereich.
Bei der Führung am Tag der Schiene bekam man die unterschiedlichen Komponenten vorgestellt und bekam viel gezeigt wie beispielsweise das Innere des Signals. Außerdem erfuhr man auch interessante Details. Dazu gehört die Prüfung der Anzeige auf dem Bildschirm. Das angezeigte Bild wird mit dem von einem Kontrollrechner ermittelten Bild verglichen und muss übereinstimmen, damit ein weißes "S" als Indikator erscheint, dass die Anzeige sicher ist.

Integriertes Bediensystem
Die Idee des integriertem Leit- und Bediensystems ist, dass man über einen einheitlichen Arbeitsplatz Stellwerke unterschiedlicher Hersteller bedienen kann. Auf einem großen Monitor kann man durchs Stellwerk navigieren, während auf einem kleinen Bildschirm ein Protokoll angezeigt wird. Dort kann man sehen, was der Bediener gemacht hat. Oder auch sehen, welche Operationen abgewiesen wurden, weil sie nicht zulässig sind. Vieles ist aber für den Laien recht kryptisch. Beispielsweise muss man für viele Operationen (z.B. das Ändern einer Fahrstraße) Abkürzungen für die entsprechenden Operationen auswählen.

Virtuelle Weiche
Dank virtueller Realität kann man in einem normalen Seminarraum eine Weiche auseinandernehmen. Nach dem Aufsetzen einer VR-Brille kann man sie sich bespielsweise auf den Tisch legen, um anschließend die einzelnen Komponenten zu inspizieren. Um den Aufbau kennenzulernen, lässt sich die Weiche per Menübefehl in Einzelteile zerlegen, die dann in übersichtlicher Anordnung im Raum schweben. Durch Antippen einer Markierung gibt es weitere Infos.

Bei der Führung gab es die Gelegenheit, die VR-Brille aufzusetzen und die Interaktion mit der Weiche auszuprobieren. Die übrigen Anwesenden konnten das über die VR-Brille gesehene Bild auf einem Bildschirm verfolgen.

Bürgerreporter:in:

Sören-Helge Zaschke aus Stadtallendorf

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