Post in Düsseldorf
Düsseldorf ist die Landeshauptstadt von Nordrhein – Westfalen. Dort gibt es eine gut ausgebaute örtliche Infrastruktur – die Stadt ist schließlich der Schreibtisch des Ruhrgebiets, nicht wahr?
Bei näherem Hinsehen offenbaren sich aber Mängel, wie sich bei einem näheren Blick auf die Deutsche Post AG (oder wie auch immer das Unternehmen heute inzwischen heißt) offenbart. Das Unternehmen zieht sich aus der Fläche zurück und läßt sich bei Brief- und Paketdienstleistungen von privaten Unternehmen vertreten.
Völlig indiskutabel ist die private Postfiliale auf der Mutter-Ey-Straße in der Altstadt. Die Zusammenarbeit mit der Postbank wurde vor einiger Zeit eingestellt. Der Service-Automat für Kontoauszüge, Überweisungen und andere Geldgeschäfte wurde vor einiger Zeit abgebaut, Geldauszahlungen am Schalter sind nicht mehr möglich.
Es gibt einen Kopierer; das Angebot an Schreibwaren ist nicht immer gut sortiert. Brief-Frankierungen müssen immer wieder mit Karte bezahlt werden (auch geringe Beträge); das anwesende Personal vermittelt zumindest dem Autoren dieser Zeilen immer wieder den Eindruck, daß nicht jeder Kunde erwünscht ist – unfreundlicher geht es nicht mehr.
Der Autor dieser Zeilen kennt die örtliche Post noch aus Zeiten, als sie am alten Standort schräg gegenüber dem Hauptbahnhof untergebracht war. Die Anschrift lautet „Konrad – Adenauer – Platz 1“; heute ist dort Lidl untergebracht. Bei der Post wurden diejenigen Brief- und Paketdienstleistungen erbracht, die ein Kunde von der Post erwarten kann.
„Die“ Post ist dann in den Immermannhof – das ist die Immermannstraße 65c – umgezogen. Formal ist dies ein Standort der Postbank; sie erbrachte lange Zeit nicht nur Postbank-, sondern auch Brief- und Paketdienstleistungen in Zusammenarbeit mit der Deutschen Post AG. Daneben wurden auch Schreibwaren angeboten. Dieser Service ist inzwischen erfolgreich eingestellt.
Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich ein Parkhaus (Anschrift: Konrad-Adenauer-Platz 1a). Dort gibt es – von der Straße aus deutlich einsehbar – Räumlichkeiten, in denen sich Postfächer befinden.
Im Parkhaus selbst findet der Brief- oder Paketversendewillige tatsächlich eine Art Post. Sie wendet sich zwar vorrangig an Geschäftskunden – welcher seriöse Geschäftskunde betritt aber ein dunkles Parkhaus, um dort einen Post-Standort zu suchen und wichtige Geschäftspost abzugeben? Der Autor dieser Zeilen konnte allerdings auch schon die Erfahrung machen, daß auch Privatkunden ihre Briefe einliefern können. Ob dort Schreibwaren erhältlich sind, sei einmal dahingestellt.
Lage und Verteilung der Öffnungszeiten sind gewöhnungsbedürftig und bieten Luft nach oben.
Als Bürgerreporter mag der Autor dieser Zeilen kein wichtiger „Geschäftskunde“ sein – verschickt aber regelmäßig und fleißig analoge Briefpost; Produkte wie „Auslandspost“ sowie „Büwa – Bücher- und Warensendung“ kommen dabei immer wieder vor. Dementsprechend hoch ist auch die Zahl der Briefsendungen, die bei ihm zuhause ankommen. Dementsprechend froh und dankbar ist er über Standorte, die guten Service und freundliches Personal bieten. Soweit möglich wird der Autor dieser Zeilen seine Briefpost woanders einliefern.
Bürgerreporter:in:Andreas Rüdig aus Duisburg |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.